Cache-Runde – x. Auf der Lüneburger Heide

Vor dem Podcast noch mal kurz Cachen, das war der Plan. Und da klar war dass es ein sehr, sehr warmer Tag würde bin ich dann auch gleich morgens in der Früh los und war gegen 08.00 Uhr am Parkplatz. Dieser kostet übrigens Gebühr, keine Ahnung wie viel, mit dem Motorrad findet man immer ein kostenloses Plätzchen, so musste ich nix zahlen. Es ist aber sowohl ein kostenpflichtiger als auch ein kostenloser Parkplatz als Waypunkt angegeben, somit kein Problem.

Die Runde nennt sich „x. Auf der Lüneburger Heide“, wobei x die Nummerierung ist. Sie führt einen durch die Lüneburger Heide und präsentiert 21 Tradis am Wegesrand, nicht mehr und nicht weniger.

20160826 Übersicht

Insgesamt sind es so rund 8 Kilometer.

20160826 Track

Mir persönlich gefiel sie insgesamt recht gut denn die Caches lagen 250-500 Meter auseinander und da kommt man dann wenigstens auch etwas ins laufen. Dazu waren sie bis auf zwei super einfach und damit auch schonend für die Natur.

20160826 Versteckbeispiel

Die beiden Ausnahmen leider nicht und durch doch etwas sinnlose Hints erkennt man bei diesen beiden auch bereits deutlich das Problem, unschöne Suchspuren. Das ist wirklich schade denn die Runde ist ansonsten wirklich schön und macht viel Freude.

20160826 Landschaft20160826 Baum

Bedenken sollte man in der Heide das es hier etwas knapp mit Schatten ist, an heißen Tagen kann das wirklich merkbar anstrengend werden. Dazu ist es ein Renterparadies und ich kann nur einen frühen Start empfehlen. So hatte ich tatsächlich bis 10.00 Uhr keine Menschen Seele gesehen und konnte die Landschaft in vollen Zügen genießen und in der Ruhe ist sie wirklich wunderschön!

20160826 Pause

Fazit

Wem es im Haupt um das Wandern geht der ist hier Richtig! Die Dosen sind für Cacher denen es ums Suchen geht mit Sicherheit zu langweilig, es ist eigentlich fast immer das gleiche Versteck. Ich habe die zwei mit den heftigen Suchspuren nur eines kurzen Blickes gewürdigt und mich dann nicht weiter an der Zerstörung der Natur beteiligt, auf die zwei kommt es dann auch nicht an ;-) Die Gegend ist auf jeden Fall sehr, sehr schön. Und falls ihr die macht, am besten sehr früh am Morgen dann hat man alles etwas mehr für sich allein.

DSM089 – dir Gurke ist unten

Zwei mit Kopfweh angeschlagene Podcaster, aber für unsere Hörer geben wir natürlich dennoch alles und so wurden es doch wieder rund 2 1/2 Stunden 8-)

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20160820 Event 014

Erinnerung

Und nach (viel zu wenig) Urlaub ist es wieder so weit, der nächste Podcast naht. Am Freitag, 26.08. um 19.00 Uhr sitzen wir wieder mal live im Podcastkeller. Urlaubscaches, unser Event, Earthcaches, da sind einige Themen vorhanden die wir mal wieder sachlich und seriös durchgehen werden ;-) Also, ihr seid gewarnt, seht zu dass ihr in den Chat kommt 8-)

20160821 Frosch

TBScan ein kleiner Erfahrungsbericht

Lange haben wir im Podcast ja schon darüber schwadroniert gefachsimpelt, warum man nicht mal eine sogenannte Discover-App baut, zumal die Texterkennung mittlerweile doch sehr weit fortgeschritten ist. Groundspeak hatte kein Interesse daran, aber Nicolas Camenisch hat sich dem Thema angenommen. Wer hat’s erfunden? Mal wieder ein Schweizer.
Wie viele meiner Kollegen durfte ich mit der kostenlosen Testversion der App ein wenig herumspielen. TBScan setzt auf der Geocaching-Live-Api auf, so dass nach dem ersten Start eine Autorisation der App über den eigenen Account bei Groundspeak erforderlich ist. Dies klappt ohne Probleme und dann ist man bereits im Hauptmenü.

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Dieses ist sehr einfach gehalten, der Hauptbildschirm wird dominiert von den Punkten Discovern und Loggen, im unteren Bildschirmrand befindet sich der Accountname, seine TB-Statistik (hatte ich bislang nicht so auf dem Plan) sowie hinter dem Rad die Einstellungen und hinter der Schublade die momentan im Besitz befindlichen Travelbugs. Im Bereich Einstellungen kann man unter anderem ein akustisches Feedback einstellen, seine Statistiken mit der App begutachten, die Speicherung der Bilder festlegen und ganz wichtig auf TBScan Pro upgraden.

Mit Auswahl von Discovern oder Loggen, erscheint ein zweiter Bildschirm. Hier muss man versuchen den TB-Code zwischen den beiden waagerechten Linien zu positionieren, passt alles und der TB-Code wird erkannt, erscheint gleich die Seite mit Mission und Beschreibung und der TB kann discoverd oder entsprechend geloggt werden.
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Sollte dies nicht gelingen, hilft ein Druck auf die Blitztaste links oben, sollte immer noch kein Ergebnis angezeigt werden kann durch Druck auf den Button rechts unten, der Code per Tastenfeld oder per Spracherkennung eingegeben werden. Funktionierte bei mir beides ohne größere Probleme.

Doch wie schlägt sich TBScan im Alltag?
FullSizeRender

Bei meinem Test überraschend gut. Alle Travelbugs und Coins wurden erkannt. Haperte es doch einmal, half ein Druck auf den Blitzbutton. Probleme gab es bei allen Geotoken, wenn der Coincode am Rand der Geocoin angebracht ist oder eben die einzelnen Ziffern nicht waagerecht nebeneinander platziert wurden, sondern zum Beispiel kreisförmig den Rundungen der Coin folgen.
Bei Travelbugaufklebern am Wagen funktionierte die Erkennung auf dem Lack ohne Probleme, bei der Scheibe musste man dann schon mehrere Versuche unternehmen. Ich denke hier ist vor allem die Spiegelung das Problem der OCR. Ein Discovern aus einem Bild heraus (ja die Funktion gibt es auch) hängt sicher stark mit der Qualität der Aufnahme zusammen. Bei mir klappte es leider nicht, mit großer Wahrscheinlichkeit wird ein Schnappschuss aus dem Auto heraus auch nicht einfach so erkannt werden.
Wer immer wieder Probleme mit dem Erkennen von Codes hat, sollte einmal auf dieser Hilfeseite vorbeischauen. Hier hat der Entwickler ein paar Tipps und Tricks aufgeführt.

Kommen wir zum Preis. In der Grundfunktion ist TBScan kostenlos, wer aber Trackables auch grabben, retrieven oder discovern ohne ein Limit möchte, der zahlt 4,99 EUR an den Entwickler. Die genauen Funktionsunterschiede zwischen Light und Pro-Version findet Ihr hier.

Fazit:
TBScan ist mit Sicherheit eine Bereicherung bei unserem Hobby. Die Benutzerführung ist sehr einfach gehalten und bei der Mehrzahl der Versuche mit Coins und Travelbugs funktionierte die OCR ohne Probleme. Die Light-Version macht meines Erachtens wenig Sinn, so dass man schon auf die Pro-Version upgraden sollte. Den Preis von 4,99 EUR sehe ich persönlich als sehr ambitioniert an, aber als gewiefter Appleuser, hat man ja immer bei vergünstigten Ituneskarten zugeschlagen.
Optimal wäre für mich die Integration in eine bestehende Geocaching-App, um das Aufgreifen des Trackables gleich mit dem Loggen in einer App zu ermöglichen.

TB per iPhone-Scan loggen/discovern

Heute kam eine Mail bei der sich mir persönlich eher Magendrücken einstellt 8-)

Aber sicher haben wir auch Leser/Hörer die auf Discovern stehen und daher möchte ich es zumindest mal erwähnen. Da hat ein junger Cacher wohl eine App für das iPhone gebaut mit dem man kurz gesagt einfach einen Tracking-Code fotografiert, der wird per OCR gelesen und dann kann man sofort wahlweise loggen oder discovern. Und nicht nur einzeln sondern wahlweise auch ganze Serien.

Für mich hat es noch nicht viel Überflüssigeres gegeben, aber eben auch nur weil ich nichts discovere ;-) Dennoch Respekt für die Idee und ich könnte mir vorstellen dass der Junge damit viele Cacher glücklich macht. Das Tool nennt sich übrigens TBScan und soll in den nächsten Tagen im App-Store erscheinen so Apple will.

Ob es was taugt, keine Ahnung, vielleicht testet es Trracer ja mal an, aber ich finde die Idee immerhin für viele spannend genug um es hier mal aufzunehmen.

Hier mal, sozusagen, der „Presse-Text“

TBScan
Es war noch nie einfacher, Trackables zu discovern

TBScan ist eine neue und revolutionäre iPhone App für jeden Geocacher. Wovon viele Cacher bisher geträumt haben, wird nun wahr: Mit TBScan kann man TB und Coins discovern und loggen, ohne dass der Code abgetippt werden muss. Sobald man die Kamera auf den Trackable-Code richtet, wird dieser sofort automatisch erkannt! So einfach funktioniert TBScan.

TBScan ist ideal für Events: Wo man bisher Code für Code zuerst auf Papier notiert hat, um diese Zuhause wieder auf dem Computer abzutippen, kann man nun direkt vor Ort die Trackables blitzschnell scannen und anschliessend alle auf einmal discovern. So lassen sich bis zu 10 Trackables pro Minute erfassen.

Die TBScan App ist aber auch ein idealer Helfer, wenn man einen Trackable in einem Cache antrifft. Rasch den Code scannen und schon weiss man, wie die Mission des TB oder Coins lautet. Will man ihn dann mitnehmen, kann er auch direkt geloggt werden.

„Selbst ich bin immer wieder erstaunt, wie schnell es geht, einen Trackable mit TBScan zu discovern“, sagt Nicolas Camenisch, Entwickler der App. „Ich wollte eine App entwickeln, welche das Leben von Geocachern vereinfacht. Nach einer Entwicklungszeit von rund einem Jahr ist TBScan jetzt fertig, und ich glaube, ich habe mein Ziel erreicht.“

Preis und Verfügbarkeit
TBScan ist als Light Version kostenlos verfügbar im AppStore. Der Funktionsumfang kann mit einem In-App Kauf erweitert werden (CHF 5 / USD 4.99 / € 4.99).

Voraussetzungen
– Ab iPhone 4s und iOS 8 oder neuer
– Für den Zugriff auf das Live-API ist eine Internetverbindung nötig

Infos / Kontakt
www.tbscan.com / developer@tbscan.com

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Event, Event der Berg brennt

Nun war es also endlich soweit, unser erstes Event. Ok, gab ja schon Hörertreffen u.ä. aber dieses mal ein offizielles GC-Event „Gipfelstümper“. Und so kamen erstaunlich viele Cacher von nah und fern und teilweise sogar von ganz schön weit fern ;-) Wenn man bedenkt dass man mindestens 4-5 km oneway mit Fahrrad oder zu Fuß durch die Heide musste und dies auch noch durch teils tiefen Mullsand waren wir erfreut und erstaunt dass es noch so viele Cacher gibt die Spaß daran haben solche Strecken hinter sich zu bringen. Oder anders rum, hier nahm wohl keiner Teil nur um einen Punkt abzugreifen, also ein Ziel schon mal erreicht 8-)

Das Event selber lief etwas über 2 Stunden und die Zeit verflog wirklich nur so. Dazu hielt das Wetter, erst als wir den Rückweg hinter uns gebracht hatten und im Auto sassen fing es an zu tropfen, uns war so ein Glück schon fast peinlich.

Vielleicht zwei kleine Hinweise.

Nein, es gab kein Logbuch. Nein, das ist keine regionale Besonderheit sondern für ein Event ist schlicht kein Logbuch nötig. Manchmal ist ja so ein Logbuch ganz witzig wenn es z.B. ein sehr spezielles Event ist, aber nur um kontrollieren zu können wer denn nun vor Ort war und wer nicht würde das in unserem Fall keinen Sinn ergeben da wir da eh nicht drauf geachtet hätten 8-)

Die Begrenzung der Teilnehmer war einfach eine Notwendigkeit gegenüber amtlichen Stellen. Nun kam die berechtigte Nachfrage was nun ist wenn mehr Teilnehmer erscheinen und die wurde auch so gut wie möglich beantwortet. Zwischen den Zeilen bewegte sich der Zaunpfahl der recht klar machte dass auch mehr kommen können da es hier eh viele Touristen gibt. Das konnten wir natürlich so deutlich nicht ins Listing schreiben, nachher hätte uns irgendein Reviewer Willkür dann noch das Event gesperrt?! Hat offensichtlich auch jeder verstanden. Ach nee, hinter den Bergen, bei den sieben Zwergen gab es dann tatsächlich jemanden der es nicht verstanden hat und tatsächlich per Log seine Teilnahme deshalb abgesagt hat… Ist vielleicht auch besser so, genau diese Art Cacher hätte sich beim Event wahrscheinlich eh nicht wohl gefühlt ;-)

Und es sei auch noch erwähnt, wir wurden trotz erhöhter Teilnehmerzahl nicht von der Polizei verhaftet!

20160821 PolizeiObwohl, bei so hübschen Polizistinnen wäre das vielleicht auch spannend gewesen ;-)

Im Ernst, die beiden Polizistinnen waren echt der Burner, wer hat schon ein polizeilich überwachtes Event? Der erste Gedanke der uns kam war schon das es eine Kontrolle der Größe des Events sein könnte. Es stellte sich dann aber heraus dass die beiden tatsächlich Streife in der Heide reiten und eine von beiden Geocacherin ist und so blieben auch die beiden eine ganze Weile auf dem Event. So konnten viele ihren Wissensdurst in Bezug auf deren Arbeit und auch in Bezug auf die Pferde stillen, wirklich gute Öffentlichkeitsarbeit der Polizei!

Ich hatte nur das Gefühl mein Podcast-Kollege war nicht ganz glücklich damit, er hat genauso viel Respekt vor Pferden wie ich und das Pferd auf dem Bild fing während des Fotos schon mal an ihn mit der Schnauze zu stupsen da er wohl im Weg stand 8-)

Was die kulinarische Seite betrifft war auch das der Hammer, was da an Verpflegung den Berg hoch geschleppt wurde war sowohl von Menge als auch Geschmack wirklich vom Feinsten, wir hätten die unzähligen Rentner vermutlich noch mit ernähren können 8-)

So können wir eigentlich nur herzlichen Dank für das Erscheinen jedes einzelnen Cachers sagen, egal ob Staatsmacht, aus dem fernen Süden, von Hörern die man sonst nur im Chat trifft, aus der nahen Nachbarschaft oder von wo auch immer, es war wirklich schön mit euch! Obwohl ich immer weniger Eventgänger bin kann ich mir in diesem Fall schon eine Wiederholung vorstellen, vielleicht ja als Hardcore-Winter-Edition ;-)

Cache-Runde bei Sittensen, Spinatwachtel & Pflaumenaugust

Einer unser letzten Urlaubstage. Da sind wir mal wieder früh aus dem Bett und auf zu einer kleinen Cacherunde. Es wurde Spinatwachtel & Pflaumenaugust bei Sittensen. 22 Caches und 2 Boni auf rund 10 Kilometer.

20160819 Tour 220160819 Tour 3 Insgesamt schon eine schöne Runde mit der wir dennoch nicht so richtig warm wurden. Warum? Weil es für eine Runde zum Teil zu anspruchsvoll war. Wenn ich so eine Runde mache möchte ich natürlich auch alle Caches finden, da finde ich es fast besser wenn sie recht einfach versteckt sind oder sie zumindest sehr gute Hints haben denn es ärgert sich ja fast doch jeder wenn er eine Runde nicht zu Ende schafft, oder? Und hier war es ein Mix von sehr einfachen Caches über anspruchsvolle Caches bis zu sehr schweren Caches. Dabei nur wenige Hints und diese für uns auch noch unbrauchbar. Sozusagen der Typ Hint den man versteht wenn man gefunden hat. Und genau das sieht man leider auch an einigen Caches, dort sieht es nach so kurzer Zeit schon aus als wäre eine Rotte Wildschweine durchgezogen.

Aber jetzt mal auf die Bremse, das hört sich insgesamt schlimmer an als es gedacht ist denn insgesamt ist die Runde schon sehr gut geworden! So sind die Abstände zwischen den Caches rund 300-500 Meter und das finde ich persönlich schon sehr angenehm, so kommt man auch mal ins Laufen. Und das in einem Gebiet wo wir fast niemandem begegnet sind, also nicht mal Muggeln mit ihren vierbeinigen Kackmaschinen oder Rentnern. Man kann es also durchaus als abgelegen und recht einsam beschreiben. Dazu ist es erfreulich dass große Stücke durch schattigen Wald führen denn bei Sommerwetter wie heute könnte es sonst schon heftig werden. Die Strecke ist übrigens komplett für Fahrrad geeignet.

Geht es am Anfang noch etwas an der Autobahn entlang wird es danach richtig malerisch und etwas Beifang gibt es auch noch in Form von Naturalien 8-)

20160819 Tour 1

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Letztlich haben wir ja auch bis auf 2 alle gefunden und nur einen ausgelassen. Aber eben so ein Cache ist so einer der uns eben nicht komplett begeistert zurück lässt sondern die Freude trübt. Am Startpunkt wird z.B. die ECA benötigt und das ist ja auch ok, man parkt ja sozusagen davor. Bei Cache 3 wird wieder eine ECA benötigt und bis dahin sind es über 500 Meter. Nun kann man die ECA dort hin schleppen und wieder zurück oder man befährt illegal den Feldweg. Wollen wir mal raten was hier passieren wird?!? Beides wollten wir nicht, daher haben wir ihn einfach liegen lassen.

Als Fazit würde ich schon von einer recht gelungenen Runde sprechen mit halt ein, zwei kleinen Ausreißern. Die Caches sind durch alle D-Wertungen gemischt und man sollte auch damit leben können mal einen nicht zu finden! Von daher von mir eine eingeschränkte Empfehlung.

DSM088 – Sonderfolge – Urlaubstagebuch

Update 15.08.

Höre gerade von Micha/Making Tracks dass der Audio-File nicht ganz sauber ist. Merseburg Tag 2 fehlt, da hat die Aufnahme auch tatsächlich nicht geklappt. Tag 1 ist dafür doppelt. Ich lass das jetzt mal so damit die Podcast-Reader nicht verwirrt werden. Seht es als Bonus oder Strafe ;-)

2 Wochen Urlaub, dieses mal in Deutschland. Eine Tour in der wir uns Münster, Nürnberg, Regensburg und Merseburg angeschaut haben und dabei natürlich auch ein wenig am cachen waren. Kurz und knapp in einem Audio-Tagebuch zusammen gefasst. Denkt dran, wir haben geurlaubt und am Rande waren wir cachen. D.h. es gibt bestimmt überall ganz tolle Caches, aber wenn man als Touri nebenbei am cachen ist dann geht es einem vielleicht wie uns ;-)
Hinfahrt nach Münster

GC5ZEDJ – Zur grünen Walze

GC4FZVD – TB-Hotel Cloppenburger Land

Münster

GC2WDCZ – Hände waschen nicht vergessen!

GC6KHPJ – Fackeln im Sturm

GC578KA – Rette Papa Schlumpf!

GC2RTYJ – Die Hansaklamm

GC5DC0V – Haie am Hafen

GC37Y3X – Open Street caching

Münster nach Nürnberg

GC5B1EM – Challange alte Hasen

Nürnberg

Nürnberg nach Regensburg

Regensburg

GC1AHN0 – Sepp & Berta bekommen Post

GC1Z8GD – Steinerne Brücke (Stone Bridge) Regensburg

GC1WAVM – Regensburger Gassenjagd

GC6FF8B – TB-Hotel am Kloster Weltenburg – Donaudurchbruch

GCJQTM – Zu Regensburg auf der Kirchturmspitz

Regensburg – Merseburg

Merseburg

GC3FCD3 – Lang ist’s her

GC3H5E5 – Walpurga’s Kräutervorrat

GC1WJWK – Stadtfriedhof St. Maximi

20160814 Urlaub

Mono Download

Stereo Download

Download Varianten

Wie ich die Lust an Earthcaches verlor

Früher, ja früher war alles besser. Man wurde zu einem Earthcache geführt, meistens ein Findlingsgarten, Steingrab oder sonstige grosse Steine die in der Gegend lagen, machte ein Foto, beantwortete ein paar Fragen und kontaktierte den Owner. Nach einer kurzen Freigabe, konnte man dann diesen Earthcache loggen und freute sich an eine Stelle geführt zu werden, welche doch irgendwas zu bieten hatte. Natürlich gab es auch damals schon Earthcaches welche einem zu einer Steilwand führten und das ganze drumherum doch eher sehr konstruiert wirkte.

Ich hatte zum damaligen Zeitpunkt knapp über 100 Earthcachefunde, für mich eine der liebsten Geocache-Arten, es gab fast immer was zu sehen und die Fragen lenkten einen nicht zu sehr vom Erlebnis ab. Dann kamen die Statistik, in Form von Earthcache-Master-Abzeichen und kurz darauf wurde ein Foto nur noch als optionalen Bestandteil eines Earthcaches angesehen.

Für mich ließ die Qualität bei Earthcache rapide nach, hatte man vorher noch die ein oder andere Infotafel am Geocaches, gab es plötzlich vermehrt gar keine Hinweise mehr vor Ort. Dafür wurde der Fragenkatalog länger und länger, „interpretiere“, „fühle“ oder „charakterisiere in eigenen Worten was du siehst“ wurde mehr und mehr ein Bestandteil der Aufgaben. Vor Ort gab es dann tatsächlich immer weniger zu sehen. Letztendlich hatte man ja auch gar keine Zeit mehr etwas zu sehen, vielmehr musste man sich durch einen Fragenkatalog kämpfen, oft mit weiterer Internetrecherche. Zusätzlich durfte man dann noch Messen, Schätzen, Zeichnen oder mehrere Kilometer fahren um alle Antworten beieinander zu haben.

Das Foto war optional, die Antwort der Owner in vielen Fällen auch: „Mit Senden der Antworten, darfst Du diesen Geocache loggen! Wir melden uns wenn etwas nicht stimmt.“ In den seltensten Fällen gab es hier wirklich eine Rückmeldung, Fragen zur Aufgabenstellung wurden nicht beantwortet, konnten vielleicht auch nicht geleistet werden O-Ton „ich kenne den Umfang auch nicht“.

Heute suche ich lieber normale Geocaches, ist ein Earthcache in der Nähe, dann schaue ich mir zuerst den Fragenkatalog an. Treten die obigen Punkte vermehrt auf, wird er links liegen gelassen. Mir geht es um das Naturerlebnis und nicht darum die Suchmaschine auch noch für mein Hobby zu vergewaltigen.

Back to the roots, eine interessante geologische Formation, eine Infotafel vor Ort, ein paar Fragen die man vor Ort beantworten kann, das wünsche ich mir. Nicht nur weil es so schön einfach ist, sondern vor allem weil es von dem eigentlichen Aufsuchen des Ortes nicht ablenkt.

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Handy-Cachen mit IOS – Looking4Cache

Etwas länger als Jörg bin ich bereits mit dem Smartphone unterwegs. Dabei geht es mir weniger um eine gezielte Tour, viel mehr bietet es mir den Vorteil mal eben Geocachen zu gehen ohne langwierige GPX-Datei-Generierung. Meine Wahl im App-Store von Apple fiel auf Looking4Cache Pro. Die Pro-Version kostet einmalig 8,99 EUR, wer erstmal testen möchte kann die kostenlose Locking4Cache Lite Version herunterladen.

Um die App im vollem Umfang nutzen zu können, ist eine zusätzliche Premium-Mitgliedschaft bei Groundspeak unabdingbar. Es gibt hier einige Diskussionen im App-Store, aber Looking4Cache nutzt die Groundspeak API. Das heißt seid Ihr nur Basic Member gibt es eine Beschränkung seitens Groundspeak in der API (nur Tradis, nur 3 volle Cachebeschreibungen pro Tag etc.), diese habt Ihr übrigens auch mit Basic-Member-Status in der offiziellen Groundspeak-App.

Vor dem ersten Start müsst Ihr der APP Zugriff auf euer Groundspeak-Konto gewähren. Ist dies alles erfolgreich verlaufen findet Ihr euer Konto unter dem stilisierten Männchen am oberen Bildrand. Etwas versteckt, aber ebenfalls dort könnt Ihr mittels TB-Code nach Trackables suchen und im Anschluss ein Trackable Log erstellen.
Benutzer

Ich nutze wie gesagt Looking4Cache mehr spontan, somit ist mein Einstieg in die App wie folgt:
1. App öffnen.
2. Auf die Lupe links oben klicken.
3. Auf das Männchen im Kreis neben den Koordinaten klicken, um meine aktuellen Koordinaten zu haben.
4. Oben rechts auf Suchen klicken.

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Die Ergebnisse werden entweder in Listenansicht oder eben wie im Bild in der Karte dargestellt. Natürlich gibt es im Suchmenü umfangreiche Filtermöglichkeiten, so lassen sich nicht nur eigene Funde ausschließen, sondern man kann man mit insgesamt 12 Auswahlmöglichkeiten unter anderem nach Typ, Größe, Gelände etc. filtern. Wie man im ersten Bild schön sehen kann, werden neben den Favoritenpunkten auch die GC-Vote Bewertungen angezeigt. Ebenfalls ist eine Sortierung, Filterung oder ein Bewerten mit GC-Vote-Punkten möglich. Letzteres verlangt, dass mein einen GC-Vote Benutzer in der Konfiguration angelegt hat. Leider muss man für eine Bewertungsabgabe, immer erst in das Konfigurationsmenü und im Bereich Benutzer zwischen der Plattform Groundspeak und GCVote wechseln. Im täglichen Gebrauch eher nicht praktikabel. Dank Techl habe ich wieder was gelernt: Es geht in dem man gleich im Bereich „Benutzer verwalten“ einen Account für GC-Vote mit anlegt.

Gerade für längere Touren lassen sich auch GPX-Files, sowie Offline-Karten auf das Gerät laden. GPX-Files entweder direkt über den Account oder eben als Datei-Import. Die Suchergebnisse kann man als GPX-Datei per Mail oder beispielsweise in die Dropbox exportieren, so dass diese von anderen Nutzern wieder in Ihr Smartphone importiert werden können. Ganz nützlich, wenn das Garmin beim Einschalten hängt und man sich gerade am Start der gemeinsamen Geocachetour befindet.

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Ebenfalls ganz nützlich ist der sogenannte Cache Solver. Hier lassen sich korrigierte Koordinaten, Notizen, Fotos oder Variablen hinterlegen. Perfekt für einen Multi, Mystery oder ein Field-Puzzle. Alle Informationen lassen sich direkt am Geocache speichern. Looking4Cache wird für mich so zur eierlegenden Wollmilchsau, obwohl ich vermutlich nur einen kleinen Teil aller möglichen Funktionen nutze.

Positiv zu erwähnen ist der schnelle Twitter-Support, viele andere Unternehmen nutzen Twitter leider nur als Marketing-Kanal, hier bekommt man sehr zeitnah seine Antwort. Wer sich mehr über die Funktionen der App informieren möchte, dem empfehle ich zum einen die Website, sowie zum Antesten die Lite-Version. Habt Ihr Bock auf die App, dann solltet Ihr die 8,99 EUR investieren, nicht nur um alle Funktionen zu bekommen, sondern um auch den Programmierer zu unterstützen. Von mir eine klare Kaufempfehlung.

Urlaubsvorbereitungen 8-)

Ein letzter kurzer Gruß vor dem Urlaub in den die unsichtbare Heike und ich am Sonntag starten. Bin mal gespannt was für Cache-Erlebnisse wir so haben werden. Wobei es aber eher Urlaub mit etwas Cachen und nicht Cachen mit etwas Urlaub sein wird ;-)

2016_07 Urlaub

Buch: Sein letzter Cache

Jetzt habe ich mir auch mal ein „Geocaching-Buch“ gekauft um zu sehen wie sich das so liest. Es handelt sich um einen Krimi von Franziska Frey, „Sein letzter Cache„. 2,99 € hat mich das gekostet und ich mir wurde recht früh klar das hat sich für mich nicht gelohnt.

Ein Problem dürfte wohl sein dass ich sehr tief im Thema bin und einem dadurch eher Dinge aufstoßen die nicht recht „passen“. So habe ich in über 10 Jahren wirklich nie erlebt das jemand mit einem Steigeisen Bäume beklettert oder gar Krampen in den Baum klöppelt und speziell in der heutigen Zeit würde er vermutlich schneller eine Anzeige an den Hacken haben als er wieder unten wäre?! Und so irritierte mich das Buch schon früh mit:

„rammt er sein rechtes Steigeisen in das Baumholz“

Aber auch:

„sein letzter Gedanke ’nicht gehoben'“

ist mir in der Formulierung gänzlich unbekannt, ich vermute mal es ist DNF oder nicht gefunden gemeint?! Mag aber natürlich auch lokal unterschiedlich sein. Ach ja:

„die Trackaufzeichnung aus Matthias‘ GPS gemeinsam mit Torsten überprüfte und der ihr bestätigte, dass man die schlecht manipulieren könne“

halte ich z.B. auch schon für gewagt?! Das ist eine GPX-Datei, die kann ich schon mit Notepad locker editieren…

Ein weiteres Problem dieses Buches ist für mich der Gebrauch der Sprache. Nicht dass ich ein Meister darin wäre aber ich versuche ja auch kein Geld damit zu verdienen. Aber Formulierungen wie:

„dann konnte Klettern unmöglich gemacht werden“

„Barbara schrie immer noch gellend und die Tränen spritzten ihr aus den Augen“

„bei Günnur klackte es dunkel im Gehirn“

„der blutende Baum, der nach seine Attacke oft qualvoll stirbt“

finde ich irgendwie sehr, sehr seltsam und störend. So ein Buch soll mich ja mit auf die Reise nehmen und mich in einer Geschichte versinken lassen. Solche holprigen Formulierungen bewirken bei mir aber eher einen Bruch im Lesen da ich automatisch stutze wenn ich auf solch ungewöhnlichen Text treffe.

Dazu kommt ein eher leidlicher Spannungsbogen. Nach dem Fund des Toten passiert eigentlich erst einmal sehr lange nichts was mit Geocachen zu tun hat, überraschend für mich auch dass nach einem Absturz aus einem Baum bei dem nichts auf etwas anderes als einen Unfall hinweist überhaupt die Kripo so umfangreich ermittelt. Es gleitet in das sadistische Leben des Opfers ab, dann ins Berufliche und ein wenig werden noch die Aspekte Deutsch-Türkischer Ehen beleuchtet. Mag natürlich für die Handlung wichtig sein, gefühlt eher nicht, ist halt nur nicht unbedingt ein Grund warum ich mir speziell einen Krimi geholt habe der mit Cachen zu tun hat. Erst nach 45% (Kindle) kommt mal wieder etwas Geocaching ins Spiel und hier auch noch mit teils kleinen Fehlern wie:

„mindestens 161 Meter entfernt liegen muss, um eine Überdosung“

<Klugscheiss an>die 161 Meter gibt es wegen der Darstellung auf der Karte<Klugscheiss aus>

Insgesamt wirkt die Handlung arg konstruiert und der Schreibstil auf mich eher angestrengt.

Geocaching kommt einmal kurz am Anfang, einmal sehr kurz in der Mitte und noch mal kurz am Ende vor, wirkt aber eher wie ein Versuch das Hobby irgendwie in ein Buch zu integrieren.

Wer ein Buch sucht das, zumindest ein wenig, mit Cachen zu tun hat kann hier zumindest preisgünstig fündig werden. Ich kenne die Autorin nicht aber dieses Buch kommt mir ansonsten so vor wie die Bücher die durch private Autoren bei Amazon eingestellt werden und die oftmals deutlich machen was einen Amateur von einem Profi unterscheidet. So sorry, ich würde es nicht empfehlen.

Ganz wichtig, weder glaube ich noch behaupte ich es besser zu können! Aber eben weil mir das bewusst ist versuche es auch gar nicht 8-)

ein paar Worte aus dem Sommerloch 8-)

Kleiner Rückblick

Die Trracers haben den Urlaub hinter sich, die D-Buddis haben ihn vor sich, daher die etwas längere Pause. Einzige Möglichkeit noch etwas zu „machen“ wäre ein Interview zum Mega in Bremerhaven (2017) gewesen, aber da haben wir uns entschieden es nicht zu tun da es eigentlich nicht zu uns passt. Kann man auch im letzten Podcast nachhören. Dennoch vielen Dank an die Owner / Orga für das Vertrauen uns das überhaupt anzubieten. Aber es gibt da ja gewisse andere Blogs. Die haben zwar zum Teil dann mehr Bilder als Text in ihren Artikeln, dafür kann man aber sicher sein dort NIE irgendein negatives Wort über irgendein Event zu lesen solange ein kostenloser Stellplatz raus springt, ist doch vielleicht auch gar nicht so verkehrt ;-)

Ein Filmchen oder Zwischenpodcast auf Krampf zu produzieren wollte ich nicht, das funktioniert nur wenn ich wirklich Lust dazu habe. Und Lust und Zeit waren bei uns dieses Jahr etwas knapp da wir nun bald beide die 5 vorne stehen haben und mit dem Alter auch pünktlich die ersten Zipperlein kamen, was gepaart mit diversen anderen kleinen oder größeren Katastrophen dieses Jahr viel von unserer Zeit gefressen hat. Daher sind wir jetzt ganz froh erst einmal in der Urlaub zu kommen.

Trotzdem war es ein cachetechnisch recht schönes Jahr, obwohl es nicht ganz so viele Caches geworden sind wie sonst. Und auch mit dem Verlauf von Blog und Podcast kann man eigentlich nur ganz zufrieden sein. Klar, Hörer- und Lesertechnisch tritt offensichtlich eine gewisse Stagnation ein, aber da waren die Zahlen eh nie der Beweggrund sondern eher spannende Begleiterscheinung. Kurz und gut, hat Spaß gemacht 8-)

kleine Vorausschau

Die unsichtbare Heike und ich werden ja die ersten 2 August-Wochen Münster – Nürnberg – Regensburg – Merseburg besuchen und eine Idee ist es am Ende jedes Stadt-Besuchs eine kurze Audio-Zusammenfassung über die Stadt zu machen, sowohl als Tourist als auch als Cacher. Ist aber vorerst nur ein Gedanke, ob da wirklich was kommt, wer weiß das schon 8-)

Dann ist Trracer ja komplett durchgedreht hatte der Trracer ja die sagenhafte Idee wir müssten auch mal ein Event veranstalten und war nicht zu stoppen. Nicht mal durch einen Reviewer oder gar die Naturschutzbehörde lies er sich stoppen und brachte alle Unterschriften zusammen um am Drehort unseres monumentalen Films das Event genehmigt zu bekommen, am 20.08.2016, 14.00 Uhr ist es so weit.

Danach kommt dann ja bereit die nächste Folge, wahrscheinlich live aus dem Keller und weiter denken wir eh schon lange nicht mehr 8-) Somit viel Spaß im Sommerloch, haltet uns die Treue, oder auch nicht, Hauptsache ihr habt Spaß 8-)

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Nächste Folge

Vor dem Urlaub haben wir noch einen Termin für die nächste Folge gefunden! Und auch wenn sie durch den Urlaub etwas später kommt wird sie dennoch kommen ;-) Am 26.08. wird es sein. Höchstwahrscheinlich live, aber das steht noch nicht ganz fest. Falls ja dann 19.00 Uhr. Könnte ja auch sein das wir mal wieder versuchen Trracer zu eliminieren die mit einem neuen „Trracer in Gefahr“ verknüpfen. Mal sehen, wir werden es rechtzeitig vorher verkünden. Also, keine Ausreden, genug Zeit den Termin für Podcast und vor allem Chat frei zu halten ;-)

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Magic Places – Tister Bauernmoor

Eine tolle Gegend im Nirgendwo. Man kann per Moorbahn, die ist wirklich niedlich, oder zu Fuß nach vorne laufen und vom Aussichtsturm die Vogelwelt genießen. Beides macht Spaß, wir bevorzugen früh morgens zu Fuß, dann ist es hier schön einsam. Das Ganze hat wirklich was von einem mystischen Ort!

zu finden bei N53°16.196 E009°34.134

Genaueres bei hier.

Überblick bei Google Earth.

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