Mega Stade – Das unmögliche Event!

Selten ein Mega-Event erlebt bei dem es im Vorfeld so viele Reibereien gab. Mit Sicherheit agierten die Owner mit der ein oder anderen Aktion auch sehr unglücklich, man konnte sich dem Eindruck allerdings auch nicht verwehren, dass es eine große Masse an Geocachern gab, die dieses Event scheitern sehen wollten. Dieses Schwarz-Weiss-Denken manifistierte sich so stark, dass wir auch von allen Seiten Kritik ernteten: Mal waren wir zu kritisch, mal waren wir zu positiv. Die Äußerungen bezogen sich dabei durchaus auf den selben Beitrag.

Für mich kristallisierte sich stark heraus, dass es sehr schwierig sein kann, ein Mega-Event im Großraum Hamburg zu veranstalten. Die von vielen gelobte, starke und sehr breit gefächerte Community, stößt hier an Ihre Grenzen. Zuviele persönliche Befindlichkeiten stehen oft einer differenzierten Auseinandersetzung, mit solch einem Event im Weg. Als Zwischenfazit lässt sich aber festhalten, dass es den Ownern als erstes gelungen ist, ein Mega-Event so nah an Hamburg zu veranstalten.

Ich machte mich also am Samstag auf, um mir vor Ort einen Einblick vom Event und dem Eventgelände zu verschaffen. Im Vorfeld versuchte ich noch über die Seite Event-im-Norden ein paar Infos zu den Lab-Caches zu besorgen. Leider funktionierte die Weiterleitung nicht, dafür fand ich aber eine GPX-Datei über Geocaches in der Umgebung vom Gründel so wie die Einbahnstrassenregelung zur Entzerrung des Verkehrschaos. :)

Der Weg ist weit

Das Ziel ist nah

Ich blieb bei meinem Plan, ließ mich an der Zufahrtstraße absetzen und machte mich zu Fuß zur Festung auf. Auf meinem Weg dahin wurde ich exakt von zwei Fahrradfahrern überholt, was mir für ein Megaevent an einem Samstag gegen 10 Uhr doch schon etwas wenig vorkam. Vor Ort fielen mir dann erstmal die üblichen Discover-Guys & Girls auf, welche sich durch den geparkten Wagen hindurchschlängelten. Ich persönlich kann diesem Discoverwahn nichts abgewinnen, als Fahrzeugbesitzer mit TB auf der Heckscheibe, kann man sich aber sicher sein, dass sein Fahrzeug während einer Mega-Veranstaltung aller 5-10 Minuten aufgesucht wird, was durchaus das Einbruchsrisiko senkt.

Weiter ging es zum ersten Geocache, ein Vogelhäuschen mit Petling und es war erstmal Warten in der Schlange angesagt. In naher Umgebung war dies übrigens das Highlight des Tages, wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Vermutlich habe ich das Schild „Eingang“ übersehen, denn ich begab mich erstmal zum falschen Zugang. Dort wurde mir sehr freundlich der Weg zur Anmeldung erklärt. Überhaupt waren die Helfer in Ihren Leuchtwesten sehr gut zu erkennen, jeder Zeit ansprechbar und immer freundlich. Es ging einem nur spärlich besetzten Shuttlebus hinterher und ich erreichte den richtigen Eingang.

Anstehen zum Loggen

Noch nicht ganz, mir fiel noch eine kleine Gruppe auf, welche sich um ein weisses Banner tummelte. Das Logbuch! Auch hier fehlte mir die Beschilderung und ich empfand die Platzierung, als auch die Gestaltung eher unglücklich. Ja ich weiß ein Event benötigt kein Logbuch, aber es sollte doch möglich sein, zumindest das Event-Logo und eine Begrüßungsformel auf die Plane zu drucken. In meiner Verklärtheit bin ich immer davon ausgegangen, dass die Owner sich so ein Logbuch aufheben. Stift war leider keiner vor Ort, mein zurückgelassener Edding überlebte wohl auch nur 30 Min. Tja so sind Sie die Geocacher.

Das Logbuch

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Der Stift

Es ging hinein in die Festung, die Anmeldung war gut organisiert in dem man Besucher nach Bestellnummern aufteilte, verlief reibungslos und ich fand auch den Ausdruck der Labcaches.

Die Anmeldung

Labcaches

Hinein ging es ins Getümmel. Getümmel ist etwas übertrieben, ich persönlich empfand es sehr übersichtlich von der Anzahl der Besucher. Dies mag der Ausdehnung über drei Tage und der Platzierung der Labcaches in Stade geschuldet sein. Für mich war es ideal, dann ich stehe ja auf entspannte Events und fühle mich bei Menschenmassen auch immer etwas gestresst. Ich hoffe der Festungsverein kann die Veranstaltung auch als Erfolg verbuchen. Da ich mich für keine Workshops entschieden hatte, blieb genug Zeit die Eindrücke auf mich wirken zu lassen. Die üblichen Geocaching-Stände fanden entsprechenden Zulauf, bei den Essenständen hatte wohl nur der Eisstand einen schlechteren Tag erwischt. Das Duell Bratwurst vs. Hotdog, gewann bei mir das Hotdog, aber die Bratwurst war nah dran. Neben diesen üblichen Angebot, gab es auch etwas ungewöhnliche „Läden“. Am Segway-Parcour konnte man sehen, das dieses Fortbewegungsmittel für viele noch sehr ungewöhnlich ist. Es gab einen Drohnen (Modellbau)-Stand und der örtliche Bauer bot auch gesunde Lebensmittel an. Leider und das ist das Fazit von gut zwei Stunden, war an den Geocaching-Ständen einfach mehr los. Es macht durchaus Sinn es auch mal mit anderen Teilnehmern auf der Ausstellerseite zu versuchen. Ein Mega ist in erster Linie als eine Verkaufsveranstaltung zu sehen, ob es sich lohnt muss jeder Aussteller für sich bewerten. Daraus eine Empfehlung für andere Events abzuleiten, nur weil man sich hier mal einen Apfel gekauft hat, finde ich fragwürdig. Trotzdem empfand ich den Schritt, auch mal über den Geocaching-Tellerrand hinaus nach Teilnehmern zu suchen, richtig.

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Der Kletterladen machte einen guten Job, die Führung durch die Festung war gut besucht und auch bei der Hüpfburg ist man gewissen Irritationen (Insider BHV) aus dem Weg gegangen. Vermisst habe ich eigentlich nur den sonst so gewöhnten Rewiever-Stand.

früh übt sich

Guideline konform

Erwähnt sei noch die Festungsbahn, welche durchaus Spass machte und der Hubschrauber-Rundflug. Nicht mein Ding aber für den Preis wohl so nur noch in den USA zu haben.

Festungsbahn

Wie schon bereits im Podcast erwähnt gibt es in der Festung Grauerort, jetzt leider nicht so viel zu sehen, dass es für einen Tag reicht. Also widmete ich mich den nahen Geocaches. Ich mache es kurz das Highlight war das Vogelhäuschen, der Rest war ok bis naja. Mal fand man eine Tupperdose, mal ein Thermoskanne, mal nur einen Logzettel. Im Umkreis konnte man den Barnkruger Hafen bestaunen, einen Altkleidercontainer nach einer Tupperdose absuchen und den üblichen Schutzdeckel vom Gasschild entfernen.

Wo ist der Hinweis

Letztendlich blieb genügend Zeit für den ein oder anderen Schnack und man konnte auch mal andere Geocacher belauschen. Hier hörte von negativen Empfindungen bis zum „super tolles Event“, die ganze Bandbreite an Einschätzungen. Nach gut vier Stunden war bei mir aber auch Schicht im Schacht.Foto 16.04.16, 13 54 51

Die Labcaches in Stade empfand ich als sehr gut. Man wurde zu den Sehenswürdigkeiten Schwedenspeicher, Hansehafen, Fachwerkhäusern geleitet und konnte sich eine guten Überblick über die Hansestadt verschaffen. Geocacher traf ich allerdings hier auch nur sehr vereinzelt an. Dafür war der Espresso am Fischmarkt sehr schmackhaft.

Aufgeschnappte Kritikpunkte bei dem Event: kein Parkplatz, kein Stift am Logbuch, Schloss verstellt, Probleme bei den Zeiten der Workshops, fehlende Frage bei einem Labcache. Man sollte sich aber immer fragen, ob man hier nicht die Nadel im Heuhaufen sucht und ob man nicht über einige Fehler, die es auch bei anderen Events gibt, hinwegsehen kann. Am Beispiel Labcaches: Natürlich fehlt bei Nummer 6 die Frage, aber die naheliegendste Lösung ist auch gleichzeitig die Antwort. Ich erachte es für wichtig das beide Seiten Ihre persönlichen Befindlichkeiten mal etwas herunterfahren und sich selber hinterfragen, dann kann man auch objektiv Handeln und Bewerten.

Meine Kritikpunkte waren: Fehlende Aktualisierung der Event-Seite (Startzeiten Workshops, Verlinkungen beispielhaft: LabCaches, Informationen auf Englisch) für mich ist dies sonst ein Anlaufpunkt bei einem Mega. Ich empfand die Beschilderung zu spärlich (Anmeldung, Workshops, Hubschrauber, Logbuch etc.)  und letztendlich das Logbuch auch etwas einfach.

musste ich nicht nutzen

Zusammenfassend ist es aber allen Helfern gelungen, ein schönes Mega-Event in Rekordzeit aus dem Boden zu stampfen. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass viele Leute ein schönes Wochenende oder zumindest einen schönen Tag verbringen konnten. Die Atmosphäre war entspannt, die Helfer jederzeit ansprechbar, hilfsbereit und schon von weitem als solche zu erkennen. Ich denke jeder hat vor Ort einen guten Job gemacht und es ist gelungen ein unmögliches Event, möglich zu machen. Dies finde ich sollte man würdigen.

 

 

 

 

 

 

 

 

GC69G1H – [Wandercache 18km] Hanstedter Berge

Potzblitz, ein neuer Wandercache und dann noch von einem blutigen Anfänger der mir nicht völlig unbekannt ist 8-) Also gleich mal mit Team Spikeman einen Termin gemacht und auf ging es auf die angeblichen 18km die bei uns eher 19km, mit einem kleinen Umweg gar 20km wurden, aber die kleine Ungenauigkeit wollen wir dem Newbie mal nicht übel nehmen ;-)

Warum ich den Cache erwähne? Nein, nicht weil er von meinem Mit-Podcaster ist sondern weil es sich mal wieder um einen Wandercache-Multi handelt und das für mich eigentlich Cachen in Reinkultur ist. Ja, ich weiß, da gibt es 1000 Meinungen zu. Aber hier schreibe ich, also zählt da erstmal meine Meinung ;-)

Am Startpunkt angekommen freut man sich schon mal über ausreichend Parkmöglichkeiten mitten im Ort und damit hat man auch schon gleich mal kein schlechtes Gefühl sein Auto hier über Stunden allein stehen zu lassen. Hier dürfte wohl keiner ans Auto gehen, höchstens an den Scheibenwischer, dazu am Ende mehr ;-)

Es geht rund 20 Kilometer durch Heide und Wald. Eine wirklich schöne Ecke die bei unserer Wanderung auch nicht gerade überlaufen war. Wir hatten zwar Ostern, allerdings aber auch bescheidenes Wetter, wie es bei Sonne ausgesehen hätte wissen wir natürlich nicht. Und der Untergrund ist wirklich super, nie zu hart und nur wenige Male etwas mullig. So war es eine der schöneren Wanderungen wo einem am Ende nicht die Füsse glühen sondern die 20 Kilometer rum gehen wie im Fluge, natürlich auch dank unserer Wanderfreunde. Die Bilder waren problemlos zuzuordnen, waren aber auch nicht völlig anspruchslos, bei dem einen oder anderen Bild mussten wir durchaus noch mal die Perspektive ändern!

201603 Trracer Wandercache

Der Beifang waren bei uns lediglich zwei Caches wobei wir hier schon öfter Cachen waren, dürften also mehr für andere Cacher sein. Einen konnten wir finden, den hatte ich vor rund 3 Jahren nicht gefunden, den Holzpilz hingegen suchten alle bereits zum zweiten Mal und er konnte auch dieses mal nicht gefunden werden. Aber bei so einem Wandercache sind mir die Caches rundherum ach eher völlig egal.

Ach ja, Auto und Scheibenwischer! Nach rund 5 Stunden, davon 2 Stunden Dauerregen kamen wir dann wieder auf dem Parkplatz an, eigentlich war ein deftiges Bauernfrühstück geplant aber wir waren einfach zu durchgeweicht. Wir schauten aber nicht schlecht als wir von weitem eine Plastiktüte am hinteren Scheibenwischer vom D-Buddi-Mobil sahen! Gleich hin und schon mal wilde Drohungen ausgestoßen! Und siehe da, eine Tüte von Super-Laser-Mario drin?! Aber keine Token, nein, lauter Naschkram von Familie Trracer, DAS nenne ich mal eine Owner-Maintenance 8-)

201603 Trracer Wandercache Hasen

Ich vermute mal diesen Bonus wird es nicht für jeden Cacher geben, aber den Cache kann ich dennoch mit bestem Wissen und Gewissen empfehlen! Wer Cachen in seiner Urform oder zumindest mal mehr Outdoor-bezogen ohne Hupen, Tuten und Bimelim liebt, der ist hier richtig! Also auf, runter vom Sofa und raus Cachen!

GC5W38G – O.M.G.

Nach unserem Besuch bei Halfor habe ich ja eine Premium-Mitgliedschaft bei Project-GC um mich selber davon zu überzeugen ob einem das weiter hilft. Bisher sind meine Erfahrungen so lala, d.h. ein paar nützliche Tools, ein paar weniger nützliche, fehlende Ignore-Liste und das Problem dass der durchschnittliche Geschmack nicht unbedingt der eigene ist… So habe ich als erstes einen WhereIGo ermittelt der hoch gelobt, mir so überhaupt nicht zugesagt hat.

Nun also ein nächster Versuch, hochdekorierte Multis. Dabei flogen Platz 1-irgendwas gleich mal auf Ignore. Weder habe ich Lust Caches, wie gut sie auch sein mögen, auf Privatgelände zu machen noch habe ich Lust mich mitten in der Stadt zum Affen zu machen indem ich Boote an Stellen ins Wasser lasse wo ich das gar nicht möchte. Das ist gar keine Kritik an denen die so etwas machen, um Gottes Willen, ist nur halt nicht so meins. Als dieses Caches also auch mal verschwunden waren schnappte ich mir den obersten aus der List, O.M.G. mit 86% Favoritenquote landete der nach der „Wilson-Formel“ auf Platz 1. Die Wilson-Formel von Project-GC lest bitte selber nach.

Trotz recht miesen Wetter rauf aufs Motorrad und rein nach Hamburg, Stau- und Parkplatztechnisch macht es das viel, viel einfacher. Und trotz bissiger nasser Kälte habe ich den Cache wahrlich nicht bereut. Klar, bei mir bleiben die schönen Wandercaches wie der gerade heraus gekommene „Spaziergang in der Haake“ trotz oder wegen ihrer Einfachheit weit vorne, zumal ich einfach gerne durch die Natur laufe. Aber O.M.G. konnte mich als Stadtmulti wirklich begeistern!

Immer etwas schwierig viel zu schreiben ohne zu viel zu spoilern aber ich versuche es mal, der Cache ist es Wert. Die Station sind alle vielleicht nichts weltbewegendes und/oder es gab sie in ähnlicher Form schon mal, aber selten so geballt in einem Multi. Und was mir persönlich besonders gefällt ist die unverfrorene Öffentlichkeit der Hinweise, ich mag solche frechen Sachen einfach und man merkt an jeder Station wie viel Arbeit und Hirnschmalz da rein geflossen sind! So überraschte mich wirklich jede Station ohne Hupen, blinken und winken. Und jede Station habe ich mit einem Grinsen im Gesicht verlassen. Selbst die 1-2 minimal unklaren Stationen sorgen für Erstaunen weil man dann plötzlich und unerwartet angezeigt bekommt dass man hier wohl falsch ist 8-) Genauer kann ich es leider nicht formulieren, ihr werdet es selber erleben, da bin ich sicher ;-)

Und am Ende der Runde nach 9 abwechslungsreichen und spannenden Stationen wird man dann auch noch mit einem wirklich beeindruckenden Final belohnt. Dort könnte man vielleicht das einzige mal leise nölen da er wirklich Large ist aber man keine Tauschgegenstände hinterlassen soll, aber das stört einen nach der tollen Runde nicht mehr wirklich!!

Also, wer mal wieder einen schönen Cache machen will ohne sich voll zu sauen oder hundert Stunden zu suchen, wer mal wieder überrascht werden möchte und wer es frech mag, seht zu dass ihr diesen Cache macht!

P.S.: Besonders loben möchte ich noch das Hint-System. So gibt es ganz normal Rot-13 kodierte Hinweise. Wem das aber noch nicht reicht, für den gibt es noch mal extra kodierte Hinweise die dann eindeutig aufzeigen wo zu suchen ist. Echt klasse, so ganz sich sozusagen jeder seine eigene D-Wertung bauen.

201603 OMG

GC6BF23 – Spaziergang in der Haake

Der Cache liegt im Süden Hamburgs in den Harburger Bergen, und ist endlich mal wieder ein Cache nach meinem Geschmack! Keine 100 km auf Brustwarzen, keine Elektronik, Mechanik und Tätärä, sondern einfach einige Kilometer durch schöne Gegend. Dabei ein paar Bilder zuordnen und eine schöne große Dose zum Abschluss, perfekt! Für mich einer der Caches der für mich den eigentlichen Grundgedanken des Cachens wiederspiegelt, raus in die Natur, etwas laufen, etwas suchen und eine schöne Zeit haben.

201603 Wald 1

Knapp 9 Kilometer sind es und man merkt vom Start an dass hier Owner mit Erfahrung am Werk waren. Schon der Startpunkt führt einen zu einem guten Parkplatz an dem eigentlich immer ein Plätzchen frei sein müsste. Die Wegpunkte sind so benannt dass sie auch auf GPS-Geräten komplett im Display erscheinen und damit eindeutig erkennbar sind. Es gibt die Runde an sich, also eine kleine Wanderung auf der Bilder zugeordnet werden müssen aus denen sich der Final ergibt. Ohne riesige Rechnereien oder Unklarheiten, einfach hintereinander weg und gut ist. Dazu wurde auch an die Punktesammler gedacht, wem also ein Punkt nicht genug ist für den liegen noch 4 Tradis auf dem Weg und wer sie gelöst hat kann gleich noch 2 Mysteries mitnehmen. Dazu noch einige „fremde“ Tradis nahe des Weges, man kann also variieren. Und auch bei den Zusatz-Caches Small-Dosen, keinerlei Mikros o.ä. Die Final-Dose vom Multi sogar noch mal etwas größer. Und bei allen Caches steht nicht das Suchen im Vordergrund denn sie sind alle eher einfach versteckt, aber dafür klar und einfach zu finden, DNFs dürften hier Seltenheitswert haben.

201603 Wald 2

Es ist eine wirklich schöne Gegend am Rande von Hamburg/Harburg und es geht sogar (für norddeutsche Verhältnisse) recht viel hoch und runter. Bedeutet bei mir nicht so wirklich viel, aber ich bin hier ganz gut ins Pusten gekommen ;-)

201603 Wald 3

Und mir liegt es am Herzen solche Caches nicht nur mit Favoriten zu bestücken, denn die zu legen und zu pflegen macht schon viel Aufwand, sondern sie auch mal ein wenig in den Fokus zu bringen. Denn es lohnt sich allemal!

GC66X4B – La Tortuga

Es gibt Sie noch die kleinen Perlen, die kleinen Geocaches, welche einen doch überraschen. Solltet Ihr also mal in Marl aufschlagen, dann schaut euch doch mal GC66X4B an.
die Schildkröte

Ein großes sehenswertes Kunstwerk, versehen mit einem kleinen schönen Mimikry-Cache. Wenn man Ihn mal gefunden hat, stellt sich wieder das schöne Gefühl von Glückseligkeit ein, was man so oft beim Cachen vermisst.

DSM078 – Sonderfolge – Junkernfeld

Der nächste reguläre Termin ist so gut wie klar, es wird der 5.2. sein. Allerdings werden wir Offline aufzeichnen denn wir haben Großes vor, sozusagen den Knaller vorm Herrn ;-) Im Ernst, wir haben tatsächlich was Besonderes vor aber das wird nicht verraten. Und wer mich kennt der weiß auch wie schwer mir das fällt 8-) Lasst euch also überraschen.

Und was dann kommt?! Wer weiß das schon 8-)

Aber vorher, wie ja bereits angekündigt, habe ich einen Beta-Test machen dürfen und dies verpodcastet. Und der Cache Junkernfeld hat sich mehr als gelohnt, für meinen Geschmack ein toller Cache!

Rund 8 km durch die Seeveniederung, einfach Ablesestationen und ein frecher Final erwarten euch! Für mich eine dieser Perlen die es viel zu wenig gibt, nicht so übertrieben lang, klare Stationen und ein schöner Final in toller Gegend.

Wie ich jetzt hörte ist der zuständige Reviewer wohl noch in Urlaub, d.h. es dauert leider noch ca. 2 Wochen dann geht der Cache online, ihr müsst also noch etwas warten. Aber aus meiner Sicht lohnt sich das, der Cache ist wirklich eine schöne kleine Wanderung in schöner Gegend!

Schöne Seen

1_See

Eiskalt!

2_Brücke

Seeve

3_Seeve

Tolle Runde!

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GC5X9NN – Petlinge im Wald

Weihnachten das Fest ins Saus und Braus rückt näher. Bei uns folgt danach meist etwas Bewegung und als Geocacher bietet es sich an, dies mit einer kleinen Cacherunde zu verbinden. Ich benötigte die Bewegung schon ein wenig früher und habe mich für die Runde Petlinge im Wald von Andi+Monique entschieden.
Petlinge

Die Runde macht vieles richtig und dient für mich als Blaupause für kleine Cacherunden. Das fängt schon beim Namen an, es handelt sich bis auf den Bonus ausnahmslos um Petlinge, welche noch etwas aufgehübscht sind und im Abstand von ca. 300m liegen. Damit kommt die Runde auf ca. 4km Wegstrecke und schafft es zwischen den einzelnen Caches auch prima das Gefühl eines kleinen Spaziergangs zu vermitteln.
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Im Übrigen kann man nicht mit dem Auto bis zum ersten Geocache vorfahren, sondern hat vom Parkplatz noch ca. 800m Wegstrecke vor sich. Für mich ein klarer Pluspunkt, kommt es so doch zu weniger Flurschäden.
Gerade um auf solchen Runden die Flurschäden in Grenzen zu halten, fordere ich ja immer klare und eindeutige Hints. Mir geht es ja primär um die Bewegung, insofern möchte ich am Ground Zero nicht allzulange aufgehalten werden. Auch dies haben die Owner berücksichtigt. Tja und wie kommt man jetzt an die Koordinaten für den Bonus? Einfach die Zahl vom Logbuch notieren und diese in die Bonuskoordinaten einsetzen. Keine schwierigen Berechnungen, keine Rätsel und sogar an mich gedacht, da die Zahlen nach dem sechsten Geocache noch mal wiederholt werden.
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Fazit: Wenn Ihr ca. zwei Stunden (bei gemächlichen Tempo) im Wald verbringen, die Natur geniessen und ein wenig für die Statistik tun wollt, dann sollte eure nächste Reise Richtung Schneeverdingen starten. Das der Ort auch so mit guten Geocaches glänzt, sollte euch spätestens seit unserem letzten Podcast bewusst geworden sein.

Erinnerungen – Pathologie – ein Filmchen

In Barmbek gibt es ein großes Ärztehaus und ich darf behaupten ich war dort schon in Kellerräumen die die heutigen Mieter mir Sicherheit nicht mal kennen 8-) Bis 2009 war es nämlich ein LPC und es gab dort einen wirklich schönen Cache, den GC1CFGW LPC; Mitten inne Stadt Pathologie.

Nachdem ich den Cache gemacht hatte bin ich irgendwann noch mal hin und habe alles mal auf Film gebannt, wen es interessiert…

Erinnerungen – Lübecker Vereinsbrauerei – ein Filmchen

In Lübeck gab es mal einen wahrlichen D5 Cache (GC1DZF3), ein Gebäude mit SEHR vielen Stockwerken. Der Cache war eigentlich schon fast nicht mehr machbar, da musste man 100 qm Räume durchsuchen und da einen Mini-Edding-Hinweis finden, aber die Location war wirklich grandios!

GC66MPT – Die Fee im Moor 1-9 + Bonus

Freitag, endlich mal wieder ohne jede Verpflichtung, also raus, Cachen! Und siehe da, gar nicht so weit weg, nach Buchholz i.d.Ndh., eine kleine Runde von 9 Caches + Bonus. Also Ziel erfasst und hin da 8-)

Am Start gibt es schon mal eine Menge Parkmöglichkeiten, das ist schon mal sehr schön. Allerdings ist es nahe einer großen Schule, so ist kurz vor 8 Uhr kein so gelungener Zeitraum für die Anfahrt wie ich für euch ermittelt habe ;-) Aber ich kam heil durch und parkte einfach mal vor der Schule, rund 300 Meter vor dem ersten Cache der Runde.

20151127 1 Start

Cache 1 war dann gut zu finden, ein gepflegter kleiner Petling, fing schon mal gut an. Allerdings ging es vom ersten Cache wieder zurück und dann einen anderen Weg Richtung Cache 2, aber das war einerseits dem Parkplatz geschuldet und kam andererseits auch nur hier vor. Zum Glück ist die Gegend ja beschildert 8-)

20151127 2 Wegweiser

Wie man vielleicht erkennen kann ist hier bei Regen mit etwas matschigem Untergrund zu rechnen, aber ich fand das ging noch und war dennoch gut zu begehen. Der Cache führt im Prinzip ein großes Quadrat entlang und die Gegend kann man mit Recht als ansprechend bezeichnen. Allerdings dürfte es bei trockenem Wetter und etwas weniger frühen Zeiten auch mal recht Muggelig werden. Es führt nämlich meist nah am Ort entlang und so sind hier nicht eben wenig Muggel mit ihren Kackmaschinen unterwegs die hier zum großen Teil auch nicht mit Firlefanz wie einer Leine belästigt werden.

Auf der Strecke gibt es auch durchaus hier und da mal etwas anzuschauen und zu fotografieren.

20151127 3 Brücke

Aber auch die Natur ist hier wirklich sehr schön und entspannend!

20151127 4 Wasser

Zwar geht es immer in der Nähe von Orten entlang, insgesamt betritt man aber nur ein oder zwei mal wirklich die Ortschaften selber und dann auch nur am Rande.

20151127 5 Marxen

Nur die Wegführung vom letzten Cache zum Bonus erschloss sich mir nicht so recht und so lief ich letztlich über ein Gelände bei dem spätestens am Ende klar wurde dass ich hier eigentlich nicht laufen sollte…

Insgesamt fand ich es aber eine sehr angenehme Runde von rund 5 Kilometern Länge bei der man hier und da auch mal was zu schauen hat, die durch ein schönes Stückchen Natur führt und einen Bonus hat dessen Aufgaben sogar ich und damit also jeder lösen kann! Dazu ist der Bonus auch schon ein klein wenig Besonders ohne dabei übertrieben zu sein, für meinen Geschmack genau richtig.

Wer also eine schöne Runde für 1-2 Stunden sucht die einfache aber nette Verstecke hat (wobei 2 Verstecke etwas schwieriger sind) der ist hier auf jeden Fall richtig!

 

SN9 – ‚Sonder‘-Einwurf interessante Caches

Wie schon angekündigt, möchte ich in diesem ‚Sonder‘-Einwurf einen Cache aus Paris vorstellen. Dieser Cache ist wirklich besonders und dürfte auch in anderen Großstädten und Metropolen schwer zu finden sein. 

Es handelt sich um den Cache „Promenons-nous sur les voies“ der als Tradi seinen Einstiegspunkt mit längerem, spannenden Fußweg im 12. Arrondissement hat. Es kann mit Fug und Recht als LPC bezeichnet werden, da es sich um eine alte Bahnstrecke in Paris handelt, welche als Ring um das Centrum (also der Ile-de-France), welche seit Jahrzehnten Schritt für Schritt komplett stillgelegt wurde. 

Über einen genau definierten Eintritt gelangt man auf den Viadukt, der zum Tradi führt. Der Einstieg in ‚Bel Air‘ ist einfach, und nach einem netten Spaziergang bei selbiger frischen Luft gelangt man über diverse Brücken und entlang der stillgelegten Strecke mit alten Signalanlagen und Stellwerkeinrichtungen an den GZ. 

Die Dose ist nicht spektakulär, bietet aber Platz für einigen Tausch und hier ist wirklich der Weg das Ziel. Mitten in der Stadt und doch vom Rummel abgekapselt – ein lustiges Gefühl. 

Bis bald an dem ein oder anderen spannenden Cache SN

SN8 – Einwurf Unruhige Zeiten

Vor 6 Monaten habe ich das letzte Mal gepostet und war dann – geplant privat sehr eingebunden. Die Blog-Pause war circa 1-2 Monate geplant, aber nachdem ich dann etwas Zeit fand, musste ich feststellen, dass die Schweigende Mehrheit schweigen wollte – dabei war der Neustart doch ganz gelungen gewesen…
Ein Artikel über alte Caches war da eher unpassend. Nach kurzer Rückfrage und folgenden Rückmeldungen von ‚Waldorf und Statler‘ T-Buddi und Trracer, grübelte ich, ob ein Blog zur schweigenden Schweigenden Mehrheit Sinn macht…

Und kam zum Schluss meine Blog-Zukunft as acta zu legen, doch plötzlich folgten wieder Lebenszeichen und auch die Anfrage, ob ich weiter mache… „Alles kann nichts muss…“.

Nach zunächst unschlüssigem Überlegen, habe ich vor zwei Wochen den Rückzug vom Rückzug entschlossen und wollte vergangenes Wochenende wieder einen Blogeintrag verfassen….

Es kam anders, in Paris kam es zu den Anschlägen, welche aktuell die Medien einnehmen. Da ich seit 6 Jahren in einem Pariser Projekt arbeite und die Anschläge nur einem Steinwurf von der Stelle stattfanden in der ich bei Vorort-Terminen ab und zu noch bin, haben mich die Geschehnisse doch angefasst. Ich möchte gar nicht groß im Detail auf die Vorkommnisse eingehen, da sich dazu vermutlich jeder schon seine Gedanken gemacht hat. 

Und auch wenn es schwer ist den Bogen zu einem Geocaching Blog zu spannen, kamen mir doch gleich eigene Erlebnisse in den Sinn und somit werde ich zumindest versuchen. 

Zum Einen denke ich, dass alle Geocacher umsichtig mit einigen Regeln umgehen sollten – das Beschriften von den Behältern mit eindeutigen Informationen, der Auswahl der Behälter (doch besser auf die Mun.Kiste in der Großstadt verzichten) und bei dem ‚unauffälligen‘ Suchen umsichtig bei der Entdeckung reagieren. 

In den kommenden Wochen und Monaten, werden vermutlich viele deutlich ängstlicher und schneller auf diese Machenschaften reagieren als zuvor! 

Somit sollten wir uns als Geocacher vielleicht auch vorher Gedanken machen, was bestimmtes Handeln oder bestimmte Dosen auslösen können. 

Zum Anderen werde ich am Wochenende noch eine Artikel über eine Cache aus Paris verfassen, der mir sehr gut gefallen hat. 

Etwas nachdenklicher – aber wieder bei der Sache. „Alles kann, nichts muss“ – bis bald Stelch noet 

Wartung, das Leid der Owner

Als kleine Einstimmung auf unser nächstes Podcastthema habe ich mir die Frage gestellt: Hat die Wartungsintensität der Geocaches zugenommen? Lohnt es sich denn als Owner überhaupt noch aufwendige Geocaches zu legen? Ausschlaggebend für die Frage war ein Multi den ich vor ein paar Wochen besucht habe. Dabei traf ich den Owner zufällig bei einer Wartungsrunde. Neben einer beschädigten Station, hörte ich dann, dass die ein oder andere aufwendige Installation sich relativ schnell nach dem Publish buchstäblich in Luft auflöste. Von fehlenden Reflektoren (hier waren es glaube ich 15 Stück ) möchte ich gar nicht reden. Einen weiteren neuen Multi habe ich ebenfalls auf meiner Watchlist und auch hier musste der Owner nach ein paar Findern schon zur ersten Wartung.

Sind wir Sucher also zu ungeduldig, zu ruppig oder verbauen die Owner nur noch mindere Qualität?

Auch ich hatte mal einen Nachtcache auf der Plattform gelistet, nach dem es anfangs relativ entspannt lief, häufte sich dann die Wartungsintensität. Mal fehlten Reflektoren, dann fehlte ein Reaktivlicht, eine Station war defekt und musste ersetzt werden. Richtig nervig wird es erst, wenn Stationen komplett aus der Verankerung gerissen, Hinweise wie „nichts Aufschrauben“ ignoriert und die fehlende Batterieleistung der Taschenlampe, kurzerhand mit den Batterien aus der Station ausgeglichen wird. Irgendwann ist man als Owner jede Woche bei der Wartung, baut eventuell den Geocache zurück um ihn wartungsfreier zu gestalten, was sich wiederum in missbilligenden Logs ala „ich habe hier mehr erwartet“ niederschlägt. Der Faden zur der einen Geocache von der Archivierung bewahrt ist extrem gespannt und wie bei so vielen tollen Geocaches reißt er leicht.

Vielleicht sind wir auch selber daran Schuld? Jeder Owner profiliert sich doch über seine Geocaches, wenn auch nicht immer bewusst. Ein anerkennendes Nicken, ein wohlwollendes Log, daraus speist sich die Energie des Cachebesitzers. Dies verbunden mit der Omnipräsenz der Beiträge in den Sozialen Medien, ob nun durch den Owner selber oder eben durch die Finder. Ein neuer Geocache wird so schnell einem breiten Publikum zugänglich machen und der Hype, die hohe Besucherfrequenz, ist vielleicht nicht in jedem Fall förderlich. Auch ich ertappe mich bei dem Gedankengang „jetzt bloss schnell hin, bevor er kaputt oder weg ist“.

Ist ein wenig mehr Zurückhaltung die Lösung?

Wie immer können wir das Problem nicht lösen, sondern bestenfalls zur Sprache bringen. Aber gibt es überhaupt ein Problem oder sind dies nur subjektive Empfindungen? Gebt uns euer Feedback, wir werden es gern in der nächsten Folge besprechen.

Hinter den Bergen, bei den Oldenburger Zwergen…

oder so ähnlich ;-)

Es gab da einen Cache den wollte ich schon machen als er 2013 gepublished wurde. Und zwar den GC4EVVW. Warum gerade diesen? Weil der den Podcast der schweigenden Mehrheit als Rätselelement nutzte und das natürlich schon eine Ehre ist. Gerade als er gepublished war stellten wir damals das Format ein, so musste er schon das erste mal angepasst werden 8-) Dann fingen wir wieder an und er musste erneut angepasst werden. Ja, die Owner hatten es nicht leicht mit uns 8-)

Aber der Cache liegt halt auch nicht gerade um die Ecke, 110 km Luftlinie und auch noch die Weser dazwischen. Und so wurde immer wieder aufgeschoben. Einmal waren wir nahe dran, ich hatte damals aber nicht die korrigierten Koords auf dem Gerät und wir hatten zu wenig Zeit das zu korrigieren da wir auf dem Weg zum Arngast-Cache waren.

Dann kam es wie es kommen musste, die Owner kündigten die Schließung der Serie an zu der dieser Cache gehörte. Zum Glück kündigten sie das vorher an, so blieb noch eine Chance! Aber selbst das war schwierig, absolute Zeitprobleme. Doch nun war es doch noch so weit, neues Moped, Wetter schön wenn auch scheiß recht kalt. Also auf das Moped gezittert gesprungen und los ging der Ritt über Land und über die Fähre und schwups waren wir schon vor Ort 8-)

Ein schöner Cache, fast schon ein LPC die Gegend und auch noch eine schöne große Dose, also genau dass was zu uns passt! Vielen Dank daher für diesen wirklich schönen Cache.

Moped