Des D-Buddis genöle…

Immer wieder darf ich mal lesen ich meckere/nöle zu viel. Dazu möchte ich mal etwas Grundsätzliches schreiben.

– mir geht es fast immer um irgendeine Sache, d.h. ich möchte etwas beeinflussen, ändern, verhindern oder voran bringen. Bisher habe ich noch nie erlebt das ein Projekt dadurch weiter gekommen ist das sich alle gegenseitig lieb gehabt und gelobt haben, Fortschritt entsteht meist eher durch Kritik.

– das ist für mich Punkt 2, selten „nöle“ ich ohne das auch zu Begründen und das ist für mich dann eher Kritik. Nölen oder meckern sind dann eher die Begrifflichkeiten um Kritik zu diskreditieren.

– klar bin ich in manchen Dingen sehr empfindlich, das sind meist Ungerechtigkeiten oder wenn Menschen mich ausnutzen wollen um z.B. eigene Projekt weiter zu bringen und dann reagiere ich sehr impulsiv und deutlich.

Kurz und gut, ja, ich bin sicher jemand der mehr kritisiert als lobt, wobei das Lob dann meistens auch überhört wird. Und ja, ich habe sicher viele Fehler und manche bekomme ich auch nicht so richtig abgestellt. Das ist so und wird sich in meinem Alter wohl auch kaum noch ändern und es wird vermutlich nie leicht werden mit mir aus zu kommen.

Wer damit nun nicht umgehen mag, der braucht das doch auch nicht. Nichts ist leichter als auf sozialen Netzwerken oder wo auch sonst zu entfolgen, zu ignorieren oder zu blocken. Und davon sollte man auch Gebrauch machen, ich zumindest werfe das niemandem vor. Ebenso muss man den Podcast nicht hören wenn man den denn so verwerflich findet.

Daher sorry, ich bin so wie ich bin. Natürlich versucht man immer mal sich selber kritisch zu sehen und auch Dinge zu ändern, aber um 180 Grad wird sich wohl kaum jemand drehen, auch ich nicht 8-)

10 Gedanken zu „Des D-Buddis genöle…

  1. Du kommst in deinen Podcasts subjektiv betrachtet, als alter, meckernder Mann (darf ich das sagen? Bin auch in dem Alter) rüber. Deine Lobs fallen eher kurz aus, das Gemeckere dafür umso umfangreicher. Deswegen bleibt das Genörgele bei den Zuhörern eher im Gedächtnis. Trotzdem oder gerade deswegen höre ich dich gerne, um mich aufzuregen, zuzustimmen, nachzudenken. Weiter so!

  2. Gerade wegen des Genöles oder besser „Nagel auf den Kopf treffens“ (jedenfalls meistens :-) ) hört man doch euren Podcast. Genau das unterscheidet euch vom
    ganzen großen Rest.
    Also bitte auf jeden Fall weiter so 8-)

    Viele Grüße
    Torsten

  3. Nölen? Sehe ich nicht – was ist nölen denn? Hier in der Pfalz sagt man piensen, das ist allgemein rum jammern nach dem Motto „die Welt ist so schlecht und überhaupt…“

    Meckern? Ok, aber du nennst das worüber du meckerst doch deutlich beim Namen, mit Ross und Reiter, warum nicht?

    Sagt man nicht nur „getroffene Hunde bellen.“? Lass sie bellen……

    Schnelle Grüße aus dem Büro …..

    Uwe aka UFauslD

  4. Ich finde das OK! „Nöle“ ruhig weiter. Ich mache das auch in dem von dir genannten Sinne. Insbesondere beim Loggen von Caches werde ich manchmal sehr deutlich in meiner Kritik, was andere dazu bringt, mich als Meckerer anzusehen. Dann solln sie halt. Hauptsache es wird klar, was ich kritisiere. Denn mit einem Kurzlog a la „Gut gefunden DFDC“ würde ja nicht klar werden, was mich stört.

  5. Weisst Du, die Menschen, die darüber
    nölen, dass Du nölst, mögen genau diese Eigenschaft vermutlich an sich selbst am wenigsten. Leider fehlt ihnen diese Selbstreflektion, die Du gerade hast.
    Das hat auch nix mit Dir zu tun. Sie guggn eigentlich nur innen Spiegel. Und deswegen ist jede geschenkte Aufmerksamkeit diesbezüglich wertvolle verschenke Zeit, denn Du hast ja nix davon. Und das hat überhaupt nix mit Kritikfähigkeit zu tun.
    Zusammenfassung: lasse einfach weiternöle und weitermachen.
    Dir Deinen eigenen Ratschlag an sie selbst zu Herzen nehmen. :-)

  6. Lass dich von den Kritikern nicht runter ziehen. Die schweigende Mehrheit hört euch vermutlich weil ihr euren Podcast genau so macht wie ihr ihn macht.

    Wenn ihr aktuelle oder vergangene Caches gut findet, oder sonst schönes erwähnenswertes habt, kommt zumindest bei mir an. Einen Hörer habt ihr also oft erreicht und zum Denken angeregt.

    Grüße,
    Bliro

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