Handy-Cachen – Assimiliert

Es ist so weit, ich bin zum Handy-Cacher konvertiert! Ok, lange oder „harte“ Touren bei denen damit gerechnet werden darf dass es über mehrere Tage geht oder das GPS-Gerät auch mal andere Dinge heftig berührt werde ich wohl immer noch mit dem Garmin machen, aber „normales“ cachen wird jetzt über Handy erledigt.

Wir sind kein Techi-Blog, daher will ich nicht zu sehr ins Detail gehen. Ich nutze Locus Map Pro inkl. der zugehörigen Tools und dank Herrn Schlemmercacher jetzt auch mit Offline-Karten von OpenAndroMaps. Letzteres ist dabei wichtig, da ich ohne diese zum ersten mal in meiner Handy-Zeit mein 1 GB Limit erreicht habe. Lag nicht nur an Locus aber es hatte durchaus seinen Anteil! Wie man das technisch alles einrichtet, darüber gibt es genug Artikel in anderen Blogs, da möchte ich hier nicht noch mal das Gleiche schreiben.

Was hat mich letztlich überzeugt?! Das Handling und zwar speziell zwei Dinge. Erstens ist es auf dem Handy wesentlich geschmeidiger sich nach dem Fund noch etwas zu dem Cache zu notieren da die Eingabe besser von der Hand geht. Zweitens ist die Kommunikation zwischen Gerät und PC/GSAK über z.B. die Dropbox schon extrem viel einfacher, vor allem ohne jedes Kabel!

Nachteile gibt es auch, die Akku-Laufzeit wird schon sehr kurz wenn man mit Handy GPS nutzt, aber irgendwas ist ja immer ;-) Gelöst habe ich dieses Problem für mich vorerst mit einer Hülle für mein Samsung S5 in das ein Akku integriert ist womit sich die Laufzeit sich fast verdoppelt und damit reicht es dann auch für längere Touren. Und ich bin durchaus jemand der sehr oft auf das Gerät schaut, also mehr Akku verbraucht als eigentlich nötig wäre.

Fazit?! Fragt mich heute jemand was er sich kaufen soll würde ich ihm raten das Handy zu nutzen, wenn er keine extremen Dinge vor hat. Spart viel Geld und ist sogar flexibler!

5 Gedanken zu „Handy-Cachen – Assimiliert

  1. Ich habe 2011 mit dem Geocachen begonnen und hatte bei meinem Apfel 3GS mit teilweise 76m „Ungenauigkeiten“ zu kämpfen. Dann wurde ich von einem Cacher im Wald ausgelacht als er das „Handy“ sah. Dank der beträchtlichen Abweichungen habe ich in meinem ersten Jahr auch nur 8 Caches gefunden (gesucht). Der Offline-Modus war „damals“ auch noch eher … ungenügend … und ich musste häufiger schon vor dem Parkplatz abbrechen. Das änderte sich mit dem Kauf eines Garmin-Geräts und geocachen machte auf einmal Spaß :)

    Seitdem wurde der GPS-Empfang bei den Taschenfernsehern deutlich besser. Dank sehr guter Apps sind dann auch alle Spoiler unkompliziert auf dem Alleskönner und 95% der Caches mache ich „mal eben“ mit dem Taschen-TV.

    Für Tagestouren oder bei Regen kommt aber immer noch ein Garmin zum Einsatz da mir der Taschenfernseher für solche Späße dann doch zu teuer ist und die Akkuzeiten beim angebissenen Apfel sind nicht wirklich hervorstechend.

  2. Ich habe bisher weder ein GPSr noch ein Handy beim Cachen verwendet. Ich habe 2009 mit einem Smartphone mit externen GPS angefangen und hatte nie die Notwendigkeit für etwas anderes.

    Mich stört der Begriff „Handy-Cachen“ denn ein Handy hat so gar nichts mit einem Smartphone zu tun. Ein Handy ist ein mobiles Telefon und man kann damit noch SMS schreiben, aber nicht mehr. Ich weiß natürlich, dass das im allgemeinen Sprachgebrauch niemanden interessiert ;-) .

  3. Ja, auch ich cache „wieder“ mit dem Smartphone. Natürlich haben die Outdoorgeräte von Garmin, Falk…. auch weiterhin ihre Daseinsberechtigung. ;-)

    Aus welchem Grund schreibe ich „wieder“?

    Als ich 2009 mit dem Cachen angefangen habe, hatte ich als Smartphone ein HTC Desire. GPS? Im Vergleich zum Garmin Oregon 300 lag ich oftmals 15-30m neben dem Ziel. Und die Akkulaufzeit hielt gerade mal so 1 Tag. Cachen? Klar, aber mit 2 Ersatzakkus. Ersatzakkus wie die Powerbanks heutiger Zeit waren 2009 noch recht groß und sackschwer. Klar, dann nehme ich das Outdoor GPS. Keine Frage.

    Die Smartphones sind im Wandel der Zeit besser geworden, haben sich weiterentwickelt. Mit den heutigen Smartphones kann ich nicht nur „Handy-Cachen“, sondern es sind auch Konkurrenten zu fest eingebauten Navis geworden. Zusätzlich zu allen möglichen zusätzlichen Multi-Media Finessen. ;-)

    Im Gegenzug hierzu haben die Hersteller der Outdoor GPS Geräte nachgezogen. Auch Sie wollen ihre Marktposition ausbauen. So wurden viele Geräte mit Kinderkrankheiten auf den Markt geworfen. Der Kunde ist der billige Beta Tester. Alles wurde bunter, denn der Kunde mag „Klicki-bunti“ (siehe Smartphones). Und mit Funktionen überfrachtet.

    Heute, habe ich als Zweitgerät ein Outdoor Smartphone (Cyrus CS-30 – danke an den Leser Zarkier). Wasserdicht, robust, großer Akku, gutes GPS, viele Apps. Und klar, in meiner Cachertasche ist ein kleiner Akku-Pack drin. Sollte es mal länger dauern…. ;-) Denn auch ich schaue öfters auf das Smartphone. Liegt vielleicht doch am Alter. Auch nehme ich das Smartphone gerne zum Fotografieren.

    Ich vereine mit dem Outdoor Smartphone beide Welten. Und entwickle mich weiter bzw. ich passe mich mehr den Möglichkeiten an.

  4. Altersmilde? Altersweisheit? Man weiß es nicht, aber hier werden ja die Grundfesten der Geocaching „Community“ umgestoßen als sei es nichts…
    Ich bin übers „Handy“cachen 2010 gestartet und habe mir dann ein Garmin 62 GPS geholt.. Das zum Einmessen von den eigenen Caches und eben um ein Backup für längere Touren zu haben.
    Nachdem mir das geklaut wurde habe ich nun immernoch ein eTrex 20 als Backup, welches derzeit ein eher tristes Dasein pflegt.

    Schauen wir mal, welche Grundfesten als nächstes erschüttert werden ;-)

    • Ich weiß offen gesagt nicht mal wirklich warum viele immer so überrascht sind und von Grundsätzen sprechen/schreiben?! Ich habe nie was gegen Cachen mit dem Handy gehabt, mich trieb immer eher die Sorge um die Haltbarkeit des Handy und die Akku-Laufzeit… Ich glaube viele verwechseln einfach das Nutzen des Handy als Cachegerät und das oftmals genutzt Synonym Handy-Cachen das oftmals eigentlich eher dafür steht dass heutzutage halt jeder „mal eben“ cachen gehen kann und darunter das Hobby gelitten hat, unabhängig mal davon ob dies eine haltbare These ist 8-)

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