Nächste Folge wieder live

Es wird wieder Zeit für Live und zwar am 3.3. um 19.00 Uhr.

Ja, erstaunlich kurz nach der letzten Folge. Aber durch verschiedenste Ausflüge der unsichtbaren Heike und mir so wie Trracers dauernde Heizerei durch ganz Deutschland war dies schon der letzte mögliche März-Termin. Vielleicht wird es durch die kurze Zwischenzeit ja mal ein Kurz-Podcast, wer weiß das schon ;-)

DSM096 – Sammler und Jäger

Komische Folge die wir da im Nachgang zum Event produziert haben, etwas verworren, also eigentlich wie immer. Es ergaben sich auf dem Event einfach ein paar Gäste die gezwungen gebeten wurden mitzukommen. In ein Cafe. In ein lautes Cafe, also heute mal mit „Atmo“. Die schlimmsten Tassen-Kracher habe ich raus geschnitten und hoffe jetzt auf auphonic, wird schon gehen.

Den Titel hat Team KenGuruh eingesprochen 8-) Und der Himberger war noch da und der neue 2k – Mann Glider74. Ok, so richtig viel zu Wort kamen die illustren Gäste nicht, aber immerhin spricht ein weibliches KenGuruh das Tschüss-Wort ;-)

Man muss sich seine Wortanteile halt bei uns erkämpfen und das ist nicht einfach! So wurde es eine bunte Runde mit vielen Themen und leider konnten die 2 Stunden mal wieder nicht ganz eingehalten werden ;-) Hört einfach selber.

Besondere Caches

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Tom Bihn Rucksack, Genial oder überzogen?

Beim surfen im Netz bin ich auf einen Rucksack gestoßen der einen wirklich spannenden „Eierlegende Wollmilchsau“ Ansatz hat. Das Video lohnt sich tatsächlich anzuschauen, der Rucksack ist wirklich durchdacht.

Die Frage ist nur ob er wirklich sinnvoll ist. Mein erster Gedanke war natürlich „cool“ und der zweite „haben will“. Aber bei einem Preis der bei mehreren hundert Dollar liegt denkt man ja doch noch mal etwas darüber nach 8-)

Und ich bin mir nicht so sicher ob das Konzept zum täglichen Leben passt. D.h. er kann wirklich nahezu alles, aber was davon benötige ich wirklich und wie oft würde ich es nutzen. Und wenn ich es dann nutzen möchte, erinnere ich mich überhaupt noch daran wie ich den Rucksack umbauen kann.

Kurz und Gut, nach reiflicher Überlegung war für mich klar ich würde mir wohl eher mehrere Teile holen, sozusagen Spezialisten für jede Nutzung. Aber dennoch wollte ich so ein spannendes Konzept natürlich nicht vorenthalten, die Verliebtheit der Cacher in solche Gimmicks ist ja vorhanden ;-)

Trackables noch zeitgemäß?

Die Frage stellte sich mir als vor kurzem der Groundspeak-Newsletter mit Tipps und Tricks zu Trackables in meinem Postfach landete. Die Reaktionen sind, wie eigentlich immer bei Geocachern, sehr unterschiedlich von Himmel hoch jauchzend vor Freude bis zum üblichen „die wollen alle nur an uns Reich werden“ Gejaule. Die Wahrheit liegt vermutlich wie immer irgendwo in der Mitte. Denn letztlich ist ja niemand gezwungen so einen TB zu kaufen und dennoch verkaufen sich die Dinger ja offensichtlich recht gut. Also gibt es eine Nachfrage und warum sollte Groundspeak die nicht gerne decken?!

Allerdings haben heutige Trackable ja auch nur noch bedingt mit dem zu tun was sie früher waren. Meine Coins sind zumindest in den ersten Jahren ganz selbstverständlich auf die Reise gegangen und die Verlustrate war letztlich über längere Zeit auch schon bei nahezu 100%. Also nicht anders als heute? Doch, es dauerte länger bis sie weg waren und selten hatte man das Gefühl dass dort geklaut wurde. Irgendwann habe ich eine Dosenfischer-Coin bei nothing but stones abgelegt, die reiste nach Schwerin und war dann bereits geklaut, da waren Coins für mich dann beendet, nur noch normale TBs schickte ich auf die Reise.

Irgendwann waren Trackables dann für mich endgültig durch. Immer häufiger wurde man schon angeschrieben wenn man sie mehr als 1-2 Tage im Inventar hatte, bepöbelt weil man nicht genau den Wunsch des Owners befolgt hatte oder sie wurden einem unter dem Hintern weg gegrabbt weil bereits die 2 Stunden Fahrt heim eindeutig zu lang für den nächsten Finder waren. Dann kam noch dieses völlig unnötige Discovern dazu und damit war für mich das Thema Trackables beerdigt. Mittlerweile gibt es ja die für mich noch viel hohlere Variant „Took to“, viel schlimmer kann es eigentlich kaum noch kommen.

Aktuell habe ich das Gefühl das eh maximal 10% der TBs/Coins wirklich auf Reisen gehen, der Rest scheint eher in Richtung Sammelleidenschaft und merkwürdigste Geschäft abzufließen. Da gibt es Spezies die versuchen durch mehr oder weniger geschicktes Marketing die Dinger erst im Preis zu steigern und sie dann zu verkaufen, auch ein Geschäftsmodell. Ich bekomme vielleicht einmal im Jahr eine Coin geschenkt, dann freue ich mich darüber und sie bekommt einen Ehrenplatz im Podcast-Keller, nicht mehr nicht weniger. Und immer wieder schaue ich mir die Mini-Sammlung gerne mal an.

Klar, für den Podcast-Keller haben wir auch immer mal wieder über eine Coin nachgedacht, aber das ist finanziell einfach nicht vertretbar, viel zu teuer. Da finde ich die Token mittlerweile erheblich besser, wesentlich günstiger und dennoch eine schöne Erinnerung auch wenn es halt Plastik ist und bleibt. Wer weiß, vielleicht legen wir ja irgendwann noch mal eine Coin auf, man soll ja nie nie sagen. Oder es kommt ein Shop und macht uns einen Vorschlag wie wir das kostengünstig hin bekommen 8-)

Ich kann natürlich nur für mich sprechen und ich lasse TBs jedweder Art mittlerweile liegen, ich habe einfach keine Lust auf den Ärger der damit oft einher geht zumal man durch den Trend zu Mini-Dosen die Dinger ja oft genug nicht mal mehr los wird wenn sie auch nur einen Tick größer sind 8-/

Eilt, wichtiger Auftrag!

Nur noch wenige Tage, genauer bis zum 15.02. kann für eine gute Sache abgestimmt werden! Ich weiß ja dass die meisten Hörer/Leser einfach nur konsumieren und gut ist. Und ich finde das auch völlig ok denn ich mache das selber meistens auch so 8-)

Aber hier bitte ich euch mal eine Ausnahme zu machen denn die Friends Awards sind doch wirklich mal etwas an dem es nicht wirklich was zu meckern gibt?! Und es bringt mal etwas positiven Flair in die Szene, das ist doch klasse.

Also tut mir den Gefallen und stimmt mit ab, kann doch wohl nicht sein dass nur rund 400 Stimmen abgegeben werden, unsere Hörer sollten doch schon für 4stellig reichen! Immer wieder fragt mal einer ob er uns mal was zukommen lassen kann, ja, hier könnt ihr das tun. Also, enttäuscht mich nicht und macht mit, ist doch nur ein kleiner Aufwand.

Spikes? Nein, Umweltverschmutzung!

Ich hatte mir für das Brockenevent Spikes bei Amazon gekauft um gewappnet zu sein. Vor Ort brauchte ich sie (zum Glück) aber dann doch nicht. Jetzt aber waren sie tatsächlich mal nötig denn wir hatten hier heftigen Eis-Regen und auch den Tag danach war immer noch alles spiegelglatt.

Schon auf der Strasse lief es sich nicht so richtig rund, aber das war noch ok, sind halt Spikes. Dann ging es in Feld und Flur, allerdings schon immer auf Waldwegen die auch hart gefroren waren. Nach rund 4-5 km wunderte ich mich dass sich das Laufen noch etwas unrunder anfühlte?! Und siehe da, von 10 Spikes noch 3 übrig, der Rest hatte sich unterwegs einfach verabschiedet. Dennoch mit dem Rest weiter gelaufen denn ohne wäre es immer noch fast unmöglich gewesen. Daheim war der Rest dann mittlerweile auch noch weg, einfach abgelöst…

Kurz und gut, wenn ihr welche benötigt, kauft euch nicht den Rotz den ich oben verlinkt habe, die sind nicht mal die paar Euro wert!

 

Interessante Mystery-Buch-Test-Variante

Vor kurzem kam ja die Neuauflage von des Gründels Mystery-Buch bei uns eingeflogen dass ich dann ja auch gleich mal kurz durchgegangen bin wie man hier im Blog nachlesen kann. Zu diesem Buch gab es dann ja einige Besprechungen, aber eine Variante war mir wirklich neu und deshalb möchte ich mal darauf verlinken. Es wurde nämlich ein richtiger Vergleichstest in Podcast-Form gemacht! Ok, es hätte vielleicht noch eine Hauch strukturierter sein können und die Audio-Qualität ist durch die Umgebung etwas „schwierig“, aber dennoch hat mir die Idee gut gefallen und ist mal eine ganz andere Variante die Sache anzugehen. Da bin ich mir fast sicher dass wir das auch irgendwann mal schamlos kopieren ;-) Wer also Experimente spannend findet oder mal wissen will wie sich das Gründel-Mystery-Buch im Vergleich zu anderen schlägt sollte wirklich mal reinhören.

Let’s Zeppelin schreibt in eigener Sache

Per Twitter bekam ich von dem „offenen Brief“ von Let’s Zeppelin mit. Und als Blog / Podcast fühle ich mich da direkt angesprochen. So richtig aus der Hütte komme ich allerdings bei

Und wem überhaupt nicht gefällt, was wir tun, der möge vielleicht anhand der vorigen sehr offenen Worte mal darüber nachdenken, ob er überhaupt und was er dazu in einen Blog oder die sozialen Medien schreibt.

Immer wieder erstaunlich dass es in heutiger Zeit noch immer Menschen gibt die versuchen kritischen oder anders denkende Stimmen zu unterdrücken! Da geht eine Gruppe von Leuten in die Öffentlichkeit um ein Projekt umzusetzen und glaubt ernsthaft nun müssten alle wohlwollende Worte finden oder haben still zu sein?! Ein schlechter Witz! Wenn euch kritische Worte stören dann mögt ihr mal darüber nachdenken überhaupt so ein Event zu starten.

Aber gehen wir den Brief mal durch. Begonnen wird erst mal mit Eigenlob

Vielmehr belegt die Anzahl eigener Caches und von uns organisierter Events, dass wir auch sehr aktiv versuchen, Beiträge für die Community zu leisten und anderen dadurch eine Freude zu bereiten.

Ein hübscher Versuch etwas zu Tatsachen zu erklären die es so selbstverständlich nicht sind. Natürlich kann der Satz vollkommen richtig und zutreffend sein. Es könnte aber auch sein dass man einfach einen Drang hat sich zu produzieren um auch mal vorne zu stehen oder dass man sich an schönen Logs ergötzt oder was auch immer. Meist ist es doch eher Eigennutz der die Menschen treibt. Und wenn es gut läuft ergibt sich eine Win-Win Situation weil andere von den Projekten profitieren können. Überhaupt nicht verwerflich, albern wird es nur wenn man versucht sich selber heilig zu sprechen.

Das fing schon mit der sehr eingeschränkten Freiheit zur Gestaltung unseres Eventlogos an und setzte sich mit einer Vielzahl von zu beachtenden Bestimmungen fort.

Tja, dem kann man sich unterwerfen, muss es aber nicht. Wenn es einen zu sehr stört pfeifft man halt auf den Mega-Status und macht einfach ein großes Event?! Wenn es einem aber auf den Status ankommt, tja dann…

Dazu kam dann der „Project“-Status, den wir zu Beginn nie gezielt angestrebt hatten. Nachdem wir aber schon mal mit der Event-Organisation begonnen hatten, versuchten wir es einfach und waren am Ende die Glücklichen.

Na klar, vermutlich wurde das förmlich aufgedrängt. Nicht dass man sich bewerben muss und dabei darlegen warum man das optimale Event für ein Project ist 8-) Sorry, aber spätestens hier wird es langsam albern!

man als Deutschland-Premiere! die Original Can of Beans (O.C.B.) nach Friedrichshafen, wird aus dunklen Ecken ohne jegliche durch die Verfasser validierten Informationen reißerisch über die Kosten spekuliert und das Ganze niedergemacht.

Hui, jetzt wird es aber so richtig gruselig! Was mögen „dunkle Ecken“ sein? Und was denn nun? Spekuliert?? Dann kann man das ja nicht validieren, oder habe ich da was verpasst?!  Wer sich eine verrostete Dose für Geld auf ein Event stellt dem sollte doch klar sein wie viele Menschen das albern finden werden?!

Der Zeppelinhangar befindet sich auf dem Flughafengelände und ist Eigentum eines auf Gewinn ausgerichteten Unternehmens. Das hat zwei wesentliche Konsequenzen zur Folge: …

Das mag ja so sein, sprang aber vermutlich nicht überraschend aus dem Busch?!

Es mag abgedroschen klingen, aber Exclusivität hat nun mal ihren Preis. In den Hangar kommt man sonst als „Normalo“ erst gar nicht rein, sondern höchstens im Rahmen einer Werftführung (die selbstverständlich auch Geld kostet).

Tja, aber hier ist eben die Frage wie wichtig die „Exclusivität“ denn eigentlich ist. D.h. ist das wirklich alles nötig um Cacher zu locken oder ist es eher Selbstverwirklichung damit man später sagen kann wir hatten den Längsten? Und wie Exklusiv ist das Ganze eigentlich bezogen auf ein Geocaching-Event? Ein Maze, das hätte ich so empfunden, das scheint jeder Besucher mal gesehen haben zu wollen. Eine Zeppelin-Werft? Sicherlich spannend, aber der Bezug zum Geocaching wird bereits wieder schwierig zu erkennen.

Für mich was Let’s Zeppelin nie sonderlich von Interesse da es für uns einfach viel zu weit entfernt ist. Auch empfand ich es vom Start weg zu sehr als Gigantomie und Messe aber nicht wie ein Treffen von Cachern. Dazu kamen Angebote wie Zeppelin-Flüge für sehr viel Geld, was einfach nicht mehr für jeden bezahlbar ist. Die hohen Eintrittspreise erstaunten mich daher eigentlich wenig, für eine „Messe“ doch sogar noch recht günstig.

Das bisserl was ich da mit bekam hinterließ bei mir den Eindruck „Teuer aber läuft“, was bedeutet dass die Orga scheinbar einen guten Job macht. Also bezogen auf dass was sie dort vor haben, wie gesagt, ein Geocache-Event war das für mich eh nie so richtig, aber das sieht eh jeder anders und das ist auch gut so! Dieses Statement hingegen geht für mich gar nicht. Nach einer ersten Lesung kam mir unverzüglich der Arbeitstitel „Jammerlappen“. Nachdem ich nun noch ein paar mal intensiv gelesen habe bleibt die Bezeichnung für mich für diesen „Brief“ auch bestehen.

Mittlerweile erstaunt mich der scheinbar sich wandelnde Blick auf Blogs und Podcasts. Was erwartet ihr eigentlich? Was da betrieben wird ist kein Journalismus! Selbst wenn der eine oder andere versucht wie eine Zeitung oder Radio zu erscheinen, die Mittel für tiefgehende Recherchen sind doch gar nicht vorhanden. In solchen „Medien“ werden Meinungen und Statements abgegeben und das ist auch alles. Und natürlich ist es oft „reißerisch“, sonst wäre es ja auch langweilig 8-) Man sollte sich aber auch mal klar machen dass die Reichweite insgesamt doch eher gering ist und der Einfluss noch wesentlich geringer! So wird wohl kaum jemand nicht auf ein Event gehen weil irgendwo negativ berichtet wurde. Und selbst negative Werbung ist Werbung, was erstaunlich viele Menschen scheinbar gar nicht merken?!

Auch dieses Statement wäre eigentlich ohne sonderliches Interesse an mir vorbei gegangen da ich eher das Gefühl hatte hier kotzt sich einfach mal ein gestresstes Orga-Mitglied aus und das soll er doch tun wenn er meint es wäre nötig. Aber nahe zu legen entweder positiv oder gar nicht zu berichten ist der eine Schritt zu weit!

Macht euer Ding, erfreut euch vieler Besucher und Logs. Es halt nicht jeder begeistert von eurem Tun ist, das müssen wir Blogger und Podcaster auch erleben und ertragen.

Das Favoritenpunkt-Dilemma – Groundspeak übernehmen Sie

Ja, wir haben das Thema schon oft im Podcast angesprochen, mittlerweile frustriert mich dieses System aufgrund der dahinterstehenden Logik ab immer mehr. Eine kleine Rückblende: Im Jahr 2010 führte Groundspeak das Favoritensystem ein um gute Geocaches hervorzuheben, ohne die Möglichkeit zu schaffen gleichzeitig schlechte Geocaches zu markieren, wie es zum Beispiel das System von GC-Vote beinhaltet.

Die meisten Blogs sahen zu diesem Zeitpunkt, darin einen großen Fortschritt weil man künftig besondere Geocaches nicht mehr über Empfehlungen und Bookmarklisten finden, sondern einfach auf der Website erkennen konnte. Soweit so gut, allerdings liegt hier auch der Knackpunkt des Bewertungssystems. Den die absolute Zahl der Favoritenpunkte sagt nichts über die tatsächliche Qualität vor Ort aus. Ganz gut erklärt hat das Problem bereits der Himberger in seinem Beitrag aus dem Jahr 2014.
Mittlerweile sind wir im siebten Jahr der Einführung der Favoritenpunkte und so langsam sollte Seattle das System etwas verändern. Natürlich kann ich Seiten wie Projekt-GC nutzen um eine bessere Auswertung zu erreichen, aber ich möchte eigentlich den Umweg vermeiden und auf meiner Geocaching-Seite das geboten bekommen was ich wirklich möchte: „Eine verständliche und sinnvolle Aussage zur möglichen Qualität des Geocaches vor Ort.“ Da ich in letzter Zeit nur mit dem Smartphone unterwegs bin, wird das System noch akuter, denn hier springen die Favoritenpunkte stärker ins Auge.

So richtig deutlich wurde mir der Fehler im System im letzten Kurzurlaub. Smartphone an, Geocaches im Umkreis anzeigen lassen, Filter auf Tradis gesetzt und siehe da ins Auge stach ein TB-Hotel mit 135 Favoriten. Also war der Haltepunkt klar. Vor Ort erwartete mich eine Smalldose, versteckt in einem Vogelhäuschen. Sicherlich mehr als der gewöhnliche Leitplankenmikro, aber nicht so phänomenal und von der Lokation auch eher die Toilette der Sparfüchse von der Autobahn. Ein andere Fall ist ein von mir häufig zitierter Nachtcache. Grundsolide, spannend, mit guter Weglänge. Mit Sicherheit ein Favoritenpunkt wert, aktuell fast 500 Favoritenpunkte. Damit ist er meiner Meinung nach überbewertet, aber so stürzt mich das System auch noch in ein Dilemma. Aufgrund der Mühe des Owners vergebe ich gern einen Favoritenpunkt und schüre damit die Vorfreude und gleichzeitig die Enttäuschung nachfolgende Geocacher.

Wer mir bis hierher folgen konnte, der wird hoffentlich verstehen, dass ich der Meinung bin das Groundspeak sein Bewertungssystem überarbeiten sollte. Aber wie könnte eine vernünftiges System den aussehen?
Zuerst fällt mir hier natürlich das Schulsystem von GC-Vote ein, also die abgestimmte Bewertung mittels Noten, die ein Einpendeln auf einen Mittelwert pro Geocache zu lässt. Vernünftig aber wohl eher unwahrscheinlich.
Kommen wir zum Wilson-Score, grob Loganzahl zu Favoritenpunktanzahl und fast das was Groundspeak mit seiner Prozentzahl in den Favoritenpunkten schon anzeigt. Dies könnte von Groudspeak schnell umgesetzt werden, würde aber vermutlich ein zu großer Einschnitt im Seiten und App-Design darstellen. Statt einer absoluten Zahl, sieht der User plötzlich eine Prozentzahl, so ganz ohne Erklärung werden es wohl die wenigsten User verstehen.
Kommen wir zum dritten Vorschlag eine Berücksichtigung der Favoritenpunkte der letzten 12 Monate. Relativ einfach nach dem Versteckdatum programmierbar, zeigt die absolute Zahl nur noch Favoritenpunkte der letzten zwölf Monate an. Der Vorteil ist hier das man, dass man die Owner motiviert, den Geocache aktiv und bei hohe Qualität zu halten. Nachteil ist auch hier das häufig frequentierte Geocaches wieder einen Bonus erhalten, wobei dies auch heute schon so ist, wie das Beispiel mit dem TB-Hotel zeigte.

Man sieht so einfach zu beantworten ist die Frage nicht, allerdings läuft die Zeit hier gegen das HQ. Je länger man wartet desto weniger wird das Favoritensystem aussagefähig sein. Was einem Usability-Verlust der Webiste und der APP nachsichzieht. Also: Groundspeak übernehmen Sie. Hoffnungsvoll Ihr treues Mitglied Trracer :)

Blog/Podcast-Geburtstag

In letzter Zeit habe ich hier und da was von Blog- und Podcast-Geburtstagen gelesen. So habe ich selber mal bei uns geschaut. Und siehe da, wir haben unseren Geburtstag knapp verpasst.

Mal abgesehen von einigen wenigen Podcast-Folgen die ich um den März 2007 gemacht habe (so werde ich dann wohl als Podcaster bald 10 Jahre alt 8-)) gibt es den Podcast/Blog nun seit dem ersten Beitrag am 20.01.2010, damals noch bei Podster und somit darf ich vermelden dass wir vor kurzem 7 Jahre alt geworden sind.

Wem hilft diese Information? Niemandem, aber ich fühle mich jetzt gut 8-)

Warum sind eigentlich keine Geschenke gekommen?

Event-Besuch-Planung

Tja, nun dachte ich es wird wohl vorerst keine, für mich lohnenden, Events geben aber wie so oft kommt es anders als man denkt 8-) Und da uns ja doch der eine oder andere mal persönlich treffen möchte selber Schuld tragen wir unsere Event-Besuche in unseren Kalender ein inkl. im Titel zu erwähnen wer von uns vorbei schaut. Da das aber vermutlich gar nicht jeder bemerkt hat sei es hiermit mal wieder erwähnt. Ich trage eh gerade Termine ein und um.

So habe ich das HHCDJ – Final Event am 04.02.1017 jetzt gestrichen obwohl es schon fast vor meiner Haustür liegt. Nicht dass ich das Event nicht spannend gefunden hätte, aber so spannend dann auch wieder nicht. Und als es zu einer Warteliste kam, dachte ich mir es wäre fairer den Platz jemandem zu überlassen dem das Event wichtiger ist als mir. Vielleicht nächstes Jahr.

Somit ist das nächste Event das anliegt das 3-Gipfel-Final-Event nahe Hannover das erstaunlicher Weise erst 12 WAs hat. Würde bedeuten dass jeder Teilnehmer 4-5 Pins von mir haben kann die ich extra für das Event von Mario haben machen lassen 8-) Nun gut, da entwickelt sich sicherlich noch was. Natürlich müssen der Trracer und ich hier erscheinen, gehört doch unser eigenes Event mit in diese Serie. Und wenn wir schon beide da sind, werden wir dort wohl auch irgendwo unsere nächste Podcast-Folge aufnehmen, daher auch Konserve und nicht live.

Bevor es dann im März für die unsichtbare Heike und mich nach Malle geht haben wir uns doch noch umentschieden was bei mir ja sehr selten vorkommt und werden nun doch auf das Coinfest nach Melsungen fahren. Ich hatte ja schon im Dezember geschrieben dass ich es nicht uninteressant finde aber die Termine doch etwas gedrängt für uns sind. Aber wer weiß ob und wann mal wieder die Gelegenheit kommt, also hin da ;-) Leider kommen wir Freitag erst spät los, daher ist es unklar ob wir auch das „Eröffnungs-Event“ schaffen. Auf dem Hauptevent werden wir sicherlich nicht den ganzen Tag verbringen, aber speziell die Schwarzlicht-Sicht interessiert uns schon sehr, mal sehen wie wir das mit dem Stadtrundgang kombiniert bekommen.

Das war es dann auch vorerst. Kurz drauf geht es schon für ein paar Tage nach Malle, im April noch ein Kurztrip nach London und damit wird es dann auch in der Zeit eng für weitere Events. Und dann kommt schon das Mega in Bremerhaven, wahrscheinlich das Einzige das wir in diesem Jahr besuchen. Und da wir dort eine kleine Podcast-Show mit der Orga machen wollen wird das für uns natürlich auch schon wieder spannend, öfter mal was Neues ;-)

Also immerhin 3 Events die aus unserer Sicht wieder mal anders sind oder etwas Besonderes haben, ich bin sehr gespannt wie es wird.

Büren rulez – Mega?

Eines muss man der Orga des Events in Büren schon lassen, sie geben nicht auf! Und nicht ganz unerwartet werden sie in den GC-Medien auch schon mal gelobt, hier z.B. von Schmelli. Ok, er hat glaube ich noch nie ein Event nicht toll gefunden aber immerhin! Oder zumindest noch nicht abgeurteilt wie im Podkst die erst mal schauen wollen und es spannend finden. Beides finde ich völlig ok, nur bin ich halt anderer Meinung und gebe auch noch mal meinen Senf dazu 8-)

Ich bleibe nämlich irgendwie skeptisch und ein Hauch von Recherche lässt mich zu dem Schluss kommen dass das auch nicht unbegründet ist.

Beginnen wir mal mit der Suche nach Name auf der Facebook-Seite, die ist ja noch übrig geblieben nachdem die WixSite weg ist und der dortige Partner Alme-Tour auch nicht so ganz da ist. Immerhin auf Facebook ist Alme-Tour noch vorhanden. Aber auch hier ist im Impressum kein Name zu finden, dafür Verweise auf die WixSite die zur Zeit gar nicht verfügbar ist, so richtig professionell wirkt das nicht. Bleibt das Abschluss-Event am Sonntag, von dem eigentlichen Event ist ja immer noch nichts zu sehen. Tja, aber auch hier nur ein Sockenpuppen-Account. Bleibt der Facebook-Auftritt, aber auch da Fehlanzeige.

Ok, also mal mit Alme-Tour auf Recherche gegangen und siehe da, da wird man fündig. Der Moritz scheint also zumindest mal beteiligt wenn nicht sogar der Veranstalter. Und er hat schon Erfahrungen mit Events gesammelt wie man ja dort sehen kann. Nach weiteren Recherchen kann man aber auch auf den Gedanken kommen dass auf dem Bild auch schon alle Teilnehmer zu sehen sind. Schauen wir uns mal Events von ihm an.

Am 12.06.2016 ein Event unter dem Namen Almetour. Und siehe da, nach 12 Tagen nur 2 WAs. Aber wie der Zufall so will kam dann, ganz passend, eine familiäre Angelegenheit dazwischen. Das Event wurde archiviert bevor es statt finden konnte. Dafür wurde aber gleich schon zum CITO am 23.07.2016 eingeladen, dass konnte ich allerdings gar nicht erst unter dem Account finden.

Am 21.08.2016 dann aber das große CITO-Event! Mit 4, in Worten vier, Attends wurde die Umwelt gereinigt. Die Hinweise auf CITOs auf der WixSite wurden ja leider schneller entfernt als ich schauen konnte, da scheint also noch mehr den Bach runter gegangen zu sein?!

Ganz ehrlich, Büren sei ein Mega gegönnt, warum sollte mich das auch stören. Was mich stört? Ich habe hier nicht das Gefühl dass ein Event für Geocacher geplant wird sondern die Stadt ihre Halle auslasten möchte. Dazu gibt es dann einen jungen Mann in der Verwandschaft der Stadtoberen der sich gerade ausprobiert und dem Ganzen die Geocaching-Haube überstülpen möchte damit das ganz normale Event plötzlich von Geocachern überrannt wird. Vielleicht irre ich mich auch umfangreich, sind halt Spekulationen 8-) Aber insgesamt macht das keinen sonderlich soliden Eindruck auf mich. Aber liebe Orga, seht es positiv, auch negative Berichterstattung ist letztlich Werbung.

Es muss eh jeder für sich entscheiden ob er so ein Event besuchen will oder nicht und vielleicht wird es gar Giga da es ja im Umfeld viele Cacher gibt, vielleicht wird es aber auch Gaga und ihr steht am Event-Tag vor verschlossener Tür, aus familiären Gründen ;-)

11 Freunde… oder so ähnlich

Der Monat geht zu Ende und damit geht es auch in die Endphase des Encyclia Friend Award. Und da ich den Award immer noch gut finde, auch wenn man über die Form vielleicht noch etwas diskutieren kann, möchte ich noch mal auffordern abzustimmen!

Lasst es einen Erfolg werden, es gibt doch wirklich nichts zu verlieren und viel Arbeit macht es auch nicht. Also wählt euren Freund, wir haben es schon getan ;-)

Log schreiben aber wie?!

Gerade bei Logs gehöre ja eher zu den Verfechtern „jeder wie er mag“ solange er nicht gerade beleidigend wird oder durch spoilert.

Meiner Meinung nach sollte man als Owner keine Erwartungen haben sonst wird man früher oder später ja doch enttäuscht. Klar ist ein langes ausschweifendes Log schöner zu lesen als ein einfaches TFTC, aber mancher Cacher mag halt viel schreiben, mancher weniger, ist halt so. Ich kann mich erinnern dass vor vielen Jahren sogar an den Logs vom dicken Olli rumgenörgelt wurde weil die zu lange seien, soviel auch zu „früher war alles besser“. Und die waren weder dümmlich oder inhaltslos, im Gegenteil! Er hat wirklich ganze Geschichten zum Fund der Caches geschrieben und die waren meist sogar unterhaltsam.

Aber vom Grundsatz ist und bleibt es eh egal wie ihr loggt denn erlaubt ist alles (abgesehen halt von Spoilern und Beleidigungen) und das ist gut so! Und wie immer ihr loggt könnt ihr eigentlich eh sicher sein dass irgendjemand noch was zu bekritteln finden wird, also Log zu lang, zu kurz, zu wenig auf Cache bezogen, zu viel Kritik, zu viel Lob, was auch immer.

Lange Rede, kurzer Sinn, warum schreibe ich eigentlich was dazu? Ich habe dieses Jahr seit langem mal wieder einen guten Vorsatz ins Auge gefasst und den bisher auch ganz gut durchgehalten, für wirklich jeden Cache (ob gut oder schlecht) ein etwas längeres individuelles Log zu schreiben. Auch beim berühmten Pissecken-Cache hat sich der Owner ja auch Gedanken gemacht, wenn auch vielleicht die Falschen ;-)

Das wäre jetzt noch nicht Anlass genug gewesen etwas zu schreiben aber dann kam unser DSM-Wilseder-Berg-Winter-Event und was da an Logs kam hat mich ehrlich gesagt doch mehr als freudig überrascht! Nicht nur lange Logs, vor allem auch mit unglaublicher Fantasie sind da fast schon kleine Kurzgeschichten entstanden. Und nicht weil er mindestens bei den Filmen zum erweiterten Kern-Team der schweigenden Mehrheit gehört, sondern weil er wirklich dem ganzen mit seinem Log die Krone aufgesetzt hat möchte ich hier mal exemplarisch auf die Logs vom Poilettentapir verlinken ->

Teil1

Teil2

aber auch der Rest ist mehr als lesenswert.

Ich bin auch weiterhin dafür das es jeder halten soll wie er mag und man da nicht immer versuchen sollte etwas vorzuschreiben. Im Gegenteil, irgendwelche Kack-Häufchen mit denen man symbolisieren möchte das Kurzlogs unschön sind halte ich eher für dümmlich. Aber man kann ja mal aufrufen sich freiwillig Gedanken zu seinem Logverhalten zu machen und einfach mal darüber nachzudenken ob ein etwas längerer Logtext jetzt wirklich so aufwendig? Und ob es nicht vielleicht helfen könnte im ganzen Miteinander die Stimmung zu heben?!

Das ist es was ich letztlich möchte, einfach nur dazu aufrufen über das eigenen Loggen nachzudenken und vielleicht mal wieder etwas mehr oder auch etwas schöner zu schreiben! Ihr wollt das nicht, ihr meint ihr könnt das nicht? Dann lasst es halt sein, aber wenn nur ein Leser wieder etwas mehr schreibt hat sich der Aufruf ja schon gelohnt.

Event, Event, verbrennt

Da denkt man nach einem langen und intensiven Gespräch dass alles in trockenen Tüchern ist und nur kurze Zeit später explodiert es einem unter dem Hintern. Unser gerade erst angekündigtes, geplantes Mega beginnt gleich mit einem tödlichen Rückschlag. Dem Hotelier fiel nach einiger Zeit ein dass er dann doch nicht möchte, wow, muss man erst mal schlucken.

Nun könnte ich ja schimpfen und fluchen und zu Plünderungen und Brandschatzungen aufrufen, aber eigentlich verstehe ich das Hotel dafür viel zu gut. Sie haben keine Ahnung von Geocaching und wenn sie als Veranstalter auftreten fehlt ihnen ein Vertragspartner. Weniger diplomatisch ausgedrückt vertraut man uns nicht genug um sich ohne jede Rücksicherung in ein Abenteuer zu begeben ;-) Die einzige Möglichkeit es mit dem Hotel zu veranstalten wäre wahrscheinlich die Gründung eines Vereins und das wollten wir von Beginn jeder Überlegung an nicht. Einziger Vorwurf dass es im Gespräch für mich eindeutig nach einer Zusage klang. Lag aber vielleicht auch an zu viel Euphorie.

Kurz und gut, der wichtigste Pfeiler ist weggebrochen. Bleibt noch die Möglichkeit es allein mit dem Betreiber der Kletteranlage zu machen, mal sehen was er sagt. Aber offen gestanden müsste er schon arg viel auf sich nehmen um das noch zum Laufen zu bekommen. Zumindest wenn es in Richtung Mega gehen sollte, ein „normales“ Event wäre sicher kein Problem.

Tja, was ist das Fazit? Im Moment noch gar keins, mal sehen was das Gespräch mit dem Kletterpark-Betreiber ergibt. Aber insgesamt befürchte ich mal das Thema Mega hat sich damit erledigt. Positiv denken, immerhin waren wir auch mal vorne mit dem kürzesten Mega-Versuch den es je gab ;-)

Für mich dennoch eine lehrreiche Erfahrung. So durfte ich mal einen Einblick bekommen was so an Arbeiten auf einen zugekommen wäre und wie sehr einen das doch beschäftigt. Fast nicht nachvollziehbar wieso sich das jemand antut.

Aber wir stehen dazu. Und wer weiß, vielleicht übernimmt der Kletterpark-Betreiber ja noch die Veranstaltung und wir kommen wie Phönix aus der Asche! Oder es wird nur ein „einfaches“ Event geben, oder die Banane ist krumm 8-) Für mich entscheidend, wir beerdigen es nicht klamm heimlich sondern berichten auch über ein unrühmliches Ende.