Ein merkwürdiges Reviewer-Log

Und mal wieder gibt es Skurriles zu berichten 8-) Der Reviewer James Bond gibt in einem Log einen wirklich „interessanten“ Tipp der mit großer Sicherheit bei einigen wieder verkürzt gelesen wird und dazu führen dürfte das man einfach überall wo man nicht in Sekunden fündig wird gleich mal eine neue Dose hinwirft nach dem Motto „vom Reviewer empfohlen“…

Mir ist etwas unklar warum ein Reviewer so etwas rät? Wenn man seinen Reviewer-Posten nicht mehr möchte kann man den doch auch so niederlegen und muss den Rauswurf nicht provozieren ;-) Im Ernst, der Shitstorm weht schon durchs Netz, ich habe auch im Cache (write note) noch mal auf die Problematik verwiesen, aber die Reaktion ist eher gleich 0, d.h. der tolle Tipp bleibt stehen. Aber was solls, dafür gibt es ja das große Schiedsgericht und an genau das habe ich mich mal gewandt da das für mich nicht mehr im Bereich „das diskutiere ich mit dem Betroffenen“ liegt sondern eher eine grundsätzlich zu klärende Geschichte ist ->

Jan 25 2015, 09:47 PM

Hallo,

der Reviewer JamesBond rät hier -> http://www.geocaching.com/seek/log.aspx?LUID=27565851-bd70-4fbc-b5a4-b6cd96b6ea04 dazu einfach eine neue Dose zu hinterlassen wenn die richtige Dose nicht zu finden ist. Das dürfte eher dazu führen das viele gar nicht mehr suchen und einfach gleich eine neue Dose hinterlassen nach dem Motto: der Reviewer hat es ja selber geschrieben!? Dazu widerspricht das doch eigentlich den Aussagen von Groundspeak -> http://support.groundspeak.com/index.php?pg=kb.page&id=427

Ich würde mich da über ein Statement für unseren Blog freuen.

Sollte Antwort kommen werde ich natürlich berichten.

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Update 1: ein automatisierte ganz doll witzige Antwort kam schon mal… also ein paar Tage abwarten.

Thanks for emailing Geocaching HQ.

Just like a delicious pizza, your email has been delivered. Unlike pizza, we won’t eat your email. That’s not even possible. Or is it?

Regardless, someone from Geocaching HQ will get back to you within two to three days. Then we’ll figure out this whole “can emails be eaten?” thing.

Cheers,

7 Gedanken zu „Ein merkwürdiges Reviewer-Log

  1. Diese Idee – nicht adoptieren, aber weiter gepflegt von jemand Drittem finde ich auch kritisch – der Owner ist nicht mehr erreichbar, somit verhallen Anfragen und Hinweise, wenn sie nicht online erfolgen.
    Du kannst als „Hidden“-Owner nicht mal das Listing oder z.B. einen Hinweis anpassen…

    In dem Fall – Cache adé und wenn er so gut war neues Listing erstellen auf Deinen Namen…

    Hier in der Gegend hatten wir auch zwei Beispiele – einen Cache der schon von Anfang an von Cachern muniert wurde (kein schöner Platz, teilweise mit Spritzen und Glassplittern …), der Owner ist nach Brasilien gegangen (vermutlich für die WM Vorbereitung) und jemand hat die Wartung übernommen – der Owner fühlte sich nicht mehr wirklich für die Mails zuständig und der „Warter“ hat munter Logstreifen nachgelegt… Unnütz wie ein Kropf.

    Bei einem NC in der Nähe hat auch jemand die Dose ersetzt für den nicht mehr aktiven Owner – wollte den Cache aber nicht übernehmen da zu Wartungsintensiv – und wollte das dann Anderen die Wartung aufdrücken… Den Wald kann auch jemand anders Bestücken – ohne einen totes Pferd reanimieren zu wollen…

    VG Lechts tone

  2. Ich frage mich in letzter Zeit immer öfter, ob unsere Reviewer mit dem flaschen Bein aufgestanden sind.
    Erst die völlig weltfremden Ansichten zum Thema „Schneeflocke Icon“:
    http://www.geocaching-franken.de/reviewer-news-bayern/reviewer-bayern-info-winterpause-so-gehen-wir-vor/
    wo man als Owner gesagt bekommt, dass alle Cacher intelligent genug sind und verstehen, was dann zu tun ist (haha) oder man als Owner darüber nachdenken sollte die Caches zu archivieren, wenn sie trotz Icon im Winter gesucht werden.
    Dann die Beschwichtigungsversuche, weil wieder mal die Seite von Groundspeak nicht zu erreichen ist:
    http://www.geocaching-franken.de/soft-und-hard/lange-ladezeiten-bei-geocaching-com-probiert-das-mal-aus-und-berichtet-bitte-hier-eure-erfahrungen/
    und jetzt noch dieser hochintelligente Hinweis, das man ruhig mal ne Ersatzdose auslegen kann.

    Warum vereinfachen wir nicht das gesamte Regularium und legen kurzerhand fest:
    Jeder kann irgendetwas irgendwo hinschmeißen und dann irgendwie online loggen?!
    Das Leben wird somit für alle leichter. Owner brauchen keine Dosen mehr zu verstecken und zu warten, den Cachern wird nicht zugemutet mal länger als 5 Minuten zu suchen und die Reviewer werden entlastet, da es weder „NM“ noch „SBA“ Meldungen gibt.
    Es ist echt traurig mit anzusehen wie weit es mittlerweile gekommen ist.

    Gruß
    INTERCEPTOR

  3. „Es kommt darauf an…“

    An einem schönen Schloss wollte ich den Cache adoptieren, da der Owner sich schon seit langer Zeit nicht mehr eingeloggt hatte und die Dose „siffig“ und das Logbuch voll war. Eine Adoption kam nicht in Frage, da diese vom Owner ausgehen muß. Darauf erhielt ich die Info von einem Reviewer, ich solle einfach eine neue Dose spendieren, den Cache auf meine Watchlist setzen und könne mich darum kümmern wenn ich keinen gesteigerten Wert darauf legen würde, dass mein Name nicht „oben“ steht. Nö – stört mich nicht… Gesagt – Getan… Als der Wartungsaufwand zu groß wurde, loggte ich NA und Sissi Voss hat kurz darauf archiviert. Wegräumen musste ich ja nichts, da nichts mehr da war ;)

    Bei einem anderen – für mich gelungenen D=2er Mystery (also nichts für die Statistik) postete ich beim 1.Besuch einen DNF und jetzt 1,5 Jahre später war ich nochmals dort und es gab Online nur DNFs. Klar hätte ich nun NM oder NA loggen können. Allerdings hatte ich ein „Döschen“ dabei (welch‘ Zufall…hahaha…) und schob ihn dort hin, wo er laut Spoiler sein sollte. So können andere rätseln und finden. Wenn es den Owner stört, schmeisst er meinen Notcache in den Müll und löscht meinen Log. Interessiert mich ehrlich gesagt nicht, aber das Rätsel finde ich toll.

    Bei allen anderen überlege ich nicht lange:
    Nicht gefunden = DNF
    gibt es bereits mehrere DNFs entscheide ich spontan zwischen NM und NA.
    Da bin ich schmerzfrei und logge dies mit meinem „echten“ Cachernamen.

    • Alles nachvollziehbar, allerdings sehe ich immer noch den Owner in der Verpflichtung zur Wartung. Entbinde ich den Owner nimmt die Zahl der ausgelegten Dosen expotentiel zu, da jeder mal irgendwo eine Dose fallen lässt, gleichzeitig nimmt die Zahl der DNFs rapide ab, da jeder mal eine Dose fallen lässt. Alles nicht wirklich zielführend. Vielleicht gibt es ja bald das erste Dosen-Cito.

  4. Nö! Sowohl Dose, wie auch Versteck können sich im Laufe der Zeit verändert haben. Allein der Owner kann wirklich zweifelsfrei das Fehlen der Dose feststellen, wobei ich auch da schon mehr als ein Gegenbeispiel erlebt habe ;-)).

    Viele Grüße
    Gerald

  5. So, ich habe auch einen Log dagelassen. Übrigens hatte ich etwas Unrecht: Nicht nur der Owner sondern auch Cacher, die den Cache schon einmal gefunden haben, können „zweifelsfrei“ den Verlust feststellen…
    Gruß O.

  6. Hallo,
    ich stimme Deiner Ansicht zu 100% zu. Schon die Definition „zweifelsfrei“ ist irreführend, denn außer dem Owner kann niemand „zweifelsfrei“ feststellen, dass der Cache verschwunden ist. Ein neues Logbuch hinterlassen, wenn das alte voll oder weg ist, ist ok, aber einen ganzen Cache zu ersetzen, ist Blödsinn.
    Ich würde gern einmal wissen, ob es die von James Bond angesprochenen „cleveren und erfahrenen“ Cacher überhaupt gibt. Hoffentlich ist er der einzige, den er kennt.
    Gruß Olaf

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