Handy-Cachen – weiter gehts?!

Nun habe ich auch mein letztes Problem gelöst und mit einem speziellen Akku für mein Samsung S5 auch das letzte lösbare Problem gelöst, die Laufzeit. Die ist mit diesem Akku jetzt wirklich ausreichend und für meine Wurstfinger passt das Handy sogar besser als vorher. Ja, die Wasserdichtigkeit geht damit verloren, aber der habe ich auch vorher nicht komplett getraut, von daher egal.

App der Wahl bleibt Locus, auch wenn es jetzt einmal zickte. D.h. Locus versuchte zu starten und blieb dann mit nichtssagender Fehlermeldung stehen. Erst eine Neuinstallation half, hatte aber den Nachteil das alle Einstellungen weg waren und vor allem auch die Offline-Karte über AndroMaps neu eingebunden werden musste. Mal sehen ob dies wieder geschieht, dann müsste ich die Lösung noch mal überdenken.

Auch einen weiteren Nachteil musste ich erkennen, bei so richtig fiesem Regen war das Handy-Display irgendwann so nass dass es tatsächlich nicht mehr einwandfrei zu bedienen war, schon ein kleiner Nachteil. Aber da ich älter werde und eh keine so richtige Lust mehr habe bei übelstem Wetter los zu ziehen ist das Problem nicht so schlimm für mich ;-)

Jetzt, nachdem ich mich endlich zum Handy durch gerungen habe kommt Garmin mit dem Oregon 700 auf den Markt 8-/ In meinen Augen kommt dieses Gerät aber tatsächlich zu spät. Auf mich wirkt es der Beschreibung nach vor allem wie ein Extender fürs Handy und warum soll ich dann nicht gleich das Handy nutzen?! Und wer Garmin Firmware kennt wird, ähnlich wie ich, vermutlich skeptisch sein ob die Kopplung mit Handy wirklich (gleich) funktionieren wird und wie rund die ganze Geschichte läuft. Also für mich sind Bluetooth und WLan auf jeden Fall kein Grund zu wechseln und dürfte eh noch mal die Laufzeit verkürzen womit man dann fast wieder beim Handy ohne Telefonfunktion ist…

Also für mich kann ich weiterhin behaupten das die Handy-Lösungen heutzutage weit genug sind um wirklich geeigneter Ersatz für das GPS zu sein. Der schlechte Empfang ist schon länger Geschichte, die Laufzeit bekommt man für „normale“ Ausflüge mittlerweile ebenfalls in den Griff. Mit Locus Pro habe ich eine, für mich, eierlegende Wollmilchsau gefunden und bisher war das Cachen damit eine wahre Freude. Maximal den viel zu unruhigen Kompass empfinde ich auf dem Handy unbrauchbar, da laufe ich jetzt auch die letzten Meter eher nach Karte. Das Montana liegt zur Zeit im Schrank, inkl. Auto- und Fahrradhalterung. Ich überlege tatsächlich es zu verkaufen denn auf „Hardcore-Touren“, die ich eh nur noch sehr selten mache, nähme ich eh eher mein uraltes Colorado mit, damit könnte man zur Not wohl sogar Zeltnägel in den Boden hauen ;-)

20160705 Locus

5 Gedanken zu „Handy-Cachen – weiter gehts?!

  1. Hallo Jörg,
    ich hatte irgendwo gelesen, dass Du die Fieldnotes direkt in die Dropbox schiebst – kannst Du das nochmal beschreiben? Ich hab das versucht (hab auch die Erweiterung für Fieldnotes gekauft) – aber außer dass ich jetzt eine Handvoll Fieldnote-Dateien übers Android verstreut habe, ist nix passiert bisher :)

    Grüße
    Holger

    • hättest du gar nicht kaufen müssen, die Free-Version reicht völlig. Ich öffne also „FieldNotes“, markiere dort alle, und klicke dann auf diesen dicken Pfeil oben. Dort dann „Senden an…“ und da sende ich das in die Dropbox in ein bestimmtes Verzeichnis. Diese Fieldnotes lese ich dann später in GSAK aus. Nicht vergessen die Logs nach dem „Senden an…“ auf dem Handy zu löschen sonst sind die nächstes mal immer noch da 8-)

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