Mega-Event oder Indianertreff 8-)

Schon lange geplant, zum Mega-Event TipiTupper Truppentupper GC4RJTV sollte es gehen da ich da die unsichtbare Heike mit schleppen konnte da es nicht soooo weit ist.

Freitag war Anreise-Tag und es dauerte über 6 Stunden die knapp 3xx Kilometer hinter sich zu bringen, Stau, Vollsperrung und was nicht noch alles. Dennoch haben wir uns abends um 20.15 Uhr noch zum Meet&Greet geschleppt. Der Weg dahin, super einfach. Parken, kein Problem, also angenehmer hätte man es einem wirklich nicht machen können! Die Location wirklich klasse, ein Bierhaus mit Sitzmöglichkeiten rund um das Haus. Kein Ringelpietz mit anfassen sondern einfach ein geselliges Beisammensein, weniger ist manchmal halt mehr und hier war das eindeutig der Fall! Klar, irgendwas ist immer. Die Preise für das was die Holländer Essen nennen etwas hoch, der Wirt drin eher muffig, aber das ist dann wirklich Stöhnen auf ganz, ganz hohem Niveau! Es war einfach das was ein Meet&Greet eigentlich sein soll, ein gemütlich/geselliges Beisammensein an einer schönen Location die auch noch richtig gut Parkplätze bot, etwas das oft unterschätzt wird.

Der Samstag dann Event-Tag, also morgens aus dem Bett und erstmal geschaut was die Umgebung an Möglichkeiten bietet. Und siehe da, 3 Lab-Caches rund ums Hotel, 100-200 Meter entfernt. Die Strassen schon früh voller Cacher, aber wer erwartet schon an einem Mega-Wochenende leere Caches 8-) Schwups die 3 Lab-Caches gemacht und ja, nett, jetzt haben wir das Icon ;-) Im Ernst, für so ein Event sicher geeignet um die Leute zu bespaßen aber Fan werde ich wohl eher nicht.

Dann die 1,5 Kilometer zum Eventgelände und zur Anmeldung. Gleich mal die erste positive Sache, trotz hohem Andrang ging das da hups, schwups voran. Dann noch kurz einen D5 – Lockpicking Cache abgegriffen der direkt dort war und natürlich zufällig bereits offen und dann mal das Event-Gelände inspizieren. Überall Tipis die dem ganzen Atmosphäre geben, überall Sitzgelegenheiten, Grillplatz, Bühne, Händler-Dorf, Spiele überall. Das Gelände kommt einem viel größer vor als es ist. Für mich beeindruckend die Freundlichkeit der gesamten Orga/Helfer. Kaum stehst du irgendwo und machst ein dummes Gesicht, was ich sehr gut kann, schon kommt irgendwo her unaufdringlich und mit ECHTER Freundlichkeit einer im roten oder grünen T-Shirt und hilft dir weiter, grandios! Klar, als Norddeutscher weiß ich auch das man südlicher freundlicher wirkt als der Norddeutsche der mehr als ein Wort für Schwafelei hält aber dennoch ist das in dieser Region scheinbar noch mal etwas mehr ausgeprägt als ansonsten!

Um 10.00 Uhr dann statt einer richtige Begrüssung oder Eröffnung irgendein Geocache-Autor der sein Buch 30 Minuten vorliest. Damit nicht genug folgen weiter 15 Minuten aus seinem zweiten Buch obwohl ich mir schon sicher was das ich wohl eher nicht zum Kundenstamm gehören werde. Der Teil war einer der wenigen der mich wirklich etwas gestört hat da er auf der Bühne gelesen hat und damit das gesamte Gelände beschallte so das man sich kaum unterhalten konnte. Ich hätte es für schöner gehalten diese Lesung in eins der Tipis zu legen damit dann nur die zuhören die interessiert sind und vor der Bühne war gut zu sehen das die auch in ein Tipi gepasst hätten ;-) Zumal der gute Mann auch noch viel zu aufgeregt war und weder Erzählkunst noch Stimme für eine Bühne hatte. Aber auch dazu sei angemerkt das es sich um stöhnen auf ganz hohem Niveau handelt. Ich mag es halt nicht alles über den grünen Klee zu loben, auch Kritik muss einfach erlaubt sein. Um die Kritik hier zusammen zu fassen, die Buchlese hätte man anders machen können und das Geld für die Band hätte man sich wahrscheinlich auch sparen sollen, ich erlebe bei den meisten großen Events eher das die Cacher sich unterhalten wollen und die Musik eher als störend empfinden. Ach ja und hört bitte auf mit endlos laufenden Verlosungen ;-) Aber noch mal erwähnt, das sind zwar Kritikpunkte, aber wirklich ins Gewicht fallen die nicht, dafür war das Event viel zu schön.

Es fällt mir regelrecht schwer das an irgendwas speziellem fest zu machen, aber man fühlte sich einfach wohl und auch aus dem Händlerbereich war zu vernehmen das man wohl selten SO gut behandelt und unterstützt wurde. Meine Vermutung ist das es diese Gelassenheit und Ruhe ist die das Event von Beginn an ausstrahlte, scheint sich auf die Besucher übertragen zu haben. Oder es war dieser Platz der alles bot, Unterhaltung, Gespräche, Essen, Trinken, Spiele, egal was man wollte, man konnte es tun.

Ein wichtiger Punkt ja komischerweise auch immer mal die Preise. Auch das empfand ich hier perfekt. Schon den Eintritt konnte man sich zusammen stellen wie man wollte, also nur rein, mit Spielen, mit diesem und jenem, also genau zugeschnitten. Auch die Preise vor Ort für meinen Geschmack eher unteres Limit und dafür gute Qualität, ich liebe die Waffeln 8-)

Was soll ich sagen, ich hoffe das sich andere Events hier vielleicht was abschauen! Überdenkt einfach mal große Acts und Tombolas, versucht nicht immer weiter, schneller, höher, back to the roots! Seit einfach authentisch und gastfreundlich, ich habe das Gefühl das reicht vielen Geocachern absolut?! Zu dem Thema freue ich mich tatsächlich auch immer über Kommentare denn nur wer seine Meinung äußert kann auch gehört werden! Und in unseren Kommentaren muss man sich den Platz nicht erobern im Gegensatz zu Redeanteilen im Podcast ;-)

Für uns haben sie die Stunden Fahrt und die vielen Kilometer auf jeden Fall gelohnt und wir haben es keine Sekunde bereut, im Gegenteil, für mich das schönste Event seit meinem ersten Mega, dem Project in Bremen. Und ich habe mich doppelt gefreut das wir uns die Mühe gemacht haben dieses Event als 11111ten Fund zu loggen, das ist für mich sozusagen die virtuelle Verbeugung gewesen.

Ach ja, ein Hörertreffen gab es auch noch, aber das ist wieder eine andere Geschichte ;-)

Fund 11111

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