Hausaufgabe – verbuddeln oder nicht verbuddeln

Wir haben für Freitag noch ein nettes Thema dazu bekommen das wohl ähnlich spaltet wie das Thema Nagel im Baum. Das sind doch die Themen die Spaß machen, oder? 8-)

Also, schaut euch doch bis Freitag mal GC57KQJ an. Hier hat offensichtlich jemand per Mail dem Reviewer einen Verstoß gemeldet. Es geht wohl darum dass ein künstlicher Hydrant aufgebaut wurde der natürlich zwecks Standfestigkeit leicht eingegraben wurde. Dies hat nun wohl jemand per Mail an die Reviewer gemeldet und so wurde er archiviert. Wenn man nun die Notes so liest stellen sich ein paar Fragen.

Vorab sei noch erwähnt das ich eine Note wie von zwooker durchaus akzeptabel finde auch wenn ich „Spielverderber“ nicht unterschreiben würde.

Fragen

  1. was hält man von „SCHEISS auf die „Cacherkollegen“ die hier gepetzt haben und Scheiss auch auf die Guidelines! So wird unser Hobby definitiv kaputt gemacht!Wieder einer mehr der auf Kanne und Sikis Konto geht!“, im Rahmen des Spiels kann das vorkommen oder völliges NoGo?
  2. Sind Kanne und Siki an irgendwas Schuld oder sind die nur die „Vollstrecker“ die fürs Archivieren zuständig sind? Und haben sie Spielraum?
  3. Ist es wirklich so verwerflich so etwas per DM an den Reviewer zu melden, „Arsch in der Hose“?
  4. Hauptfrage sicherlich, ist vergraben wirklich so tragisch?
  5. Falls nicht tragisch, wie Groundspeak umstimmen?

Und das werden wohl noch nicht alle Fragen sein. Bitte gerne ergänzen, wir möchten das am Freitag mal diskutieren und würden uns auch auf Meinungen aus dem Chat freuen.

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23 Gedanken zu „Hausaufgabe – verbuddeln oder nicht verbuddeln

  1. Würde man die Guidelines 100% durchziehen, müssten 99 Prozent der Caches ins Archiv.
    Wer fragt denn schon bei öffentlichem Raum die Stadt, ob er da einen Cache legen darf?

    • Ich hab das schon so gemacht. Die zuständigen Leute im Rathaus sind nicht grundsätzlich gegen Geocaching. Und wenn man sie fragt und sinnvoll erklärt, dann sind sie oft froh, dass sich jemand ehrenamtlich engagiert und den Tourismus fördert.

      • das ist richtig allgemein nachfragen lohnt sich, in Hamburg ist es grundsätzlich nicht dagegen haben die, nur wenn es empfindliche Plätze geht oder Denkmähler, dazu gab es auch ein Auszug aus den Schutzbestimmungen bei den Reviwer, leider habe ich so schnell nicht parat.
        Darum geht es auch der Naturschutzgebiete und weitere Gebiete mit seperaten Sonderbestimmungen.
        Budweg glaube ich weiß, wovon ich rede welche Seite von den Reviern gemeint ist ;).
        Dazu kann er ja auch ein Hinweis setzen: http://www.gc-reviewer.de/ da ist alles klar erklährt ;), da könnte sich scho einige Fragen sich erübrigen oder?
        Dann noch diese Seite: https://wiki.groundspeak.com/display/GEO/Germany

        Viel Spaß beim Diskutieren und Erörtern….!

  2. Caches verbuddeln – ein leidiges Thema

    Ich weiss gar nicht wie viele eingegrabene „Umverpackungen“ ich schon gefunden habe. Ich denke unser Waldboden kann es verkraften wenn ein KG-Rohr oder ein Deko-Hydrant eingegraben wird. Natürlich ist es nicht regelgerecht und wenn ein Reviewer davon unterrichtet wird, bleibt ihm/ihr nichts anderes übrig als zu archivieren; ist ja in den Spielregeln ausdrücklich verboten. Aber es ist doch wie überall im Leben: Wo kein Kläger da kein Richter; daher werden viele Buddeleien still geduldet (auch von Reviewern).

    Ich denke, dass jemand eine persönliche Rechnung mit dem Owner offen hatte und sich nun besser fühlt.

    Groundspeak kann man sicher nicht umstimmen, denn wer in Amerika etwas gesetzwidriges macht kann zu vielen Millionen Dollar verklagt werden und Groundspeak sichert sich mit dem Verbot dahingehend ab nicht in Regress genommen werden zu können, falls doch mal ein gelangweilter Anwalt den Wald vertritt und auf Schmerzensgeld klagen sollte.

    Die Frage die sich stellt: War das Loch im Boden (Fuchsloch vielleicht) nicht schon da und der Owner hat lediglich seinen Deko-Hydranten hineingestellt und sogar etwas Gutes getan, nämlich das Loch mit Erde aufgeschüttet, damit neues Leben entstehen kann?!? :))

    • du redest ja der Seele gut gebrüllt!, anderseits müssen viele das noch Lernen die Regeln oder den Gedanken was Geocaching und Verbindung der Natur und Umwelt des Schutzes bedeutet ….
      Wenn Groundspeak nichts weiter unternimmt, wird es immer eine Diskussion bleiben ;)

    • Das Loch war noch nicht da, der Hydrant/Schieber wurde aber direkt unter ein Wanderschild gesetzt, das heißt zwischen die Betonfundamente der beiden Rohre die das Schild halten.
      Der Hintergrund des vermeintlichen NM Schreibers erklärt sich am besten wenn man sienen NM Log beim GC2W5C6 liest.
      Wie auch immer, die Reviewer müssen selbstverständlich reagieren und wie die vielen Kommentare eindeutig zeigen bleibt ihnen auch NULL Spielraum, die können also nix dafür.
      Schön das so munter mitdiskutiert wird!

  3. Schnelle Antworten da wir am Freitag um die Uhrzeit hoffentlich schon … (Ach lassen wir das!):
    1) Geht so was: klares Nein, das ist ein klares NoGo und kann auch gerne mal mit einem „freundlichen“ Brief aus Seattle beantwortet werden!
    2) Da gibt es keinen wirklichen Spielraum
    3) Nein, das ist nicht verwerflich (exceptions may appeal)
    4) Ja, ist es tatsächlich schlimm. Nicht nur aus Umweltgründen, sondern auch im Umgang mit Behörden, Forst und Interessengemeinschaften hört man häufiger: „Ich will doch keine Dosen auf meinem Grund (o.ä.) vergraben haben!“.
    Ohne diese Guideline und ohne deren Durchsetzung hätten wir häufig keinen Druckpunkt bei Unterredungen und Argumentationen.
    5) Viel Spaß! (Hier fehlt jetzt ein Teufelssmilie)

    Euch wünschen wir viel Spaß beim Quasseln!

    Katrin und Gerwin | GerandKat | katrinundgerwin

      • Ja budweg, desshalb leibe ich die beiden Reviwer ohne ende, da sie richtig Pateisch sind und Korekt sind und auch stellung nehmen ;), ja sie machen bei mir jeden Cache offen und man sollte die auch Loben, solchen stress auf sich zu nehmen und Diskusionen, ja sind coole Leute, du haste ja auch auf mein eines der Feste kennen gelernt ;)…..

  4. Um zu diesem Punkt Stellung zu beziehen, insbesondere zu diesem Fall fehlen mir weitergehende Informationen. Zum einen kann ich nicht erkennen, ob der Owner im Vorwege kontaktiert wurde. Auch weiß ich nicht, wer hier den Reviewer informiert hat. Hintergrund: Der Owner scheint sehr aktiv zu sein, daher denke ich das dieser auch die Guidelines und diesen Passus zum vergraben daraus kennt. Man verpflichtet sich ja auch beim Listing einreichen auch, das die Guidelines eingehalten werden (und die liest man sich natürlich jedes Mal durch). Bevor man hier nun einen Cacher vorverurteilt müsste man wissen wie erfahren dieser ist. Nehmen wir mal an, der Cacher ist neu im Hobby und liest sich die Guidelines durch und will natürlich alles richtig machen. Dann geht er los und findet seiner Meinung nach einen Cache der nicht den Guidelines entspricht. Nun informiert er den Reviewer und dem bleibt keine andere Möglichkeit als zu archivieren.
    Schöner wäre hier natürlich den Owner direkt zu kontaktieren, ob dies erfolgte entzieht sich aber meiner Kenntnis. Vielleicht mal den Owner kontaktieren und nachfragen.
    Zum Thema buddeln, tja wenn man ehrlich ist dann kann man so manche Dose ins Archiv verbannen. Ich glaube nicht, dass Reviewer eigenständig und willkürlich Dosen ins Archiv schicken. Ich denke die Aufgabe lässt einem in solchem Fall der Meldung keine andere Wahl. Zumindest habe ich noch nicht davon gehört, dass ein Reviewer aufgrund seiner Beobachtung im Feld eine Dose archiviert hat. Daher wohl auch die Trennung zwischen dem Revieweraccount und dem „zivilen“ Account um hier keinen Gewissenskonflikt zu haben.
    Ist das vergraben eines Caches nun so tragisch? Ich würde sagen ja. Wenn man diesen Punkt zulässt, dann wird demnächst mit dem Spaten die Landschaft umgepflügt. Mit dem Hinweis das der Cache nicht im Boden vergraben werden darf kann theoretisch am Final eine Stelle schon einmal ausgeschlossen und somit geschont werden. Das dies nicht immer klappt, zeigt so manches Beispiel wo die Wertung zum Finden ein wenig höher ist.
    Bei der Auslegung der Guidelines wäre allerdings noch zu klären, ob es statthaft ist eine Zwischenstation unter die Erde zu bringen. In diesem Zuge dann ob ein Geocache die Dose mit Logbuch ist, oder das Gesamtprojekt inklusiver aller Stationen. „Wenn man ein Loch in den Boden graben oder es anderweitig herstellen muss, um einen Geocache zu platzieren oder zu finden, ist das nicht zulässig“

  5. jaja oho ho, das ist immer Jahrzenten ein Heißes Eisen gewesen das Thema verbuddeln, das hatten wir ach die Diskusion mit dem Linkedilerschatz in Hamburg, da habe ich gemeckert auch Teils zu recht der Regeln ;), nicht jeder führt eine Schaufel mitr sich, wenn überhaupt war das auch nicht nicht richtig Atribute gesetzt und nicht ganz klar beschrieben…., da muss noch ja Groudspeak mal neu überarbeiten die Regeln….

    und

    apros freitag kann ich wieder spät, also könnt ihr auch meine erfahrung einbringen von Linkedieler schatz in hamburg, der wurde glaube ich archiviert nach langem streit und behörde ;), außerdem Premium, sowas geht icht, da stimt was nicht ;)

    Weiter finde ich, dass Vergaben verboten sein sollte und nur das was dar ist so wie die Regeln es erlauben, ich vergrabe auch nichts als Owner momentan und bin recht sehr fähr noch zu den Geocachern.
    Es gehört auch zum gewissen netten Ton in der Community, Rücksicht auch auf Umgebung und Umwelt zu nehmen, sowie Menschen, das ist doch die Philosophie Geocachen doch oder das A und O?

    Vielleicht sollte man auch beleuchten, ab die (möchte gern) Geocacher bei uns richtig sind, mal nett ausgedrückt…!
    Ich hoffe, dass ich mich richtig ausgedrückt habe und aus der Seele spreche vielen!

    Gruss zarkier

    • Der Cache war cool und ist nach meiner Meinung ein Paradebeispiel für einen Cache, bei dem das Graben überhaupt niemanden störte, weil man an einem Badestrand an der Elbe einfach nichts kaputt macht und wo die Flut sogar ab und zu wieder alles gerade zieht. Er ist nicht archiviert.

      • da muss ich wiedersprechen, es gab viele den das unwohl ist und auch die Feuerwehr Hamburg auf den Plan gerufen hatte ;)
        Sagen wir mal Grauzone, denoch nicht erlaubt ;)

        • dazu noch ein Graben grundsätzlich ist für mich der Regeln nach Groundspeak grundsätzlich tabu, so wie es auch steht ;), außnahme es war ein Loch schon oder ne Mulde, kleine Ausnahmen bestehen die Regel, wo kein Spaten erforderlich sein sollte!

  6. Vergraben oder nicht? Eigentlich eine einfache Frage und auf der anderen Seite auch wieder nicht.
    Zum einen muss natürlich zum Schutz der Natur alles so bleiben, wie es war. Also soll nichts vergraben werden. So steht es auch in den Guidelines.
    Auf der anderen Seite finde ich gerade bei solchen Fällen, wie dem o.g. Cache, dass man auch mal etwas Tolleranz üben kann (also wir Cacher). Denn dieser Cache ist umweltverträglich platziert gewesen.
    Das Problem ist, dass die Reviewer nicht die einzelnen Fälle unterscheiden können. Für die kann nur die absolute Regel gelten „wenn vergraben, dann archivieren“. Ansonsten müssten sie ja jedes Mal vor Ort schauen, ob man hier tollerant sein kann oder eben auch nicht.
    Interessant ist die Frage: Was ist, wenn der Hydrant schon vorher da stand (z.B. im Rahmen eines Kunstprojektes) und dann nur der Cache ergänzt wurde? Dann war ja das Objekt schon vorher da und der Cacher hat nichts vergraben. Oder was ist, wenn ich was auf den Boden stelle (also nicht vergrabe) und dann Sand/Erde drum rum aufhäufe?
    Ich bin mal gespannt, was dann am Freitag alles an Ideen bei der Diskussion raus kommt.

  7. Ein wirklich interessantes Regel-Thema. Natürlich kenne ich die Regel, dass Caches nicht vergraben werden dürfen. Viel spannender finde ich aber die Klarstellung der Reviewer im Rahmen der Archivierung, die ich so auch noch nicht gelesen habe.

    „gemäß Richtlinien dürfen Geocaches nicht vergraben werden, weder ganz, noch teilweise. Wenn man ein Loch in den Boden graben oder es anderweitig herstellen muss, um einen Geocache zu platzieren oder zu finden, ist das nicht zulässig.“ https://www.geocaching.com/about/guidelines.aspx#buried“

    Wer kennt solche Caches nicht… tolle, große TB-Hotels mit in die Erde eingelassenen Schaltkästen (oder sogar Fundament), ebenerdig eingegrabene KG-Rohre mit Abdeckung, ebenerdig eingelassene Holzkisten mit Abdeckung, eingelassene Straßenkappen besteht aus einem runden, rechteckigen oder ovalen Guss- oder Kunststoffrahmen mit eingelegtem Deckel, Vermessungspunkte, eingegrabene Pfosten oder nur eine Mulde mit Hasengrill drauf… alles nach der o.a. Erläuterung grundsätzlich NICHT regelkonform.

    Hintergrund dürfte sicherlich die rechtliche Absicherung von GS als Plattformbetreiber sein wegen Eingriff in die Natur bzw. Veränderung von Eigentum Dritter. Das ist auch grundsätzlich nachvollziehbar. Wird genau der selbe Hintergrund sein, dass man auch immer eine Genehmigung haben muss.

    Das EINE ist die rechtliche Absicherung, die der Plattformbetreiber machen muss und das ANDERE ist halt die Realität.

    Auch Reviewer schlafen ja nicht auf Bäumen und sind auch Geocacher, die schon viele Caches gesehen und als gefunden geloggt haben, die evtl. nicht regelkonform waren.

    Aber ich habe noch nicht aufgegeben an den gesunden Menschenverstand in jedem Cacher zu glauben.

    „Wo kein Kläger, da kein Richter“.

    ABER: Jeder Cacher sollte einfach abwägen, ob eine „Anzeige“ wegen Regelverstoß angebracht ist oder nicht. Und Reviewer werden das auch tun oder müssen das sogar tun, wenn ein NA-log ausgelöst worden ist.

    An alle regelverliebten Cacher. Bitte einfach mal zwei oder dreimal drüber nachdenken und abwägen, ob eine „Anzeige“ für den Einzelfall angemessen ist. Wenn etwas angezeigt wird, wird (und muss auch) mit voller Härte des gültigen Regelwerkes geantwortet werden.

    Wollen wir und die Reviewer das wirklich immer?

    Ganz deutlich: Natürlich gibt es Gebiete/Bereiche, wo verstecken (nennen wir es mal verstecken mit Erdbewegungen) absolut nicht geht (z.B. NSG oder der Petling mit Kunst-Moos in den Wald Boden gedrückt). Wichtig ist deshalb wirklich eine Abwägung der örtlichen Gegebenheiten.

  8. Zu 1.:
    Scheiß auf die Guidelines…. Das sind dann diejenigen, die auch auf das Eigentum anderer Scheißen und Caches zerstören oder in der Umgebung von gut versteckten Caches alles zerwühlen und ohne Rücksicht beschädigen. Das passt dann auch zu „Scheiß auf die Cacherkollegen“, die dann nichts mehr finden können ausser einem zerstörten Cache.
    Solch ignorante Cacher zerstören unser Hobby! Aber Schuld sind ja immer die Anderen….

    Zu 2.:
    Irgendwer muss es machen und der Geocachingwelt bei Fehltritten zeigen: SO nicht. Es gibt Regeln und an diese muss man sich halten. Dementsprechend haben die Reviewer auch keinen Spielraum. Glück hat der Owner, der nicht erwischt oder verpetzt wird. Handlungsspielräume kann es nicht geben.

    Zu 3.:
    Nö. Es gibt ja eigentlich nur diesen Weg um nicht in der Community öffentlich zerfleischt zu werden, wenn man kein dickes Fell hat. Ich würde so einen NA-Log auch öffentlich schreiben, wenn ich der Meinung bin, dass dieser Cache absolut nicht vertretbar ist. Wobei ich jetzt nicht gleich ein Fass aufmachen würde, nur weil ich einen eingebuddelten Cache finde. Ich weiß ja gar nicht, wie es vor Ort vorher aussah! Vielleicht war das Loch für den Cache ja schon da.

    Zu 4.:
    Wo zieht man dort die Grenze? Wie kann man es so darstellen, dass es für die eine Situation in Ordnung ist und für die andere nicht? Individuelle Freigaben?
    Ich denke, es ist ein schwieriges Thema. Es gibt bestimmt Örtlichkeiten, an denen ich ein Vergraben als Unverantwortlich einstufen würde, z.B.: Naturschutzgebiete, in der freien Natur ohne menschliches Wirken in der direkten Umgebung. Und genau dort, wo der Mensch eh schon mechanisch in die Natur eingegriffen hat, z.B. eingegrabene Hinweisschilder, Strassenschilder, etc., würde ich es eigentlich in Ordnung finden. So wie im Falle dieses oben genannten Caches.
    Aber wie könnte man hier eine eindeutige Regelung schaffen? Auf den gesunden Menschenverstand hoffen? In der Geocaching-Community, die für einen Statistikpunkt über Leichen geht? Nein
    Bei vergrabenen Caches im Vorfeld ein Bild an den Reviewer schicken um eine Freigabe für die Erdbaumaßnahmen zu erhalten? Wäre eine Möglichkeit, wäre aber ein wunderbarer Bährboden für „Reviewer-Willkür-Diskussionen“. Also geht das auch nicht.
    Man kann die Regel zum Buddeln eigentlich nur mit erlaubt oder nicht erlaubt gestalten. Und ich denke man kann sich vorstellen was passiert, wenn es eine allgemeine Baggerfreigabe gibt. Also geht nur: Kein Vergraben!
    Und dann die große Frage: Wer war zuerst da? Das Ei oder das Huhn? Es gibt in der Natur ja auch mal Löcher, die schon vor dem Cache vorhanden waren. So etwas gibt es und ich habe auch schon einen Cache gelegt, der ein vorhandenen Loch genutzt hat. Dort musste vor Ort nur noch Tarnung draufgelegt werden. Hilft dann vielleicht doch ein „Vorher-Foto“ von der Örtlichkeit?
    Die Hauptfrage muss eigentlich sein: Muss es eigentlich sein einen Cache zu vergraben? Wenn die Örtlichkeit nicht mehr hergibt, als einen Cache einzubuddeln, ist es dann eine Örtlichkeit, an der ich einen Cache verstecken muss? Es gibt doch immer etwas, mit dem ich den Cache gut tarnen kann, oder? Auch einen Large kann man recht gut mit Hilfe eines Tarnnetzes verschwinden lassen…

    Zu 5.:
    Ich denke, dass das nöhlende Deutschland vermutlich das einzige Land weltweit ist, welches die Vergrabungsproblematik hat, wird man Groundspeak kaum umstimmen können. Konnte man das überhaupt mal irgendwie?

  9. oh… ich habe einen Unterflurhydranten, der vom Netz genommen wurde und dessen Gehäuse mir unser Bauhof absichtlich an der Stelle sitzen gelassen hat :) (ist tatsächlich so – durch meine Tätigkeit bei der Stadtverwaltung hab ich da halt gute Kontakte).

    Ist das jetzt ein vergrabener Cache oder habe ich eine Einrichtung benutzt, die schon da war???

    • ich denke mal in dem Fall war der ja schon da und wenn du das vernünftig begründen kannst wird auch der Reviewer zufrieden sein. Ist aber auch nur eine Vermutung von mir 8-)

      • das ist das Risiko dabei.

        Grundsätzlich bin ich auch gegen das Vergraben. Man kann ja überall sehen, wie es um eine Location herum aussieht, wenn der Cache zu gut versteckt ist. Aber an einem Strand, wo täglich Kinder nach Öl und Gold suchen oder sich nach Australien durchgraben wollen, da macht diese Regel keinen richtigen Sinn und dazu gibt es bestimmt noch mehr gute Beispiele.

  10. Oh, nun kommt eine Archivierungswelle auf uns zu, ich kenne einige solcher o. ähnl. Caches. Nee, ich melde diese nicht an eine Reviewer o. ci NA Log.
    Hoffe, dieser Fall macht kein Beispiel

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