Cachen mit dem Handy – erste Versuche

Irgendwann kam mir der Gedanke das ein Hand-GPS eigentlich wirklich etwas angestaubt wirkt gegen ein modernes Handy. Sicher, sollte ich mit Heike wirklich noch mal einen Cache wie „nothing but stones“ oder den „Halti“ laufen wollen würde für mich kein Weg am Hand-GPS vorbei gehen, dafür sind bei solchen Touren einfach Gewicht (Gerät UND Ersatzbatterien), Laufzeit und Robustheit einfach zu wichtig. Und obwohl mir gerne mal wahre Wunder von heutigen Handies berichtet werden sind die individuellen Erfahrungen einfach anders. An extremen Punkten wie eben „nothing but stones“ oder dem Nordkap hatte ich mit einem Nexus 4 erst nach 45 Minuten einen Fix und so etwas ist ein völliges NoGo. Abgesehen davon bin ich über das Montana schon mal mit meinem Skoda gefahren und bis auf kleine Schrammen war nichts zu merken. Das hätte meine Handy selbst mit Outdoor-Hülle wohl kaum überlebt.

Aber für den „normalen“ Geocaching-Einsatz spricht eigentlich kaum noch was gegen ein Handy, im Gegenteil und wenn es mal etwas derber wird halt mit vernünftiger Outdoor-Hülle. So habe ich auf meinem Ausflug nach Hannover zur GC-Meisterschaft mal einen ersten Versuch gemacht und mich mit meinem Samsung S5 zur Cachetour begeben. Zuerst war noch ein wenig unklar welche Software für mich passt aber nach dem Test war klar „Locus Pro“ ist für mich das Beste. C:Geo wurde mir mit 5000 importierten Caches einfach zu langsam und auch die Bedienung von Locus finde ich nach etwas Eingewöhnung durchaus geschmeidiger. Aber hier will ich gar keinen App-War beginnen, das muss jeder für sich selber entscheiden. Als Programmierer empfinde ich Locus vielleicht auch einfacher als es ist, ist halt sehr subjektiv.

Suchen und Finden von Caches war kein Problem, vor allem das Erfassen kurzer Fieldnotes für das spätere Loggen um Längen handlicher als auf dem Garmin Montana. Zwischen Apps wechseln finde ich zwar immer etwas nervig, dennoch hat man natürlich viel mehr Tools zur Verfügung und bereit als auf dem Hand-GPS. Laufzeit und Datenverbrauch sind da allerdings schon nicht mehr so schön, so habe ich es das erste mal in 3 Jahren geschafft mein 1 GB Datenverbrauch zu durchbrechen. Daran war nicht nur das Cachen Schuld, hatte aber schon einen merkbaren Einfluss! Klar kann man sich vorher per WLan Karten holen und haste nicht gesehen, aber der Vorteil vom Handy soll ja auch sein sehr spontan zu cachen ohne alles vorher zu planen. Und das Samsung S5 hat eigentlich eine recht gute Laufzeit, aber für einen Cache-Tag würde es definitiv nicht reichen.

Da ich eh ein neues Handy geplant hatte erfolgt jetzt der Wechsel auf ein Samsung S7 und dann wollen wir mal sehen ob die Laufzeit über den Tag reicht. Ansonsten habe ich das Montana jetzt wirklich mal an die Seite gelegt und werde mal eine Weile mit dem Handy cachen um zu sehen wie das so ist 8-)

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8 Gedanken zu „Cachen mit dem Handy – erste Versuche

  1. Da es leider immer wieder unerwähnt bleibt: Ich persönlich bevorzuge CacheBox.
    Ist kostenlos, und wählt sich direkt in die G$ API ein. Man kann angelegte GPX direkt importieren, oder aber auch vor Ort per Umkreis. Loggen, Tools alles vorhanden. Und da man mit offline und online Karten arbeiten kann eigentlich genial.

  2. Ich nutze normalerweise beides: zum Suchen ein GPSMAP 64s und für Fieldlogs und eine größere/ übersichtlicheren Karte das Smartphone (früher S3, jetzt S6). App: LocusPro mit Fieldnotes und Geocaching Addon. Smartphone ist aber beim Cachen in der Regel offline und der GPS Empfang ist auch aus.

  3. Moin, moin,

    ich nutze Kombie mit GPS GPSmap 64s und meinem Cyirus CS 20 ein Outddorhandy la Carte Android, darauf habe ich auch in Kombination Locus, c:geo und fals der fälle noch Dolfin Browser für machne Korrekturen, die beide nicht können, ja Locus ist für Fixen der Punkte für neue Geocaches ganz gut, da ich leider noch, immer noch Mebmer bin nicht Premium reicht es aus, trotz langsam bei c:geo, da ich ganz anders Hantiere das Offline Speichere und abrufe, Nachteil ist, dass ich nicht die komplett aktuellen Logs habe oder aktualisierungen habe ;).
    Ja beide Locus und c:geo sind unschlagbar zusammen! Leider nervt noch die Geocaching.com API bei Locus bei mir manchmal, aber gut Geschmacksache.
    Da ich nur GPs Freak bin, wegen Akuleistung nutze ich mehr Garmin GPSmap64s und das Teil was ic habe ist unschlagbar zu Handycachen, Handycachen ist nur für Leute finde ich für Urban, nicht wenn man Feld ein geht geht schon by by das Teil, ahbe mal auch getestet alleine, kan alleine Handycachen nicht zurecht nur GPS Normal Garmin und Handychen Perfekte Ausrüstung!
    Handcachen nutze ich teilweise weitgehns Papierlos Cachen oder offline Logen plus oder offline Karte Schauen plus Locus mit via c:geo.
    Punkto C:geo ist offline schneller als online Browsen und bleit sich gleich mit Locus.
    Locus nutze ich sowieso wiegen Bestimmung Orte neuerdings auch wegen meines Projektes Labcache Hamburg ;). was nicht immer einfach ist, aber genial auch mal 3 Viocenotizen auf einen Waypoint abzu legen oder 3 Fotos,in der Pro mehr natürlich.
    Harch ich kann veiel berichten darüber…. pro und kontra in diesem Thema.
    Also Zuasmmangefasst ich nutze Hautsächlich mein Garmin GPSmap64s zu 60/80 % und weniger darunter dann mein HandyGPS also das Cyirus CS 20 das Outdorsmartfone, made in Deutschland ;), was nicht komplett heißt ;).
    Das outdoorsmartfone, kann schon bischen Kartzer ab leider hat es etwas bischen veraltete Androiud 4.4.1 , aber fast aktuell, was leider bei OTG Schnittstelle bischen nervt das ganze, ist schwer Aufzurüsten die OTG Schnitstelle, dazu kommt die nervige SMS/Telefon PTT Funktion einer App, die nicht ababschalten lässt, ahbe das mit einer Lock Software bischen geschützt, so das sie nicht ganz startet.
    Zu lesen als Interessates Handy für Geocacher hier: http://www.cyrus-technology.de/de/smartphones/cs-20/
    Dafür war das Handy etwas günstige alternative bei Conrad, da es noch eine Teuzrere Klasse gibt diese: http://www.cyrus-technology.de/de/smartphones/cs-27/
    Nutzt schon Android 5.1 und höher, was ich später gesehen habe, die Unterstützt garantier komplett OTG, also USB tranzfer, auch für gpx Daten, was recht interessant ist für Geocacher, sowie Sicherungen machen kann.
    Wenn mal mein ales in die Grütze geht wie auch immer und sehr viel Geld habe hole ich das mit ANdroid 5.1 , sonnst muss ich das heute zuhause mit meinem Tablet Android 5.1 machen mit OTG Schnitstelle, was bischen komplex ist und dauert, als wenn man es direkt macht……
    Cyrus ist rech genial, die Akkulaufzeit geht so, aber wenn man man ein Ladetubus oder Ladebank hat geht das teilweise noch.
    Mein CS20 ist recht Hell im Bildschirm, trotz Energiesparmodus und abgediommt wie es nur geht, also kann man da einiges erkennen auf weißen Untergrund.
    Also vergleicht mal und schaut mal ob es was für euch was ist…..

    Gruss

    zarkier

  4. Den gleichen Selbstversuch habe ich vor einigen Monaten auch gemacht. Denn das Smartphone ist ja immer dabei. ;-)

    Ich habe ein „ausgemustertes“ Galaxy s3 in eine Outdoorhülle eingebaut. Die App „Locus Pro“ mit einigen Addons und „c;geo“ reichen mir fürs Cachen. Die Karten für „Locus Pro“ habe ich über WLAN heruntergeladen. Gut finde ich, daß man Offline navigieren kann.

    Mit dem Akkuverbrauch bin ich sehr zufrieden. Gut, ich habe auf dem s3 eine sehr schnelle und schlanke Custom ROM drauf. Also großartig viele Apps sind nicht auf dem Zweit Smartphone. Benötige ich auch nicht. ;-)

    Geht der Akku wirklich mal zur Neige? Dann stecke ich einen externen Akkupack an und weiter geht`s. ;-)

    Der einzige Nachteil ist wirklich die Suche nach den Satelliten. ;-( Das kann schon mal dauern. Und natürlich das „spiegelnde Display“ ist noch mein Thema. Gut, Farben umkehren geht dann auch.

    Ich sehe das Smartphone als echte Alternative zu den Outdoor GPS Geräten.

  5. Ich bin seit langem bekennender Handycacher und cache mit L4C und einem iPhone 6s+

    Ich sehe da deutlich mehr als auf meinen GPS, habe alle meine Zusatzinfos im Cache, da ich meine Touren auch damit vorbereite usw. Wenn wir längere Touren machen benutze ich die Offline-Karten und den Flugmodus. So komme ich dann auch ohne power-Pack über den Tag.

    Liebe Grüße,
    Petra :-))

  6. Endlich bricht mal jemand eine Lanze für das Cachen mit dem Handy. Ich habe mit einem Nokia N900 und AGTL (advanced geocaching tool) angefangen, weil dieses Etrex wirklich nicht mithalten konnte. Dann hatte ich ein Samsung und bin auch schnell auf Locus gestoßen. Besonders genial ist es, wenn man sich OSM offline Karten draufpackt, dann kann man für das Suchen auch in den Flugmodus wechseln. Wenn man will.
    Samsung hat mich dann aber auch genervt, weil ich die Bloadware von Samsung nie genutzt habe. Jetzt bin ich bei Cyanogen OS. Damit holt man noch mehr aus dem Akku heraus und der Energiesparmodus hat seinen Namen verdient.

    Ich kann nur sagen Handycachen mit Locus ist genial. Fieldnotes oder loggen direkt vor Ort. Spontane Cachesuche im Umkreis und herunterladen des gesamten Listings mit Logs und Bildern. Listingaktualisierung vor Ort. Vorbereitung dee Cachetour ist eigentlich fast unnötig. Ggf. einen externen GPS Sensor betreiben über Bluetooth (rumprobiert aber nie ernsthaft gebraucht), anständige Karten benutzen, Routing, beliebige Wegpunkte hinzufügen, Sattelitenbilder herunterladen, alle Tools zum deschiffrieren dabei, Tool für Multis Berechnungen, alle Wegpunkte eines Multis auf der Karte anzeigen, ständige Aktualisierungen, Überangebot an Kartenmaterial… Der Entwickler von Locus ist wirklich ständig dabei neue Updates zu schustern, wirklich genial, wenn er das nebenbei in seiner Freizeit macht, bleibt bestimmt nicht viel Zeit übrig.

  7. Kauf dir lieber gleich was richtiges. Galaxy Tab S2 ist die beste Wahl für das Arbeiten mit Karten. Sag nicht es wäre zu groß und umständlich. Die Erfahrung aus 2 Jahre Ingress spielen, sagen was anderes.

    • ich nutze ja ein Nexus 7 im Auto, wunderbar. Im Wald möchte ich aber lieber was in der Größe 5,x Zoll und da ist das Samsung S7 schon ok. Es geht ja auch nicht um die Hardware, die Software ist ja eher mein Problem… Aber Locus Pro ist immerhin schon sehr, sehr dicht dran an dem was ich mir vorstelle.

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