Stammtisch, Mega, Giga!

Das Event in Stammtisch-Größe kennt vermutlich fast jeder. Wobei ich hier den Begriff „Stammtisch“ für die Größenordnung gewählt habe, natürlich ist nicht jedes kleine Event ein Stammtisch. Auf einem Mega waren mittlerweile auch viele und auf einem Giga kann man ja erst im August in München gehen. Wo führt das ganze „Eventen“ eigentlich hin?

Stammtisch

Mag ich eigentlich ganz gerne, bringt ja meist eine gewisse Gemütlichkeit mit und man schafft es meist mit fast jedem zu reden. Und es gibt eine schöne Bandbreite vom einfachen zusammen sitzen bis zu Events mit Programm, Besichtigungen, oder, oder, oder. Nur wenn man sich dann 2-3 mal getroffen hat kennt man langsam jeden und ab dann ist es wohl eine individuelle Frage ob es dann nicht auch langweilig werden kann. Und es ist nun mal so das man manchen Cacher mehr zugetan ist und anderen weniger. Hat man nun das Pech das nur die zweite Sparte anwesend ist wird der Abend unter Umständen etwas schwergängig ;-) Ich für meinen Teil gehe daher immer wieder mal auf solch kleine Events aber gerne auch immer mal an anderen Orten. Das hat den Vorteil auch mal zu sehen wie es außerhalb des eigenen Dunstkreises so läuft.

Mega

Mega mag ich, auch wenn es langsam etwas viele werden. Klar, das ergibt auch eine gute Auswahl, aber man trifft halt nicht mehr „auf dem einen Mega“ Cacher aus ganz Deutschland, viele Bekannte die man sonst nicht sieht. Aber auch das ist natürlich wieder ein eher individuelles Problem. Ich versuche es zum umgehen indem ich dahingehend auf das eine „Project“ im Jahr setze und hoffe dort möglichst viele entfernt lebende Cacher zu sehen und dieses Jahr in München sieht es ja ganz danach aus.

Bei den Megas habe ich mittlerweile das Gefühl es gibt so grob 3 Sparten.

1. das Professionelle, wie z.B. in Leipzig. Das hatte für mich schon fast was von einer richtigen Messeveranstaltung, die Organisation war für meinen Geschmack annähernd perfekt, dafür empfand ich es aber auch etwas „kühl“. Vielleicht weil einfach die Helfer kaum zu sehen waren auf der großen Fläche, so richtig fest machen kann ich das eigentlich gar nicht. Dennoch gefiel es mir eigentlich ganz gut, wichtig war nur ab und an mal für ein paar Stunden vom Gelände zu kommen um nicht zu sehr „erschlagen“ zu werden von der Masse Mensch. Genau wie Köln, perfekt durchorganisiert aber durch die Tagestouren auch etwas „zerrissen“.

2. Event um einen Höhepunkt. Große Fläche und ein Highlight wie Dosenfischer-Konzert oder Buchlesung oder was auch immer. Habe ich bisher noch gar nicht so recht mitgemacht und kann es daher auch nicht so wirklich beurteilen. Es sei denn man zählt Bremen dazu. Da was das Highlight zwar klasse, aber auch ohne wäre es ein tolles Event gewesen.

3. Das „einfache“ Event wie z.B. das Megaphone. Die Idee ist für mich am dichtesten an meiner persönlichen Idee des Cache-Events Eins war mir zu militärisch, und Megaphone macht nur Sinn wenn man dort zeltet und zelten ist so gar nicht meins. Aber sowohl damals Bremen als auch zuletzt Geldern würde ich dazu zählen und beide Events waren für mich die besten die ich bisher besucht habe. Bremen weil es zwar nicht das erste Mega war aber das erste Mega das ich besucht habe und auch eines der ersten Megas und man einfach noch mehr spürte wie aufgeregt Orga aber auch Besucher waren. Geldern weil es einfach gemütlich und unfassbar Gastfreundlich war, für mich ist die Ankündigung das es Geldern wieder geben wird aber größer eher ein Grund der Trauer statt der Freude da ich nicht glaube das größer = besser! Gerade in Geldern hätte ich auf Band und Verlosung auch verzichten können und bin mir nicht mal sicher ob es dadurch nicht sogar noch etwas schöner gewesen wäre.

(4). Giga, da muss man mal abwarten wie groß der Unterschied zum Mega sein wird… Bei der Event-Größe sollte Groundspeak vielleicht auch mal darüber nachdenken die Owner vor sich selber zu schützen. D.h. wenn bei der Größenordnung was schief geht könnte das für die Owner eine Katastrophe werden! Damit meine ich nicht das irgendeine Orga, hier jetzt auch München, das nicht könnte oder schlecht wäre. Nein, aber die Frage ist ob „Amateure“ sowas wirklich noch wuppen können oder ob hier das Risiko nicht zu hoch wird?! Ich hoffe mal das bei niemandem was schief geht, aber Groundspeak könnte spätestens ab „Giga“ vielleicht auch in irgendeiner Form mal überprüfen ob die Owner wirklich wissen was sie da tun?! Und ganz wichtig, das ist keine Kritik an irgendjemandem sondern einfach der Gedanke ob das noch machbar ist.

Was meint eure Glaskugel dazu? Und was bevorzugt ihr??

2 Gedanken zu „Stammtisch, Mega, Giga!

  1. Das Thema Risiko ist nicht auf Giga-Events beschränkt. Auch für MEGAs kann es ganz schnell passieren, daß jemand sich auf der Veranstaltung verletzt. Daher wurde z.B. in Berlin extra eine Versicherung abgeschlossen und der Verein als Organisationsform gewählt, um mögliche Regressionforderungen besser abfangen zu können. Bis Freitag, Mic@

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