Warum GSAK? – Installation und so

Worum gehts?

Immer wieder höre ich „brauche ich nicht“, „braucht niemand“, u.ä. Das kann ich so gar nicht bestätigen. Klar kommt man ohne GSAK aus, zu Beginn meiner Cacherzeit kam ich sogar ohne Verbindung GPS-Gerät – Computer aus, ich habe bei jedem Cache die Koordinaten vom Zettel ins GPS abgetippt 8-)

Meiner Meinung nach ist es wie immer, es kommt darauf an… Und zwar darauf was man erreichen möchte, was man gewohnt ist und was einem liegt. GSAK ist für mich eine Programmiereranwendung, Horror-GUI mit technischen Finessen, so ein wenig wie Linux. Kann alles, ohne IT-Kenntnisse möchte man es aber nur bedingt einsetzen. Da ich kein Missionar bin möchte ich nun auch nicht endlos diskutieren ob GSAK einen nun weiter bringt oder nicht, sondern einfach mal meinen Nutzen davon beschreiben damit man sich überhaupt mal vorstellen kann was so möglich ist.

Noch mal ganz deutlich, es geht nicht um einen GSAK-Kurs sondern einfach um ein Beispiel und zwar um das Beispiel wie ich persönlich GSAK nutze. Ich werde das in mehreren Etappen schreiben weil das doch etwas umfangreicher ist.

Installation

Bei mir ist GSAK ganz normal auf Laufwerk D installiert. Nur der Database-Folder ist in den Optionen auf die Dropbox gestellt. Das hat den Vorteil das ich die Daten auf verschiedenen Rechnern zur Verfügung habe und so GSAK auf Arbeitsrechner, Heimrechner, Notebook und wo auch immer starten kann und immer die gleichen Daten habe. Man könnte auch den GSAK-Ordner selber per Hardlink auf die Dropbox packen aber das möchte ich gar nicht denn die Ansicht auf dem Heim-PC ist schon anders als die auf dem Notebook. Ansonsten nutze ich die Installation eigentlich so wie sie ist.

Spezielle Einrichtungen

Ein Haufen Filter angelegt (später mehr), einigen Datenbanken und Views. Dazu einige Button hinzugefügt hinter denen einige Scripte stecken. Über den Ablauf wie ich das nutze werde ich noch was schreiben, wie man z.B. Button hinzu fügt, dafür gibts Schulungen, also nicht hier ;-)

Ich habe die Datenbanken
– Default — das sind die aktuellen Caches die ich offen habe.
– Eigene — meine eigenen Caches, nutze ich im Moment nur bedingt.
– Gefunden — meine gefundenen Caches, da steht so einiges an Infos drin, z.B. korrigierte Koords.
– Ignore — wenn ich mir mal die aktuell ignorierten Caches anschauen will, zur Zeit 280 Stück.
– Test — für Experimente.

Hier geht es auch schon los. Klar könnte man sich auch alles über PQs holen, aber nicht so übersichtlich und nicht zum weiter bearbeiten…

Views gibt es auch noch. Wozu?? Z.B. um sich eine Liste mit wenigen Infos zu drucken die auf eine Seite passt und wo die Caches auf dem Weg nach XY drauf stehen, also die die man unterwegs gemütlich machen kann.
– Autoroute — für den Export in Autoroute
– Default — meine persönliche Standardsicht
– Drucken — für Listen
– Excel — für den Export in Excel, zur Zeit ungenutzt
– Gefunden — die Gefundenen werden z.B. mit Found-Datum angezeigt
– Normal — wie Default
– Notebook — kleinerer Bildschirm

Und zu guter Letzt die Filter
– Events abgelaufen — ein Makro löscht mir die Events die abgelaufen sind
– Export — Export auf die Gerätschaften
– Found — Nur gefundene
– Klettercache — wie der Name schon sagt
– Mystery offen — ungelöste Ratehaken, zur Zeit nicht in Betrieb
– Nachtcache — wie der Name schon sagt
– No Export — Caches die in der Datenbank bleiben aber zur Zeit nicht aufs Gerät sollen
– Refresh — ein Makro schaut bei Caches ausserhalb des normalen PQ ob die noch aktuell sind
– T5 offen — wie der Name schon sagt
– UserFlag — alle wo ein Haken gesetzt ist
– Wasser — Wassercaches
– Wochenfilter — Caches > 50 km ohne Text in UserFields, komme ich später noch drauf zurück
– ZZZ_none — Filter raus

so, das war dann mal ein erster kleiner Einblick. Sieht nach mehr aus als es ist. Installieren muss man ja eh, die Datenbanken sind schnell eingerichtet, ebenso die Views. Die Filter eigentlich auch, einmal durchklickern und halt abspeichern. Beim nächsten mal werden dann die Caches geholt, mache ich so ein mal die Woche und habe dann die Caches die ich benötige.

So sieht bei mir die „normale“ Ansicht aus
GSAK normal

11 Gedanken zu „Warum GSAK? – Installation und so

    • Dann wäre wohl eher die Formulierung „Ich brauche es nicht“ angebracht.
      Es ist schon Fair den anderen die Entscheidung über nutzen und nichtnutzen selbst zu überlassen.

      Ich bräuchte es auch nicht, aber wenn man damit etwas umgehen kann (und das bekommt jeder mit etwas interesse hin, wie auch der Author erwähnt) hat man schon einigen Komfort bei Bearbeitung und Tourenplanung.

      Viele Grüße

      • Absolut, die Formulierung „ich brauche es nicht“ würde ich auch sofort verstehen. Aber ich habe irgendwann einmal zu oft „wozu sollte man das brauchen“ gehört, daher die kleine Mini-Serie darüber wofür ich es brauche 8-)

        • Jap.
          Und die Idee dahinter finde ich gut.

          Tutorials gibt es inzwischen Haufenweise,
          aber unentschlossenen helfen die ganzen Tutorials recht wenig.
          Die wollen ja nicht wissen wie sie das jetzt Einrichten,
          denn dan wäre die Entscheidung längst gefallen.

          Grüße

  1. Ich habe früher – wie du – getrennte Datenbanken für „offene“, gefundenen und eigenen Caches gehabt. Mittlerweile habe ich das nicht mehr. Meine Datenbanken:

    – All in one
    alle „offenen“, gefundenen und eigenen Caches (wird gespeist durch verschiedene PQs verteilt über die Woche) ca. 7500 Caches
    – Archived
    hier sammle ich alle Caches aus meiner Datenbank (All in one) die archiviert werden, bevor ich sie gefunden habe (mit ggf. Lösungen der Ratehaken) ca 1400 Caches
    – Default
    für spontane Zwischenlager, Kurztrips (z.B. Kinder am Studienort), Versuche z.Zt. 0 Caches
    – Ignore List
    alle Caches, die ich auf meiner „Ignore List“ habe ca. 950 Caches
    – Planungen
    Neue Caches die ich legen will, Ideen ob die jemals was werden …. z.Zt 8, eine Langwanderung unter Einbeziehung der 7 Trekkingplätze im Pfälzer Wald
    – verschiedene DBs, für GSAK-Vorstellungen/Events/Demonstrationen

    Ich habe mich entschieden eine große Datenbank zu machen, da ich so in der Lage bin auf Infos aus länger gefundenen Caches zuzugreifen, wenn an selber Stelle/Nähe was neues versteckt wird (Neuer Cache wir Zentrum und auch gefundenen Caches werden angezeigt)

    Filter habe ich ähnliche wie du und noch besondere auf eigene Bedürfnisse, das selbe mit Ansichten.

    Für mich ist der Vorteil von GSAK, dass ich viel bessere Verwaltung (z.B. Notizen/Lösungen/Korrigierte Koordinaten), Filterung (z.B. alle „Challenges“ werden ausgefiltert und kommen auf die Ignore Liste) und Bearbeitung (Eingabe von WPs und Lösungen bei Multis) aller Caches habe und kaum noch auf die GC-Seite muss.
    Außerdem kann ich alles das, was ich brauche, problemlos auf mein 64er und mein Nuvi übertragen.

    Grüße aus Landau
    Uwe aka UFaus LD

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Protected with IP Blacklist CloudIP Blacklist Cloud