Der Berg rief, die Cacher kamen

Nun ist es also schon wieder Geschichte, das Event auf dem Wilseder Berg. Und schön war es, so einfach kann man es fast schon auf den Punkt bringen.

Ich kenne natürlich nicht alle Teilnehmer, aber von denen die ich kenne überraschte mich schon der eine oder andere etwas. Bereits das dritte WA kam vom Glider74 der mit Anreise aus Hannover schon nicht mehr zu den direkten Nachbar-Cachern gehörte und wen freut es nicht wenn Cacher aus vielen Ecken und Enden kommen. Nummer 7 dann hmichel777 der zwar schon vorher einiges hier oben mitgemacht hat, aber eine Anfahrt aus Ecke Frankfurt ist wohl kaum selbstverständlich. Und so ging es dann weiter, einige Cacher aus der Region, aber auch immer wieder Cacher aus diversen Regionen Deutschlands. Also ein durchaus buntes Sammelsurium und das zu einem Event das eigentlich nichts besonderes bietet außer halt die Location und den Weg dort hin, das hatte doch schon mal was.

Wir machten uns dann gegen 18.30 Uhr mit dem Poilettentapir auf dem Weg der tatsächlich dachte er wäre früh genug um Erster zu sein, tja… Den Owner vom OC-Event, den Ritter Ramon ließen wir vorerst mit seinem Schlachtroß am Parkplatz zurück damit er die weiteren Anreisenden einweisen konnte. OC ist übrigens das tote Pferd das ab und an noch ein Wiehern ausstößt 😉 Schon der Aufstieg war von Gefahren gesäumt!

wie man sieht hat mich die Angst derart zittern lassen dass das Bild recht unscharf wurde, war aber wohl eine Kobra!

Oben angekommen wartete bereits tbou auf uns. Der hatte bereits im März sein WA geloggt und saß seitdem vermutlich bereits hier oben 😎 Und dann trafen so nach und nach die anderen Teilnehmer ein und für das OC-Event gab es sogar ein Logbuch. Ok, der Name vom Poilettentapir war nur fast richtig geschrieben, ansonsten aber immerhin überhaupt ein Logbuch. Für Events hier oben ja eigentlich eher untypisch.

Dann gab es auch ein paar Geschenke für den Owner.

von der gesamt anwesenden Brockenfrühstück-Orga
die waren echt liebevoll gemacht

Aber auch für das leibliche Wohl war wieder im Überfluss gesorgt und das alles ohne jede Absprache, da staune ich auch immer wieder nicht schlecht 😎

Und ganz überraschend ließ sich auch der Yeti selber sehen der heute wahrlich reich geworden wäre hätte er für jedes Selfie einen Euro genommen!

So wurde dann auf das eigentliche Ereignis gewartet, den Sonnenuntergang gegen 21.45 Uhr.

Und der kam. Dazu hatten wir noch das Glück dass die Wolken sich zurück hielten und genug Platz ließen für ausreichend ah und oh.

Erst danach löste sich das Event dann langsam auf. Bis wir letztlich daheim waren war es Mitternacht und jede Minute hat sich gelohnt. Sollte der Poiletten-Yeti also irgendwann wieder rufen werden wir mit Sicherheit wieder folgen!

Event Wilsede naht

Jetzt ist es bald wieder so weit, ein besonderes Event naht. Bereit im März hatte ich es hier schon mal erwähnt und nun ist es bald da, wir freuen uns schon drauf. Es geht mal wieder auf den Wilseder Berg zur Yeti-Sichtung 😎 Die zulässige Grenze von 40 Leuten dürfte bereits knapp überschritten sein mit den 36 WAs, aber wollen wir erstmal schauen wer es überhaupt bis oben schafft 😉

Wir fangen schon mal an langsam alles zusammen zu tragen, passendes Bier, passende Schokolade, Nussecken und was es sonst noch so braucht für so einen schweren Aufstieg!

Warum uns das Event am Herzen liegt? Nun ja, hier ist halt ein epochaler Film entstanden

Und natürlich auch die Tatsache dass man hier mal etwas körperliche Bewegung haben muss um den Ort zu erreichen, das hat mir schon immer gefallen. Zumal man hier auch nicht wie auf manch anderem Event, das leider immer mehr verwässert, den zu dicken Hintern mit dem Zug hochbringen lassen kann. Nein, Bewegung ist hier unumgänglich. Das sorgt jedes Jahr immer wieder dafür dass fast nur gleich gesinnte Cacher hier oben aufschlagen und das mögen wir halt. Dabei halten wir uns gar nicht für besser, sondern das ist einfach nur die Variante die wir bevorzugen.

So freuen wir uns also auf ein schönes Event zu ungewöhnlicher Zeit an ungewöhnlichem Ort mit wahrscheinlich ungewöhnlichen Cachern, was will man noch mehr 😉

GSAK 9 – wie geht es weiter

Eine neue Version von GSAK ist vor einiger Zeit auf den Markt gekommen, Version 9. Der Programmierer hatte wohl einen Schlaganfall und ordnet nun sein Leben neu, verständlich. Für GSAK bedeutet es u.a. dass die Software Freeware wird. Das macht er wohl hauptsächlich weil er einfach nicht mehr die Zeit hat GSAK so weiter zu pflegen wie man es von einer Bezahl-Software erwarten würde. Ich fand den Preis von GSAK eigentlich immer ok, man bekam dafür enorm langen und guten Support und das ist mir wichtiger als ewig neue Features oder GUIs die eigentlich eh kein Mensch benötigt. Man muss wohl abwarten wie und ob es mit der Software weiter geht. Eigentlich reichte mir die Version 8 schon völlig, aber wie sich nun zeigte ist die API dort nicht mehr lauffähig. D.h. wer die Groundspeak-API nutzen will muss auf Version 9 umsteigen. Da gehöre ich leider dazu.

Warum leider? Weil Version 9 bei mir nicht so richtig gut anlief. Alle Funktionen liefen deutlich merkbar langsamer, ebenso die Makros. Erst ein Reparatur- / Defragmentierungs-Lauf der Datenbank, der auch Fehler fand, schaffte Abhilfe. Dennoch ist es bei immer noch merklich etwas langsamer als die Vorgänger-Version. Ich hatte dann erst wieder die 8.7 installiert, aber dort ging halt nach kurzer Zeit die API nicht mehr, so bin ich jetzt also wieder bei 9.0. Wem es also ähnlich geht, ruhig mal die Datenbank durch GSAK prüfen lassen, kann zumindest etwas helfen.

Tja, die neue API ist dann wohl das hauptsächlich Neue in GSAK 9 und die verhält sich bei mir doch etwas anders. So hatte ich mir einen API-Aufruf auf einen Button gelegt und schwupps, plötzlich holte er mir nicht mehr alle offenen, findbaren Caches in meinem Umkreis sonder plötzlich auch die gefundenen und deaktivierten Caches, warum auch immer… Leider habe ich bisher keine Möglichkeit gefunden das Holen der deaktivierten Caches zu unterdrücken, die gefundenen Caches kann man aber unterdrücken in dem man nun auf Seite 2 der Einstellungen den eigenen Cacher-Namen bei „not found by“ eingibt, das war vorher nicht nötig.

Wie es mit GSAK weiter geht ist wohl unklar. Open Source ist unwahrscheinlich, dann würde es zumindest Probleme mit der Groundspeak-API geben und die ist schon recht wichtig für GSAK denke ich. Ob vielleicht jemand anders die Software weiter pflegt? Ich bin da skeptisch. Da ich selber Programmierer bin weiß ich durchaus was es bedeutet fremden Code zu pflegen, speziell wenn er so lange „historisch gewachsen“ ist. Aber wer weiß, vielleicht findet sich ja noch ein Enthusiast. Schade dass es GAPP nicht mehr gibt, das war so um 2013 mal eine echte Alternative die durchaus mit dem damaligen GSAK mithalten konnte.

Überwachungskameras live schauen

Hui, der Artikel über die Überwachungskameras scheint ja doch mehr Menschen zu interessieren als ich selber erwartet hätte. Nach der Kamera-Vorstellung und der beispielhaften Erläuterung wie man Filme daraus macht hier noch mal eine günstige Möglichkeit live zu schauen.

Auch in diesem Fall hat es mich einige Arbeit gekostet hier wirklich fündig zu werden. Zu Beginn habe ich es mit beiliegender Software versucht. Das war so mittel gut. Die Software war nämlich mit Lizenz und an einen Rechner gebunden. Schön dass sie auch noch viel mehr konnte aber damit war sie für mich schon mal witzlos. Dazu störte mich dass halt immer ein Bildschirm belegt war. Also keine gangbare Lösung.

Zweiter Versuch war dann ein Raspberry Pi, der war gruselig. Ein Stream ging gerade so eben noch, mit zwei Streams ging gar nichts mehr. Ist eigentlich wie üblich, Linux ist ja nett, aber etwas speziellere Software eine einzige Katastrophe wenn man die nur nutzen und nicht studieren möchte. Der liegt jetzt irgendwo in der Bastel-Kiste.

Dritter Versuch lief dann schon recht rund. Einen FireTV-Stick im Angebot für rund 15 Euro abgestaubt. Dazu mal die Freeware von IP Cam Viewer getestet. Die machte einen wirklich guten Eindruck, daher schnell die Pro-Version erstanden um werbe frei zu sein. Den dann an einen alten Monitor gehängt und schon hatte ich eine durchaus taugliche Lösung um immer ein Live-Bild im Büro zu haben. Einziger Nachteil, die App beendet sich immer wieder mal, so ca. 1 mal in 24 Stunden und dann muss man sie halt neu starten. Wobei ich das Gefühl hatte es liegt weniger an der App als eher an dem FireTV-Stick selber. So schlimm ist es dann aber auch nicht ein mal am Tag die App zu starten und ansonsten lief sie bei mir immer absolut stabil.

Mittlerweile gesellte sich noch ein alter Monitor an meinen PC so dass dieser einen dritten Monitor frei hatte. So kam wieder die Idee vielleicht doch den PC zu nutzen und das setzte sich bei mir durch. Im Microsoft Windows Store gibt es nämlich eine kostenlose App von Instar, die InstarVision. Und die ist absolut super, sie macht nämlich alles was ich möchte ohne viel Performance zu fressen oder irgendwie anders zu stören. Da hat sich wieder mal bewährt die Kamera von einem vernünftigen Hersteller gekauft zu haben der auch gute Software dazu bereit stellt.

So läuft bei mir jetzt das Live-Bild auf dem dritten Monitor und dass passt. Man muss halt schon einen Bildschirm dafür übrig haben da die Software ansonsten schon ab und an im Weg ist. Die Lösung mit dem FireTV-Stick kann ich mit ganz kleinen Einschränkungen auch empfehlen, alles andere hat sich bei mir eher als Frickelei heraus gestellt, eher was für Enthusiasten.

Spatzen helfen

Wir haben in einer Hecke auf dem Hof eine große Horde Spatzen und die lieben wir sehr. So werden sie von Papa über den Winter reichlich mit Futter versehen, das Futterhaus ist in die Hecke eingelassen, gemütlicher geht kaum 😎

Aber man liest ja immer wieder dass die armen Vögel vom Aussterben bedroht sind weil so viele Häuser immer mehr abgedichtet werden und sie dadurch keine Brutplätze mehr finden. Bei uns brüten sie meist beim Nachbar gegenüber, aber vermutlich wird es da auch langsam eng. Also müssen wir auch mal was tun. Also mal schlau gemacht und irgendwann auf die Internetseite Spatzenhilfe.de gestoßen. Denn bei Amazon gibt es zwar eine Flut an Angeboten, nur welche Variante die wirklich richtige ist bekommt man dort natürlich nicht heraus. Und so ein Verein sollte es doch wissen!?

Also die Spatzenkolonie deluxe bestellt, 46 Euro.Ok, nicht billig und auch nicht wirklich günstig, aber man will ja was Vernünftiges haben. Wird sogar von einer Schreinerei gefertigt. Bestellung für heutige Zeiten eher so mittel, erst einen Beleg ausfüllen, dann überweisen, dann bekommt man eine EMail. Eine Rechnung gab es bis zum Ende gleich mal gar nicht. Ist hier auch kein Problem, wirkt aber schon merkwürdig. Und vielleicht sollte man mal versuchen gemeinnützig anerkannt zu werden, dann könnte man sogar eine Spendenquittung ausstellen. So, tut mir leid, wirkt das alles etwas zu amateurhaft.

Die Schreinerei arbeitet schnell, nur 2 Werktage später haben wir unsere Spatzenkolonie als Paket per DPD bekommen. Das ist das Häusle drin und sonst exakt nichts, keine Anleitung, keine Rechnung, so gar nichts weiter. Und so war es auch nur Glück dass ich den Nagel mit dem die Tür des Hauses geschlossen halten wird überhaupt gefunden habe.

Auch wieder so etwas nach dem Motto „nicht wirklich schlimm“ aber auch das könnte man sich ersparen in dem man den Nagel mit Klebeband fixiert oder eben ein einfaches Blättchen mit Hinweisen mit beilegt. Auch hat das Haus keinerlei Befestigung vorgesehen, d.h. keine Haken um es aufzuhängen oder ähnliches, man muss es schon selber anbohren was auch nicht jeden erfreuen wird.

Insgesamt wirkt das ganze Häuschen auf mich nicht wie von einer Tischlerei, bzw. wenn hat es wohl der Lehrling im ersten Lehrjahr gebaut, entgraten hat er wohl noch nicht gelernt, sehr unschön.

Selbst die Löcher unten durch die ggf. Wasser ablaufen sollen hätte ich nicht schlechter hinterlassen können.

Ok, nach einiger Nacharbeit hängt es jetzt da und wir werden mal schauen was die Spatzen dazu sagen. Aber empfehlen kann und werde ich die Häuser der Spatzenhilfe sicher nicht, die Schreinerei liefert dafür allzu peinliche Arbeit ab die uns überhaupt nicht überzeugt hat.

Erfolgsgeschichte Wandernadel Harz

Es gibt mittlerweile so viele Wander- und GPS-Angebote, das glaubt man kaum. Und alle wollen gerne vom Wander- und Outdoor-Boom profitieren. Manchen gelingt es ganz gut, manche machen schneller wieder zu als sie aufgemacht haben. So richtig klar scheint das Erfolgsrezept also nicht auf der Hand zu liegen. Vielleicht sollte man sich was bei der Harzer Wandernadel abschauen, die scheinen den Nerv voll getroffen zu haben. Das Kuriose ist wohl dass es eigentlich gar nicht um kommerziellen Erfolg ging sondern eigentlich „nur“ um Gesundheit den ein Verein „Gesund älter werden im Harz“ aufgebracht hat. Ich glaube denen war selber nicht klar was sie damit anstoßen würden und dass statt ein paar Rentnern Wanderer aller Altersklassen auftauchen würden

Ich denke viele Startups fangen bei Sätzen wie

„Wir haben viele ganz spezielle Wanderer, die wollen alles haben. Tasse, Becher, T-Shirts. Die kaufen alles.“ Besonders begehrt seien in der Vergangenheit die Trinkflaschen gewesen. „Die waren nach einer Woche vergriffen“, erinnert sich Grompe.

an zu sabbern 😎 Wir gehören in bescheidenem Umfang auch dazu, so haben wir jeder ein Büchlein und kaufen uns auch jeden Anstecker jeweils für beide. Ok, wird dann eigentlich nie wieder getragen, aber wir sehen es auch eher als Spende für diese tolle Idee und freuen und daheim wenn der Blick dann doch mal auf so einen PIN fällt der an der Pinnwand hängt.

Kommt übrigens aus einem recht informativen Artikel der die Wandernadel sehr gut beschreibt. Wer genau liest stellt allerdings fest dass man die Stempelei langsam weiter ausbaut, ich bin sehr gespannt ob man sich da nicht selber ins Knie schießt. Ich denke ein Erfolgsgarant ist es gerade eine fest, nicht zu große, Anzahl an Stempelstellen zu haben und die Regeln super einfach zu halten. Fängt man an alle Büchlein stempeln zu wollen muss man an manchen Stempelstellen dann schon 2-3 mal stempeln, schon das halte ich eher für einen Irrweg!

Die ganze Region freut sich über die Stempelstellen, Hotels machen damit bereits Werbung. Auch mit teils etwas merkwürdigen Angeboten wir versucht am Geldsegen teil zu haben, aber warum nicht?! Natürlich bauen auch Outdoor-Seiten die Geschichte langsam mit ein.

Ich muss sagen, da kann man eigentlich nur den Hut ziehen vor dem was der Verein da auf die Beine gestellt hat! Wir sind jetzt seit 04.08.2017 dabei und haben 63 Stempel geholt. Da kommen so einige Übernachtungen, Tanken, Essen, Trinken usw. zusammen, die Region dürfte also sehr, sehr zufrieden sein. Wir freuen uns ebenfalls dass eine so simple Idee ein solch toller Erfolg wird und drücken die Daumen dass es dabei bleibt. Hoffentlich widersteht man der Idee das auszuweiten.

Microsoft Forms – Auswertung

So, Microsoft Forms hatte ich ja kurz mal erwähnt und eine kleine Test-Umfrage dran gehängt. Hier mal die Auswertung, wie sie sich dem Autor darstellt. Für meinen Geschmack eigentlich ganz ok. Wer also auf einfache Art und Weise Umfragen mit nicht mehr als 1000 Teilnehmern machen möchte…

Neues aus der Gemeinde Geyer

So geht es manchmal, schienen noch vor kurzem alle Geocacher in Geyer sterben zu müssen ist jetzt alles wieder gut. Das zeigt mal wunderbar auf in welcher Zeit wir leben, alles wird gleich maßlos übertrieben und nach kurzer Zeit setzt sich oft doch noch die Vernunft durch. Was ist also passiert?

Die Stadt in der der Bürgermeister angeblich was gegen Geocaching hat stellte jetzt Regeln auf und das war es auch schon. Realistisch gesehen hatte der Bürgermeister auch gar nichts gegen Geocaching sondern nur gegen gewisse Auswüchse, aber die Überschrift hätte natürlich nicht so viele Klicks gebracht, daher legte die Presse in der Überschrift mal wieder etwas oben drauf.

Es gibt es jetzt ein PDF mit den Regularien. Und die gehen nicht wirklich über die Regeln die eh schon gelten hinaus, also mal wieder viel Aufregung um nichts? Nun ja, nicht ganz. Die Einschränkung maximal T2 zu legen ist natürlich schon ein gewisser Klopper. Andererseits ist die Frage wie viele Caches > T2 denn bisher dort gelegt wurden und ob der „Verlust“ jetzt wirklich so deftig ist?! In einem regulierten Gebiet halte ich es eh für unrealistisch Caches über T2 zu legen da die eher selten wirklich allen Regeln entsprechen, zumindest der Regel mit der Genehmigung! Denn das Kriechen in Abwasser-Rohre oder Beklettern von Bäumen passiert realistisch gesehen eigentlich zu 99% ohne Genehmigung da es keine geben würde.

Es gibt dann noch ein weiteres PDF, den Antrag für den Owner. Und ich kann nur staunen, Gratulation an die Gemeinde Geyer, so einfach und unbürokratisch kann es sein! Und die Stadt hat auch noch etwas davon, die können jetzt auch Werbung für den Tourismus machen und tun dies auch.

Zusammenfassend könnte man vom üblichen Ablauf sprechen. Erst einmal große Aufregung, viel Tam Tam und wir werden alle sterben. Nach kurzer Zeit eine Einigung und eine recht vernünftige Lösung und die ganze Aufregung beendet. Ach ja, niemand gestorben.

Kindle Unlimited

Mit neuem Kindle wollte ich nun endlich auch mal die Amazon-Bücher-Flatrate ausprobieren, Kindle Unlimited, für 30 Tage kostenlos testbar. Wie immer bei Amazon super komfortabel, 1-2 Klicks und alles in trockenen Tüchern. Und vorab sei gesagt, die Kündigung genauso komfortabel, so sollte es eigentlich immer sein. Bis dahin also mal lobende Worte.

Ich ahnte schon dass das Angebot für mich nur bedingt passend sein würde. Ich lese zwar nicht wenig aber eben nicht genug damit sich eine Flat für 9,99 Euro im Monat wirklich rechnen würde. Meist liege ich bei Büchern irgendwo unter 10 Euro und lese mehr als einen Monat daran. Nur selten, wie z.B. bei dem Sonneborn-Buch kostet es mal über 10 Euro, ist aber in Kindle Unlimited auch nicht zu finden. Als nächstes habe ich dann „Die sieben Schwestern Bd. 1“ auf dem Plan, 10,99 Euro. Und daran werde ich recht sicher eher zwei Monate lesen und davon ab gibt es das Buch ebenfalls nicht über Kindle Unlimited. Dabei sei auch bedacht dass das Buch nach dem Beenden von Kindle Unlimited auch weg wäre, das gekaufte hingegen bleibt mir.

Also mal weiter geschaut, es gibt ja auch Zeitungen. Aktuell wären das:

  • Bild der Frau
  • Frau im Leben
  • Öko-Test
  • Runners World
  • Wohnidee
  • In Touch de
  • Outdoor
  • aerokurier
  • Herzstück
  • Tauchen
  • Audio
  • Tina

Nun ja, nicht ganz so mein Bedarf. Vielleicht Comics? Ok, alles in Englisch… Ok, vielleicht was mit Computer? Also mal die Kategorien geschaut, „Lernen & Nachschlagen“ kommt dem wohl Nahe?! Hier die sagenhafte Auswahl:

  • Welpen-Erziehung, der 8 Wochen-Plan
  • Gryphony 1

Ah ja… Spätestens hier wurde klar, miserable Auswahl, finanziell völlig uninteressant, Abo beendet. Ich bin eigentlich wirklich kein Amazon-Feind, im Gegenteil. Aber das Angebot ist für mich wirklich völlig belanglos und weder in Auswahl noch in Preis irgendwie interessant. Offen gestanden bin ich mir auch gar nicht so sicher ob ich solche Flat-Angebote überhaupt haben möchte?! Eigentlich möchte ich eher das ein Autor dessen Werk ich lese auch die Entlohnung dafür bekommt und nicht über dubiose Abrechnungsmethoden an einer zweifelhaften Flat beteiligt wird.

Dennoch kann ich empfehlen mal zu schauen, kostet die ersten 30 Tage nichts und man muss auch keine Angst vor einer Abo-Falle haben. Und wer z.B. bei den Zeitungen etwas findet was er eh kaufen würde, für den könnte das durchaus passend sein. Für Bücher finde ich es eher ungeeignet.

Ein Wochenende im Harz

Kaum da, schon wieder vorbei. Aber es hat sich, eigentlich wie immer, wieder mal gelohnt. Dieses mal sind wir in Treseburg unter gekommen. Ok, das Ferienhaus war eher so lala, aber wem einfach reicht und dem Ruhe wichtiger als schick ist, der kann hier ganz zufrieden sein. Der Ort war schon große Klasse. Also zumindest für uns, die wir Ruhe lieben. Hier war es schon fast erschreckend wie ruhig es den ganzen Tag war, vor allem direkt nach dem Aufwachen, außer ein paar Vögeln nichts zu hören, ein Traum. Dafür muss man aber zum Einkaufen schon mindestens nach Thale fahren und das dauert auf Grund der sehr serpentinigen Strecke schon ein halbes Stündchen.

Dazu ist die Umgebung rund um Treseburg auch noch was Besonderes, die Natur wechselt hier erstaunlich häufig, überall sieht es wieder anders aus. Nadelwälder, Laubwälder, Wiesen, schroff, lieblich, Wasser, alles ist vorhanden und alles ist wirklich einfach und ergreifend schön! Und die Bode natürlich allüberall in der Umgebung.

Zwei Tage sind wir hier gewandert, ich habe die Tracks mal angehängt für diejenigen die genauer schauen wollen.

Hinfahrt am Freitag, hier wurde der eine oder andere Cache mitgenommen, nicht wirklich was extrem auffallendes dabei. GC4EENQ, Cachers Paradise 13, Owner seit gut 2 Jahren nicht mehr angemeldet gewesen und so sehen die Caches der Runde dann auch aus. Wir nehmen immer mal wieder auf Hin-/Rückfahrt die eine oder andere Dose davon mit weil sie halt nahe an der Autobahn liegen, nicht mehr nicht weniger. Dieses mal war immerhin noch was geboten, während des Signierens kamen diverse Militär-Hubschrauber extrem tief fliegend vorbei. Haben uns aber in Ruhe loggen lassen 😉 Dann war da noch GC5MNY1, Bankensterben IV, eigentlich ganz ok, aber leider hat der Bauer gerade direkt gegenüber Silo abgeladen was den Cache sehr Geruchs-Intensiv sein ließ 😎 Und zu guter Letzt dann noch GC80WTC, Herzlichen Glückwunsch skeleton2013, irgendwie schon eine interessante Location mit sehr schöner Dose, der war wirklich gut.

Samstag war dann der erste Wandertag und wie schon erwähnt, durch die fantastische Umgebung war das ein Gedicht. Kaum gestartet stießen wir auf einen Cache den es gar nicht gibt 😎 Der Stellinger hat uns dann über Twitter informiert dass es sich um den GC5TPY9, Albert-Schomburg-Platz handelt, danke noch mal für die Detektiv-Arbeit! Der Witz ist, die Dose war in deutlich besserem Zustand als die meisten anderen Caches die wir hier so gefunden haben. Ich war kurz versucht den tatsächlich zu loggen, habe es dann aber beim vor Ort Log bewenden lassen. Dann ging es zur ersten Wandernadel, der 66 – Wilhelmsblick. Das war schon ein schöner Beginn, dicht an der Ferienwohnung hat man von hier oben einen schönen Blick. Perfekt wäre es würde man die doofe Straße nicht sehen, aber irgendwas ist ja immer. Es folgte der GC1GY6N, Fummeltunnel, ein wirklich sehr, sehr schöner Cache. Zum Einen zeigt er einem eine besondere Stelle, nämlich einen kurzen begehbaren Stollen, zum Anderen ist das Versteck auch schön gemacht. Eine Taschenlampe ist übrigens angeraten. Es folgte GC72R45, Es war einmal 11 den wir allerdings nicht finden konnten. allerdings war auch viel abgeholzt. Ohne es böse zu meinen ist das aber einfach auch der Typ Cache wo wir uns nicht mehr lange mit Suchen aufhalten da er so gar nichts hat, weder Location noch sonst irgendwas. Folgte gleich noch einer aus der Serie, GC72R45, Es war einmal 12. Ok, immerhin ein hübscher Wirt. Dann endlich wieder eine Stempelstelle, die 65 – Gasthaus Todtenrode. Ein riesiges Gehöft mit Gasthaus das für unseren Geschmack einfach nicht in einen so schönen Wald passt. Dazu sehr laut weil dort halt gearbeitet wird, och nö, nicht so unser. Am Gasthaus gibt es auch einen Multi, GC72RED, Es war einmal 13. Ganz nett, Station 1 war hübsch gemacht, aber da er in die, für uns, falsche Richtung führte haben wir ihn dann doch nicht weiter verfolgt. So ging es weiter zum GC1QAWA, Hasenteich. An sich eine wirklich schöne Ecke, aber schwieriger Weg, die Brücken dort waren nicht mehr recht Vertrauens-erweckend. Dann endlich wieder mal eine Stempelstelle, die 63 – Schöneburg Aussichtspunkt. Für unseren Geschmack die wohl schönste Stempelstelle bisher im Harz, sehr schwer erreichbar (also weit abgelegen), toller Blick, hier kann man echt sitzen und geniessen. Für den Rückweg blieb dann die letzte Stempelstelle, die 64 – Böser Kleef Aussichtspunkt. Wieder ein sehr schöner Blick und eine abgelegene Ecke, wir wurden dieses mal wirklich verwöhnt. Dort liegt auch gleich noch ein Cache, GC1KAT1, Böser Kleef. Er zeigt halt Cachern die Location die keine Wandernadeln machen, nicht mehr, nicht weniger.

Am Ende waren es dann rund 17 km, 5 Stunden, bei ununterbrochenem Dauerregen. Aber die Gegend ist tatsächlich so schön und vor allem auch Abwechslungsreich, das hat uns das tatsächlich nicht mal sonderlich gestört. Hier gibt es die verschiedensten Bäume, raue Ecken, softe Ecken, es ist wirklich alles geboten, von uns die wärmste Empfehlung! Bei der Tour waren wir übrigens froh die GPX mit Rasthütten vom Gründel dabei gehabt zu haben, SEHR zu empfehlen!

Track als GPX

Der Sonntag begann dann vor allem mit einem, mit Sonne! Das war nach dem wirklich nassen ersten Tag schon ein Genuss mal im trockenen zu laufen 😎 Und so ging es gleich auf die Walz, Wandernadel 69 – Sonnenklippe war als erstes Ziel dran. Und das passte schon mal, die Sonne gab heute wirklich alles. Eigentlich sehr schön, aber etwas überlaufen durch ein nahe gelegenes Hotel. Dort starten nämlich reichlich Wanderer und Muggel mit ihren Hunden ihre Spaziergänge und so ist es dort schon recht voll. Also gleich weiter zur 67 – Weißer Hirsch Aussichtspunkt. Und wieder ein fantastischer Blick. Wie schon erwähnt, die Gegend um Treseburg wimmelt förmlich vor wunderschöner Landschaft und tollen Blicken. Hier liegt dann auch unser erster Cache, der GC2DRHX, Weißer Hirsch. Relativ kaputte Dose, irgendwie verfolgt uns so ein Zustand bei Cachen im Harz. Weiter zur Stempelstelle 68 – Pfeil-Denkmal. Ein durchaus sehenswertes Denkmal, vor allem der Hirsch oben drauf sieht beeindruckend aus, wirklich schön anzuschauen. Und wie so oft auch wieder optimal um eine Pause zu machen. Dann wieder ein Cache, GC824G9 – Schirmbuche 3. Hoch eingestuft, in unseren Augen einen Tick zu hoch, aber völlig ok. Jetzt folgten wir ein Stück weit der Serien, GC824H8, Schirmbuche 4 und GC824HP, Schirmbuche 5. GC824J4, Schirmbuche 6 war dann schon wieder nicht zu finden, aber auch eher so ein Cache wo wir nicht lange suchen, zumal der Hint auch noch recht nutzlos ist. Weiter ging es mit dem Cache GC80H7Q, Zeltplatzwiese. Mal wieder so ein Cache der dafür sorgt dass ich irgendwie immer noch Lust zum Cachen habe. Toll gemachtes Versteck mit sehr schönem Logbuch. Dann war die letzte Stempelstelle für diesen kurzen Ausflug dran, die 57 – Echoblick Allrode. Ich habe laut gerufen, Echo blieb allerdings aus 😎 Sehr schön abgelegene Ecke, allein dafür hatte sich der Weg schon gelohnt. Wir haben diese Stempelstelle mitgenommen weil sie dicht genug dran war aber gleichzeitig auch weiß außerhalb liegt und sonst am Ende irgendwie übrig gewesen wäre 😉 Zu finden war dort auch gleich noch der Cache GC86WK0, Cachen und Stempeln. Blieb auf dem Rückweg noch der Cache GC1KG95, Grube Frieda der zwar nicht sonderlich gut versteckt war aber einen auch wieder an eine sehr schöne Location führt, echt ganz spannend.

So hatten wir auch hier wieder rund 17 km in 5 Stunden hinter uns, allerdings bei richtig schönem Wetter.

Was bleibt? Ein erholsames Wochenende mit sehr vielen schönen Kilometern, ein paar Wandernadel-Stempeln und einigen Caches. Hat sich auf jeden Fall gelohnt. Die Ferienwohnung war uns einfach einen Tick zu abgerockt, ging aber letztlich da man ja doch fast nur zum Schlafen dort ist. Und schlafen war dort sehr angenehm da völlig Stille herrschte. Wir sind ja schon sehr, sehr häufig im Harz unterwegs gewesen und Treseburg + Umgebung hat uns wirklich gefallen, war eigentlich die schönste Ecke im Harz die wir bisher erkundet haben. So können wir die Ecke nur wärmstens empfehlen.