Auf die Länge kommt es an?!

Wir hatten im letzten Podcast ja auch mal wieder über einige Podcasts Geocaches gesprochen und ich meinte das mir manche eigentlich zu lang sind, bzw. zu viele Stationen haben. Und da kam es zu durchaus berechtigten Kommentaren das ich doch aber früher auch durchaus lange dauernde LPCs oder NCs gemacht habe. Stimmt tatsächlich, also habe ich mich mal zurück gelehnt und selber darüber nachgedacht wie es eigentlich kommt das mir einige heute zu lang sind.

Und bei genauer Analyse fiel mir auf das mir auch früher schon einige Caches zu lang waren obwohl ich sie immer noch zu den schönsten Cache-Erlebnissen zähle die ich je hatte, so z.B. den NC Ostoroschno (mit den damals ganz frischen Podcastern von den Dosenfischern 8-) den es vor vielen Jahren in Schwerin gab. Auch bei dem hatte ich irgendwann schon die Schnauze voll als wir nach 4-5 Stunden an Station 8, oder 9, oder so nicht weiter kamen. In dem Moment hätte ich mit Handkuss die Finalkoordinaten angenommen wenn sie jemand gereicht hätte ;-) Aber zu der Zeit hatte man halt noch lange nicht so viele heftige Caches gemacht so dass es einfach ein großartiges Erlebnis war. Würde ich ihn heute wieder machen würde ich wahrscheinlich irgendwann anfangen mich zu langweilen und hätte keine Lust mehr.

Andererseits ist auch das nur die halbe Wahrheit, denn „nothing but stones“ werde ich nächstes oder übernächstes Jahr noch einmal mit meiner unsichtbaren Heike laufen obwohl wir für den beim ersten Mal schon 3 Tage Outdoor benötigt haben 8-) Und auch den Halti wollen wir noch einmal angehen obwohl wir dort mit 6-7 Tagen rechnen müssen.

Daher komme ich auf ein zweigeteiltes Fazit:

1. die Länge macht es wohl gar nicht allein sondern die Kombination Länge / Schwierigkeit, ich habe nach 3-4 Stunden einfach keine Lust mehr allzu schwierige Aufgaben zu bewältigen. So finde ich Caches die mir was besonderes zeigen oder körperlich anstrengend sind einfach schöner als große Rätseleien.
2. die Ansichten ändern sich natürlich auch mal und das schlägt sich natürlich auch in den Aussagen wieder. So ist das was ich im Podcast sage auch so gemeint, aber natürlich kann sich der Geschmack auch ändern über längere Zeit. Allerdings tut er das bei mir gar nicht so sehr, sondern es liegt eher an Punkt 1

MfG Jörg

9 Gedanken zu „Auf die Länge kommt es an?!

  1. So nun aber:

    Hallo,

    wow, ein Blog Artikel über die Länge – das habe ich nicht voraus gesehen, erwartet oder provozieren wollen…
    Dennoch finde ich es gut da Du (Ihr) Euch mit Feedback – ob per Kommentar oder Twitter, oder wie auch immer auseinandersetzt!

    Zunächst einmal was mein Spruch schon eine Rückmeldung auf gewisse Widersprüche in Deinen Ausführungen im Podcast, aber ich denke bei dem Übertritt der Pause & Popcornverkaufsgrenze im Podcast kommt es dann auch dazu ;-).

    Ich kann mich nur anschließen wenn Du sagst das sich das Cacheverhalten und die (Cache-)Vorlieben sich mit der Zeit ändern – dass kann ich bei mir (auch wenn erst seit 2010 dabei) schon feststellen.
    Hinzu kommt, dass ich Deinen Luxus (Viertage Woche & kinderlos) nicht teile… Somit ist Familie, Job in Fünftagewoche + Hobby unter einen Hut zu bekommen.
    Da ich generell nicht der Wanderer bin, kann ich Deine Vorliebe also doppelt nicht teilen.
    Genau deswegen sind überdurchschnittliche Caches mit Bastelarbeit auf kleinem Raum oder als NCs, genau jene die für mich optimal sind – nicht zu lange Sucherei bzw. Wegstrecken.
    Auch ein LPC ist mir sehr lieb, wenn ich denn dann mal 5-6 Stunden freischaufeln kann.
    Und diese Vielfalt ist es gerade, welche ja auch die Plattform GC.com so interessant machen.

    Genau so sehe ich es auch als wichtig Wettbewerbe wie den HHCDJ von mehreren Seiten zu beleuchten. Ich gebe Euch recht, dass es leider Leute gibt, die den Wettbewerb, nicht nur als Spiel und Herausforderung sehen (und dies einzudämmen ist nicht einfach…).
    Auch das fishing for iTunes Bewertungen (ähh nein) Fav. Punkten (bin auch angeschrieben worden) passte nicht ganz ins Bild – und ist in der Bewertung der Caches beim HHCDJ irrelevant ;-). Jeder User kann die Caches bewerten bewerten und somit seine Bewertung einfließen lassen.

    Für viele sind Caches mit höherer Qualität (und die ist glaube ich unbestritten) interessant geworden – und das ist auch ein Ziel der Plattform HHCDJ – weg von Filmdosen und Fake-Caches hin zu den Dosen die einen interessanten Ort, eine tolle Dose oder eine tolle Geschichte zu erzählen haben.

    Aber auch für uns ist die konstruktive Diskussion über die Plattform und den Wettbewerb wichtig – es ist jeder aufgerufen Feedback zu geben, um auch Fehlentwicklungen korrigieren zu können.

    Vielen Dank für den unterhaltsamen (aber auch herausfordernden) Podcast (wo kann man am Sa. als Vater von 2 Kindern 3 Std. Zeit abklemmen … %-) )

    Viele Grüße Techl aka Alexander

    • Na klar gehen wir auch auf Kommentare ein die auftauchen, zumindest wenn sie durchaus berechtigt auf irgendwas Missverständliches hinweisen! Es ist auch gar nicht so das ich was gegen fishing for irgendwas habe, das wird leider immer wieder etwas falsch interpretiert oder ich formuliere es falsch. Was mich stört wenn so getan wird als sei es gar nicht so. Da versuche ich anders mit umzugehen, ich fand ein paar iTunes-Bewertungen haben wir uns auch mal verdient und schon sage ich das auch so 8-) Der HHCD und welche es da noch so gibt sind ja auch absolut ok, sie haben ja Zulauf, also muss ja was dran sein. Ich sehe halt nur aus meiner Sicht keinen sonderlichen Sinn darin eben gerade weil die Geschmäcker so unterschiedlich sind. Habe gerade die Gewinner-Letterbox gemacht und empfinde die eher als Grenzüberschreitend da in einem Andachtsraum. Und ja, ja, der Pastor hat es genehmigt, macht es für mich nicht besser…

      Kurz und gut, jeder wie er möchte, nur möglichst nach den Regeln und ohne andere zu belästigen. Und du siehst ja, ich musste erst selber mal darüber nachdenken wie sich das bei mir entwickelt hat ;-)

      • Darum bitte ich (das Nachdenken)! Schadet nie…
        Wann findet Euer Hörertreffen nun eigentlich statt?

        Kündigt das rechtzeitig an – dann hat Hamburg plötzlich doch sein Mega bei den Downloadzahlen ;-)

        VG Techl aka Alexander

        • Das Hörertreffen wird beim tippi-tappi-tupper-Event in einer Telefonzelle statt finden, die reicht als Grundfläche da bei uns ja die schweigende Mehrheit zuhört, d.h. die gehen alle nicht auf Events ;-)

    • Um es auch noch mal zusagen: Die Grundidee ist stimmig, aber m.E. gibt es da tatsächlich nur Bastelwerk. Es fehlt sowas wie back to the roots.

    • Ach nein… Nun hat die Wartezeit 95% meines Statements gefressen – dann kommt morgen noch mal mein geistiger Erguss …

      Viele Grüße Techl

  2. Nanu, hast Du Dich da im Artikel verschrieben?
    Also statt „Wir hatten im letzten Podcast ja auch mal wieder über einige Podcasts gesprochen “
    besser
    „Wir hatten im letzten Podcast ja auch mal wieder über einige Caches gesprochen “
    Falls ja, dann einfach ändern und meinenKommentar löschen :-)
    Alles Gute, Mic@

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