Meine GPS-Geräte seit 2004

Als ich mal wieder alte PDFs zusammen fasste kamen auch die alten Geocaching-Rechnungen auf den Bildschirm und siehe da, was für ein Sammelsurium an Geräten es doch über die Jahre waren 8-)

Angefangen hat das ganze Elend mit einem Yakumo PocketPC den es damals als Medion gelabelt bei Aldi gab und der so in etwa das erste mobile bezahlbare Navigationsgerät für das Auto war. Und bei der Erforschung was man damit noch so machen könnte stieß ich damals auf Geocaching und bin irgendwie bis heute kleben geblieben. Vom Yakumo habe ich zwar nix mehr, weiß aber das wir ihn zu Weihnachten 2004 gekauft haben. Mit Glopus wurde er mein erstes Geocaching-Gerät.

Es folgte das Garmin Geko 101, der Yakumo war doch zu grob, miserable Akku-Laufzeit und bei Regen nicht nutzbar.

erste Hand-GPS

Und damit begann das Sammeln von Erfahrungen 8-) Das Gecko war sehr zuverlässig und nicht schlecht. ABER es hatte keine Karte und das war nur so lange egal bis wir zum ersten mal auf der falschen Seite des Baches standen ;-) Wer sich das heute gar nicht mehr vorstellen kann, ohne Karte sieht man halt nicht dass es am Ziel überhaupt einen Bach gibt. Problem 2, auf das Gerät konnte man keine Daten übertragen, d.h. jeder Cache, jeder Wegpunkt musste per Hand eingegeben werden. War damals noch nicht so tragisch, nervte aber dennoch sehr schnell.

Dann kam das Garmin ETrex Legend raus, mit Karte (schwarz/weiß und nur sehr kleine Bereiche) und es passten wahnwitzige 200 Caches auf mal drauf. Zu seiner Zeit war das echt ein gigantischer Schritt nach vorn.

20160608 02 Etrex Legend Aber selbst zu der Zeit waren 200 Caches nicht so richtig ausreichend und es passte halt nur sehr wenig Kartenmaterial auf das Gerät, dazu war an OSM noch gar nicht zu denken. Also wurde auch eine Alternative getestet, ein Alan MAP500 wo das Kartenhandling schon erheblich einfacher war.

20160608 03 Alan MAP500

Und nicht nur das, es war insgesamt ein echt gutes Gerät. Hätten die sich noch etwas weiter entwickelt hätten die meiner Meinung nach locker mit Garmin konkurrieren können, leider aber gab es dort keinen Nachfolger und daher folgte ein Garmin eTrex Legend C.

20160608 02 Etrex Legend C

Schon ein kleiner Sprung, die Farb-Darstellung war der schwarz-weiß Karte vom Legend schon weit voraus und es hatte auch etwas mehr Platz. Wirklich ein schönes Gerät. Kurze Zeit später kam dann aber die HCx Serie heraus deren GPS-Empfang dem einfachen C um Längen voraus war und so kam es wie es kommen musste ;-)

20160608 04 Etrex Legend Cx

Die Legends hatten alle ein Problem, ihr Gummi-Schicht löste sich nach 1-2 Jahren ab und dann konnte man die Geräte zu Garmin einsenden und bekam ein neues Gerät. Zu der Zeit war Cachen aber schon ein großes Hobby für uns und so kaufte ich mir ein Zweitgerät um für die Zeit des Tausches Ersatz zu haben, ein Magellan eXplorist 210.

20160608 05 Magellan eXplorist 210

Ein wirklich tolles Gerät und dem Garmin Legend zumindest ebenbürtig! Leider mit der schlechteren Firmware. Ja, kaum zu glauben und dazu dauerten Updates dort auch durchaus mal 1/2 Jahr. Nachdem ich dann mein Garmin mal auf dem Autodach vergas und es auch nicht wieder finden konnte gab es ein neues HCX.

20160608 06 Etrex Legend HCx

Das hielt für meine Verhältnisse erstaunlich lange aber als dann das Garmin Colorado 300 kam habe ich sofort zugeschlagen.

20160608 07 Colorado 300

Das Display damals ein Gedicht, das Bedien-Rad nach etwas Eingewöhnung gar nicht so verkehrt, ein tolles Gerät das ich heute noch im Schrank habe. Für mich durch das Display und die Robustheit eines der besten Geräte die ich insgesamt hatte. Aber wie immer, der Platz für Geocaches und Karten wurde auch hier irgendwann zu eng. Ein Oregon 300 wollte ich nicht nachdem ich das Grusel-Display sah, aber als dann das Oregon 450 kam war es mal wieder Zeit 8-)

20160608 08 Oregon 450

Kein schlechtes Gerät aber es hatte auch so seine Macken. Dann kam das Gerät für ältere Herren wie mich auf den Markt, das Garmin Montana 600, endlich ein Gerät das ich notfalls auch ohne Brille ablesen kann.

20160608 09 Montana 600

Dann kam mal eine kurze Teststellung von Garmin, das 64s, hat mich aber nicht richtig überzeugt.

20160608 10 GPSMAP 64s Teststellung

Das Montana 600 war ein richtig, richtig gutes Gerät. Einzig das GGZ Format vermisste ich um endlich mal keine Beschränkung an Caches mehr zu haben. Dann kam das Montana 610 auf den Markt das GGZ kann und vor allem in der Display-Qualität ein Quantensprung ist. Und dies Gerät ist mein bisher letztes Gerät und wird es wohl auch bleiben. Warum? Einerseits ist es wirklich gut, andererseits zeigt mein Testen des Handy-Cachens das ich wohl tatsächlich bis auf Extrem-Touren eher beim Handy bleiben werde.

So, jetzt konnte ich mal aufzeigen wie es mir in so vielen Jahren Cachen mit den Geräten so ging, wie sieht es bei euch aus?

4 Gedanken zu „Meine GPS-Geräte seit 2004

  1. das heisst jetzt du hast ungefähr wieviel pro cache „an hardware“ ausgegeben?

    ok, ich gebs zu, ich hab schon gerechnet, bei ~3000euro gps kosten und ~13000 caches circa 23cent/cache. ;)

    • Das ist so nicht ganz richtig. Wenn ich ein neues Gerät gekauft habe wurde das Alte meist verkauft. Die Summen habe ich leider nicht mehr.

  2. Eine Fülle von Geräten, da bin ich weitaus treuer. 2008 mit einem Etrax Legend HCx begonnen, gutes, zuverlässiges Gerät, ewig lange Akkulaufzeit. Die Problematik mit der Gummierung durch doppelseitiges Klebebang gelöst, das hält immer noch.
    Was mir aber massiv fehlte war das Paperlesscachen, so müsste um 2013 rum ein neues Gerät her, erst ein Oregon 600, aber iwie wurde ich mit dem nicht warm und habe es nach kurzer Zeit zurück gegeben.
    Es folgte ein Etrax 30, mit dem ich auch immer noch glücklich bin. Klein, handlich, lange Laufzeit. Prozessor etwas schwach, Kartenaufbau dauert etwas. Display könnte größer sein, aber das wiederspricht dem klein und handlich. Die Begrenzung der Anzahl der Caches stört mich nicht, es gehen weit mehr drauf, als ich an einem Tag suchen gehe. ;-)
    Mit dem Smartphone cachen ist nur gut für eine spontane Dose. Zumindest meins ist gefühlt weitaus ungenauer (bei schlechten Empfangsverhältnissen) und man kann zusehen, wie der Akku leer wird. Und noch ne Powerbank mit rumschleppen – nein Danke.

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