Montana trifft Garmin GPSMap 64s

Eigentlich wollten wir ja gar keine Produkttests machen und offen gestanden wird es das wohl auch nicht wirklich oft geben. Aber das 64s war für mich sehr interessant da ich ja mit Heike noch mal in den fernen Norden will und da suche ich was stabiles, leichtes mit langer Laufzeit. Und so hatte ich mal bei Garmin angefragt und siehe da, man hat uns ein 64er zukommen lassen. Und da ich in einem anderen Blog gerade lesen durfte das der Blogger sich das Gerät selber gekauft hat und damit unabhängig testen kann möchte ich mal darauf hinweisen: das kann man auch wenn man es als Testgerät bekommt, seid euch sicher! Ich finde es fast schon ein wenig frech da die Unterstellung drin zu verpacken mit einem zur Verfügung gestellten Gerät wäre man nicht unabhängig…

Danach ging es auf meine Freitagtour und so ergaben sich schon mal die ersten Punkte.
Positiv: schön leicht, USB-Geschwindigkeit ganz ok, Knöpfe fühlen sich solide an
Neutral: fühlt sich ok an, Knöpfe etwas schwergängig, Display-Optik ok
Negativ: Display weit vorn und damit etwas ungeschützt, Steckerabdeckung fummelig und wie lange hält das wohl, Dichtung Batterien wirkt anfällig

Beim Autorouting stört den verwöhnten Montana-Nutzer schon die Display-Größe…

Und die Akkulaufzeit, nunja, nach 5 Stunden normaler Nutzung mit Eneloops….

Insgesamt bin ich etwas ernüchtert, aber noch wird getestet. Der Plan ist eigentlich das der Trracer jetzt auch noch mal damit los zieht und wir dann im nächsten Podcast eine gewissen Zeit darauf verwenden schlicht und ergreifend unsere Eindrücke zu erörtern. Wobei der gesamte Test eher im Bereich „normales Cachen“ liegt als darin technische Daten durch die Gegend zu werfen ;-)

9 Gedanken zu „Montana trifft Garmin GPSMap 64s

  1. Guter Bericht! „Und die Akkulaufzeit, nunja, nach 5 Stunden normaler Nutzung mit Eneloops….“ Hat sich in Bezug auf die Akkulaufzeit etwas geändert? 5 Stunden sind ja nicht die Welt und für Berg- oder Wandertouren doch etwas zu wenig.

  2. Schicker „Kuh-Teppich“ ;-)
    Ne, im Ernst: Danke für den Blogartikel. Auch wenn Du keine Tests machen wolltest (wieso eigentlich nicht?), finde ich den Beitrag hilfreich. Bin gespannt auf die weitere Ausführung des Tests.
    LG
    Tanja

  3. Du hattest noch nie ein 60er, oder? :)
    Wir haben ein 60csx, und hatten davor ein baugleiches… an Robustheit ist das Ding kaum zu überbieten. Was mir heutzutage auffällt, ist, wie oft ich das Display ‚touch‘-bedienen möchte und vor allem die Karte in Laufrichtung drehen.. und die Gummiknöppe schrabbeln irgendwann ab, ansonsten kann ich zu dem Urahn des 64er nur sagen, dass ich es empfehlen würde. Ich bin gespannt, wie euer Test ausfällt, denn mittelfristig werden wir wohl mal die Hardware upgraden müssen. Interessieren würde mich da auch, ob man da auch weiterhin easy OSm-Karten aufspielen kann.

    • Nein, ich hatte die Legends hoch und runter, die waren ja immer die kleinen Brüder. Aber der Empfang des 64s begeistert mich auch noch nicht soooo sehr. Im Gegenteil, der heutige Track des Montana entspricht wesentlich eher der Realität als der Track des 64s. Beide hingen frei unter offenem Himmel. Ist zwar stöhnen auf hohem Niveau, aber der Unterschied ist schon erkennbar.

      • Genau das ist es, was mich an der heutigen Technik generell echt nervt. Da wird die Optik aufgeblasen und ein neues Feature / Gimmik jagt das nächste, doch die Kernkompetenzen verschlechtern sich immer mehr. In diesem Fall ist es die Empfangsstärke. Ich habe nach wie vor das alte Etrex H. Das hat zwar wirklich nur minimalistische Ausstattung, aber der Empfangsteil ist unübertroffen. Habe selber mal einen ausgiebigen Vergleich zwischen Etrex H und dem neuen Etrex 20 gemacht. Da liegen auch schon Welten zwischen. Wozu soll ich mit einen 500PS Ferrari mit allen möglichen technischen Spielereien kaufen, wenn er mit Holzrädern ausgestattet ist. Da bleib ich doch lieber bei meinem soliden Golf mit vernünftigem Antrieb.

        Viele Grüße
        Gerald

        • stimmt, würde ich unterschreiben 8-) Aber mit einer kleinen Einschränkung, der Empfang scheint etwas schlechter, aber wirklich, wirklich ETWAS! Ich werde bei Gelegenheit auch noch Bilder von den Tracks aufbereiten und kommentieren.

          • Die Empfangsstärke ist ja nur das eine. Beim Etrex 20 ist z.B. auch aufgefallen, dass der Abstandswert bei Luftliniennavigation nur sehr langsam aktualisiert wird (so ca. alle 3sec). Beim Etrex H geht das viel schneller (ca. 0.5sec). Zudem bleibt die Auflösung beim 20er immer gleich auf ganze Meter. Beim H wird unter 100m auf eine Nachkommastelle, bei unter 10m auf 2 Nachkommastellen umgeschaltet. Das hat zwar nichts mit der Absolutgenauigkeit zu tun, aber als schnelle Tendenzanzeige erleichtert es das Finden des Nullpunktes enorm, während man mit dem 20er oft übers Ziel hinausschießt.

            • Stimmt, speziell die langsame Aktualisierung ist mir auch aufgefallen, wobei mir nicht ganz klar ist ob das an der „Energiespareinstellung“ liegen könnte, alles kann man in den paar Tagen leider auch nicht testen. Aber das 64 fühlt sich insgesamt nicht so „smooth“ an ohne das so richtig fest benennen zu können. Mein Lieblingsgerät ist bis heute das Colorado, nur zur Autonavigation nicht so gut und es passen mit 1000 Geocaches einfach zu wenig rauf. Dafür konnte man mit dem Teil zur Not auch noch Zeltpfosten einschlagen 8-) Aber gut, man muss natürlich fair sein und das 64er mit Geräten die heute auf dem Markt sind vergleichen und da ist Garmin zumindest wieder mal ganz vorne… Und so lange es keine wirklich gute Konkurrenz gibt brauchen sie sich auch nicht sonderlich anstrengen 8-/

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