Cache-Highlight im Harz

Wir waren ja mal wieder im Harz, dieses mal in Schierke und Umgebung, um uns Stempel der Wandernadel zu erwandern. Es war mal wieder schön, wie eigentlich immer wenn wir Kurzurlaub im Harz machen. Und ich will auch nicht den xten Bericht schreiben was wir alles gemacht haben, dürfte für andere nur bedingt spannend sein.

Aber wenn es schon ein Cache-Highlight gab dann möchte ich den hier wenigstens nennen, sozusagen als Tipp für andere Cacher die es hier in die Ecke verschlägt. Der Cache liegt zwischen Schierke und Elend und wer von Schierke aus kommt kann gut den Cache „Wassercache #3“ mitnehmen der auch eine nette Herausforderung darstellt. Das Highlight ist dann aber klar der Cache „Elendsburg„. Der ist eigentlich ein Prototyp für einen Cache denn er erschlägt klar die Herausforderung „der Weg ist das Ziel“ als auch „coole Location“. Eine Location die man ansonsten kaum finden wird denn sie ist nicht wirklich ausgeschildert und den Weg dahin muss man auch erst einmal finden, der ist allein schon recht abenteuerlich, vor allem wenn man aus Norden kommt!

Der Cache an sich ist gut und nicht allzu schwer zu finden, also an sich 08/15. Aber hier zählt halt Weg und Location und wer darauf wert liegt der ist hier richtig. Unsere Empfehlung hat er auf jeden Fall und unseren Favoritenpunkt hat er auch bekommen.

Kampf dem Maulwurf und den Wühlmäusen

Nein, ich möchte keine Grundsatzdiskussion führen ob die Viecher nun nützlich sind oder nicht, uns gehen sie gewaltig auf den Keks da sie seit Jahren für Tritt-Fallen in Rasen und Garten sorgen. Und es ist ja wirklich ein Witz, aber die buddeln auch nie da wo sie einen nicht stören würden sondern immer möglichst an den Stellen die einem besonders ins Auge fallen 😎

Wie wohl sehr viele Menschen haben wir über die Jahre vieles getestet, Hausmittelchen, Chemie, mechanische Fallen und was weiß ich nicht noch. Die Hausmittel kann man völlig vergessen, außer absurden Vorgehensweisen ergaben sie schlicht gar nichts, wahrscheinlich haben die Tierchen sich einfach nur an den Kopf gefasst was der ganze Quatsch soll. Chemie erwies sich als so lala, immerhin die Wühlmäuse konnten tatsächlich mal kurzzeitig eingebremst werden ohne aber wirklich durchschlagenden Erfolg zu erzielen. Außerdem haben wir nicht so wirklich gerne Chemie im Garten. Die mechanischen Fallen waren der beste Witz, immer wieder ausgelöst aber nie etwas drin. Dafür muss man die vorhanden Löcher sogar noch vergrößern um die Falle einzubauen. Davon ab, ein toter Maulwurf kann wohl dem Gesetz nach 25.000 Euro kosten wenn man ihn bewusst erlegt hat. Ein recht interessante Übersicht findet ihr hier.

Aber da die Viecher auch einfach nicht nachlassen versucht man es ja immer wieder mal sie in die Flucht zu schlagen. Also mal wieder beim ganz großen Versandhaus geschaut was es noch so gibt und wieder mal etwas Neues versucht. Karbid wurde dieses mal gekauft. Viel hilft viel, also gleich mal 3 Kilo. Natürlich ist das auch Chemie, aber nach der Anwendung hat es sich letztlich aufgelöst und ist weg. Dazu benötigt man, wie sich heraus stellte, sehr wenig davon.

Tja, was soll ich sagen? Der Hammer! Einmal im Garten auf dem Gehweg getestet und wow, netter Effekt. Kommt Wasser auf das Zeug qualmt es wie Otter los und stinkt wie die Pest, Man sollte es wohl auch nicht einatmen 😎 Also los und einen der Maulwurfshügel geöffnet. Zwei, drei Klümpchen Karbid rein. Mit der Gießkanne etwas Wasser drauf und Loch wieder zu machen damit der Qualm durch die Gänge zieht. Und siehe da, das ist jetzt ein paar Wochen her und weder Maulwurf noch Wühlmaus haben sich wieder sehen lassen. Das haben wir bisher noch nie erlebt, egal welche Maßnahmen wir bisher getroffen hatten, nach maximal 1 Woche waren die Gänge neu belebt.

Daher von mir der Tipp, versucht es mit Karbid, das Teufelszeug hilft und es reichen extrem kleine Mengen!

Hier noch mal im bewegten Bild

Geocaching mit Fahrzeug

Es ging mal wieder auf Cache-Tour, dieses mal mit dem Motorrad. Da dachte ich mir, wäre doch passend mal über die Cache-Fahrzeuge zu schreiben.

Ich kann natürlich nur von mir ausgehen, da wäre dann Auto, Fahrrad, Klapprad, Öffis, Motorrad und Motorroller. Eigentlich ja schon mal eine gute Auswahl, also kaum was zu beschweren.

Öffis können wir am schnellsten abhaken, für mich keine wirkliche Alternative. Die fahren unzuverlässig sind häufig überfüllt und wenn ich gar noch ein Fahrrad mitnehmen will darf ich nur zu gewissen Zeiten fahren. Dazu sind sie für einzelne Fahrten auch noch unverhältnismäßig teuer. Also ja, kann man machen, mir aber einfach viel zu umständlich.

Klapprad habe ich eine ganze Zeit über genutzt, ein Birdie. Das hatte den Vorteil auch in den Kofferraum eines Cabrios zu passen, das hatten wir damals noch in Nutzung. Das ist schon recht brauchbar und fährt sich nahezu wie ein Großes. Bei mehreren Caches hintereinander ist es sogar gegenüber einem richtigen Fahrrad im Vorteil da man schneller runter und wieder rauf ist, das ist tatsächlich angenehmer. Habe ich etliche Jahre genutzt aber irgendwie ist die Fahrrad-Nutzung dann doch wieder eingeschlafen, warum kann ich nicht mal genau sagen. Das Birdie gibt es noch, steht aber einsam und ungenutzt herum. Dennoch, also Cache-Mobil nicht zu unterschätzen und kann sogar in der Bahn mitgenommen werden zu Zeiten wo ein normales Fahrrad verboten ist.

Ein normales Fahrrad? Da habe ich ein Böttcher mit dem ich sehr zufrieden bin. Damit macht Cachen durchaus Spaß, selbst die Biltema bekomme ich an der Stange befestigt so dass ich sie mitnehmen kann. Es fährt sich vor allem doch ein Stück Erwachsener als ein Faltrad und hat eben etwas mehr Platz, sie Biltema, die bekomme ich auf dem Faltrad nicht mit. Dafür ist der Transport halt aufwändiger, bei den Öffis nicht immer und ans Auto muss schon ein Fahrrad-Träger. Auch ist das Auf- und Absteigen etwas schwerer. Hört sich komisch an? Ja, aber wenn man beim 10. Cache ist merkt man das schon. Für mich zur Zeit oft das Fahrzeug der Wahl wenn es um Caches geht die für mich von daheim aus mit dem Fahrrad zu erreichen sind, also so bis maximal 10 Kilometer Fahrstrecke.

Auto? Klar, sozusagen die Allzweckwaffe, vor allem auch bei nicht so prickelndem Wetter. Unabhängig, gute Transportmöglichkeiten, alles tutti!? Naja, bei Stau sieht es dann schon wieder anders aus und oftmals ist das Abstellen auch so eine Sache, in der Stadt z.B. kaum zu nutzen. Dazu natürlich auch schlicht ein teures Fahrzeug, sowohl im Kauf als auch im Betrieb. Und nach 3-4 mal aussteigen habe ich oft gar keine Lust mehr noch mal anzuhalten.

Kommt das Motorrad. Ist schon mal in Kauf und Betrieb erheblich günstiger als das Auto und bei schönem Wetter macht es auch noch richtig Spaß. Dazu ist Stau nicht so tragisch da man meist dran vorbei kommt und Parken eh ein Witz. Aber auch hier ist das Auf- und Absteigen auf Dauer gar nicht so unanstrengend. Dazu kommt dass man meist in Motorrad-Klamotten unterwegs ist die auch nicht bei jedem Wetter der Knaller sind und Motorrad-Stiefel sind nicht so der Bringer für das Ablaufen von Reststrecken zum Cache. Also ja, macht Spaß, aber eher für Caches die dicht an der Straße liegen. Ich nutze es im Sommer tatsächlich sehr häufig zum Cachen, allerdings meist für Caches die mehr als 20 Kilometer entfernt sind und wirklich nah der Straße liegen. Warum 20 Kilometer? Weil bis zu der Entfernung mein aktueller Favorit zieht, der ->

Motorroller. Ich habe einen Honda Roller mit 150 ccm. Der hat den Vorteil so langweilig und schlicht auszusehen wie ein 50er Roller und damit hat er sozusagen direkt ein Pal-Feld 😎 Der Roller ist mit tatsächlich mit seinen max 115 km/h und doch eher gemäßigter Beschleunigung einfach zu langsam für lange Strecken, aber für Touren bis 20 Kilometer passt er wie Arsch auf Eimer. Kauf ist schon nicht wirklich teuer, Unterhalt ein Witz. Versicherung irgendwie 50 Euro im Jahr, Spritverbrauch bei 2,5 Liter. Abnutzen tut auch nicht viel. Dazu sitzt man aufrecht und durch eine Kopf-hohe Rentnerscheibe vorne bekommt man selbst von schlechtem Wetter wenig ab. Auf- und Absteigen sind so einfach wie bei keinem anderen Fahrzeug da man ja sozusagen nur den Fuß minimal verschiebt und senkt und schon steht man. Mein Roller hat sogar ein Start-/Stop-System so dass ich anhalte, absteige und direkt zum Cache gehe, der Roller schaltet sich ja selber aus. Danach aufsteigen, Gas geben und er fährt wieder an, ein Gedicht. Dazu fällt man nirgends auf, mit dem Motorrad z.B. sieht das schon anders aus.

Fazit?!

Gibt es kaum denn hier wird bei vielen wohl einfach die persönliche Vorliebe entscheiden. Bei mir ist es wie gesagt zur Zeit der Motorroller aus den oben genannten Gründen. Aber vielleicht ist es ja für diejenigen die nur mit dem Auto unterwegs sind, gern auch auf verbotenen Feldwegen, eine Anregung mal über ein anderes Fahrzeug zum Cachen nachzudenken. Von Suzuki gibt es z.B. einen 110 ccm Motorroller der mit Auto-Führerschein gefahren werden darf der gerade mal 2000 Euro kostet. Wenn ich sehe was sich Geocacher so gönnen dürfte das für manchen locker machbar sein.

YouTube-Videos Statistiken

Ein Blog-Eintrag in meinem RSS-Feed brachte mich dazu mir die YouTube-Statistik mal genauer anzuschauen. Da liest man

“ Mehr als 99 Prozent aller Videos erreichen niemals ein großes Publikum. „

Da müsste man jetzt erstmal definieren was ein großes Publikum ist. Aber gehen wir mal von tausenden aus, vermutlich ist selbst das auf YouTube noch eher Kleinvieh, also gehen wir wohl eher von hunderttausend aus?! Ich vermute mal dass der Bereich gemeint sein wird. Damit bin ich natürlich bei weitem raus, dennoch brachte mich der Artikel dazu selber mal nach diesen Statistiken zu schauen. Dazu habe ich mir mal ein älteres Filmchen geschnappt das recht häufig geschaut wurde, das Gipfelstümper-Video.

Was ich ab und an mal sehe wenn ich überhaupt mal in den Kanal schaue dass das Video mittlerweile rund 1.600 Abrufe hat, was für mich schon großes Publikum ist 😎 Dann hat es 41 mal Daumen hoch und 2 mal Daumen runter. Ok, 1-2 Daumen runter habe ich fast immer, da mag einen halt jemand nicht, damit kann ich gut leben, das ist dann halt so. Insgesamt scheint das Video aber ja doch ganz gut angekommen zu sein.

Wenn man nun auf Analysen geht bekommt man die erste spannende Auswertung der Zuschauer. Ich habe mal „Seit Upload“ angewählt.

Ok, so in etwa 3 Spitzen. Die Veröffentlichung, wahrscheinlich wurde dann noch mal irgendwo drüber gesprochen und dann noch mal eine neue Verlinkung hier im Blog. Von allein ist der Zuspruch eher gering. Die durchschnittliche Wiedergabedauer ist 64,5%, nur was sagt mir das jetzt? Das es viele doch doof fanden, dass es viele durchgeschaut haben und einige sofort abgebrochen?! Aber da gibt es ja noch einen „Mehr“ Link, also mal schauen

Wenn man übrigens mit der Maus auf die Linie geht zeigt sie die Prozentzahl an dem Punkt an, bei 0 Minuten sind das übrigens 102%. Da bekommt man ja so richtig Vertrauen in die Auswertung 😎 Rechts gibt es übrigens noch einen Link zum „Diagrammleitfaden“, der sagt mir folgendes

Also lässt das Interesse der Zuschauer wohl mit der Zeit nach. Bei 2:38 erstaunt mich das schon etwas. Oder die Musik ist den Leuten doch zu nervig.

Ich will jetzt gar nicht jeden einzelnen Link aufzeigen, dass kann der geneigte Leser sicher auch ganz allein. Aber ich kann es empfehlen, ist wirklich interessant was YouTube da so alles liefert. So sind z.B. angeblich alle Zuschauer dieses Videos männlich und nur einer hat per Spielkonsole geschaut. Ansonsten sind die Betriebssysteme sehr gestreut.

Ich sag mal so, wer YouTuber als Beruf wählt wird hier bestimmt wichtige Dinge ermitteln können und auch gezielt Filme für das eigene Publikum optimieren können, keine Frage. Für mich bleibt es aber vermutlich eher ein einmaliger oder zumindest seltener Blick in die Statistiken, viel zu viel Informationen für meinen Geschmack. Vor allem wird mir heutzutage fast jedes Hobby viel zu verkopft. Letztlich mache ich doch diese Filmchen weil ich Spaß daran habe und wenn es einem anderen auch gefällt, um so schöner. Und wenn es halt niemandem gefällt und nur 10 Zuschauer vorbei kommen? Na? Genau, fällt mir auch kein Zacken aus der Krone 😉

Kurz und gut, ich wollte einfach mal darauf hinweisen dass es so etwas überhaupt gibt und die Anregung weiter geben einfach mal rein zu schauen. Was jeder einzelne dann daraus macht bleibt ja eh ihm überlassen.

Mystery – endloser Diskussionsstoff?!

Die Mystery-Cacherei bietet wahrlich immer wieder Diskussions-Stoff. Oft wirklich nahezu fanatisch geführt. Der Aufreger ist meist das weitergeben von Koordinaten. Witzig dabei, so eine richtige rote Linie zieht jeder woanders, und diese Linie hat eine enorme Breite 😎 Bei mir ist die recht klar definiert, die liegt nahezu bei 0. Und nein, ich habe kein schlechtes Gewissen. Natürlich kenne ich das Gesabbel von „muss man selber lösen“, aber das hört man halt oft von Leuten die dann in der Gruppe Multis machen. Wie sie es da wohl damit halten? 😎 Und wenn sie zu viert Klettern gehen, macht dann jeder jeden Baum oder wechselt man sich da ab?!

Ich mag keine Mystery-Caches und zwar recht konsequent. Habe ich die ersten Jahre auch noch versucht einige zu lösen und auch immer versucht alle zu machen hat das in den letzten Jahren nachgelassen. Kurz, ich habe sie schlicht nicht mehr in der PQ und bekomme sie dadurch im Normalfall gar nicht mehr. Nur wenn die nahe Gegend so völlig abgecacht ist schaue ich auch nach Mystery-Caches und Biltema, liegen in meinem Geschmack auf ähnlichem Niveau. Aber das ist halt Geschmacksache und daher kann ich gut damit leben.

Ich löse nur die ganz einfach Mystery selber, bei den schweren Rätseln schaffe ich es eh nicht. Für manche bin ich einfach zu blöd, für andere fehlt die Schulbildung, sehr viele finde ich meist souverän den falschen Ansatz und nicht selten stellt sich heraus dass man auch anders an den Mystery herangehen kann und er gar nicht so eindeutig wie gedacht ist. Sind dann mal wieder eine gewisse Menge an nahen Mystery-Caches vorhanden schaue ich mal durch wer sie gemacht hat und wenn einer aus einer handvoll Kontakten dabei ist maile ich ihn an und frage nach Koordinaten. Und zwar ohne großes gedruckse da ich bei denen weiß dass sie es entweder ähnlich halten oder zumindest gut damit umgehen können. Meine Güte, letztlich tut das doch auch niemandem weh. Klar, oft genug kommt dann „die Belohnung für den Owner“ und auch das wieder von Leuten die andere einfache Tradis mit Einheits-Logs versehen. Wie immer, jeder baut sich seine eigene Moral und Realität und versucht sie dann anderen aufzudrängen.

Auf die Spitze getrieben wir das dann wenn völlig unlösbare Rätsel gestellt werden die letztlich nichts anderes tun als nette Plätze sinnlos belegen. Oder kann mir jemand erklären was an so einem Cache wie DIESEM sinnvoll sein soll? Ich kenne den Owner und er ist wirklich ein netter, hilfsbereiter Cacher, der Sinn eines solchen Caches erschließt sich mir dennoch nicht. Aber er wird sicher einen Grund haben und so ist letztlich auch dieser Cache sicherlich irgendwie sinnvoll.

Klar, ob nun riesige Listen im Netz mit Lösungen rumgehen müssen ist fraglich, liegt aber letztlich auch wieder nur irgendwo am Rande der roten Linie. Für Groundspeak sogar darüber, die sperren dann auch gerne mal einen Account wenn er zuordenbar ist. Ob das wirklich was bringt? Wenn einfach jeder selber so cachen würde wie er es als gut ansieht und andere einfach cachen lassen würde wie sie es mögen wäre vieles bestimmt entspannter. Das Owner wirklich aufhören Caches zu legen weil ihre Caches auf solche Listen geraten, aus meiner Sicht mehr als fraglich. Nach einer angemessenen Zeit des beleidigt seins kommen sie meist wieder und ansonsten finden sich neue Owner.

Fazit. Vielleicht etwas mehr Gelassenheit von allen Seiten. Die Owner nehmen es hin dass nicht jeder den Mystery selber gelöst hat und die Cacher loggen vielleicht nicht extra provozierend dass sie die Koordinaten abgegriffen haben und dann ist doch alles gut?! Leider nein, ich bin mir sicher, die nächste Diskussion wird nicht lange auf sich warten lassen und schnell wird daraus wieder eine überflüssige Schlammschlacht 😎

Eigentor Mietpreisbremse

Das Thema liegt mir einfach am Herzen weil ich das für die größte Veralberung der Mieter halte die es je gegeben hat. Diese Art der Symbolpolitik ist nicht nur lächerlich sondern auch schlicht schädlich!

Wir haben mittlerweile seit rund 25 Jahren vermietete Eigentumswohnungen. Und bis zur Mietpreisbremse war die Miete nur ein Faktor unter vielen. D.h. wir haben uns die Wohnungen nicht gekauft um über Mieten reich zu werden sondern als Altersvorsorge. Übrigens auch etwas was unsere Regierung damals durchaus empfohlen hat. Also die Anschaffung von vermieteten Immobilien als Altersvorsorge und heute versuchen sie Vermieter die das dann getan haben als Miethaie darzustellen, aber das ist dann wieder ein Thema für sich.

Der Preis so einer Wohnung hing immer an der Lage, der Vermietbarkeit und vor allem auch dem Zustand. Die Miete war auch interessant aber nicht so wichtig. Warum? Ganz einfach, lässt man den Mieter halt wohnen bis er irgendwann die Wohnung verlässt und dann kann man immer noch die Miete auf die ortsübliche erhöhen. Bei uns war es also tatsächlich so dass unsere Mieter eigentlich nie eine Mieterhöhung erlebt haben, wie lange sie auch immer in der Wohnung blieben da so eine Erhöhung Aufwand bedeutet und der Ertrag „den Kohl nicht fett macht“.

Dann kam die Mietpreisbremse. Nun ist es nicht mehr möglich die Miete mal eben auf Markstandard zu erhöhen sondern man muss schauen was geht. Und diese seltsamen Mietenspiegel haben leider allzu oft aber auch so gar nichts mit marktüblichen Mieten zu tun. Wie die sich genau zusammen setzen fragen sich sogar Experten. Das Ergebnis ist ganz einfach, der Verkauf einer Wohnung hängt jetzt erheblich mehr von der Miete ab. Klingt erstmal nicht tragisch, trifft ja nur die (angeblich immer ach so reichen) Vermieter/Eigentümer. Und das ist der entscheidende Irrtum, der sichert sich seine Altersversorgung nämlich auch! Bedeutet?

Tja, 25 Jahre hat es gedauert und eine Mietpreisbremse hat es gebraucht damit wir in unseren Wohnungen zum ersten mal Mieterhöhungen durchgeführt haben. Einfach um den Wert der Wohnung zu erhalten denn mittlerweile ist es eben von sehr hoher Bedeutung eine hohe Miete zu haben wenn man so eine Wohnung verkaufen möchte. Und da die Erhöhungen begrenzt sind müssen wir jetzt schauen dass wir alle zwei Jahre maximal erhöhen wenn wir uns nicht selber schaden wollen.

Das Übel überhaupt ist eigentlich dass es wirklich Miethaie nicht mal trifft. Wer wirklich jeden Cent aus so einer Wohnung raus holen will tut das auch weiterhin. Da wird dann halt ein Tisch, Stuhl und Bett vom Billigsten in die Wohnung gestellt und schwupps ist es ein vermietetes Zimmer und der Mieter verliert so gut wie alle Rechte.

Die Mietpreisbremse ist also wirklich ein Schuss in den Ofen, Symbolpolitik die über das eigentliche Problem hinweg täuschen soll, es wurde schlicht nicht genug gebaut. Warum? Weil bauen von Wohnungen immer teurer und schwieriger wird da die Auflagen mittlerweile absurd hoch sind. Da wird ernsthaft darüber diskutiert dass es Wohnraum für 5-6 Euro pro qm geben muss. Wie dumm muss man sein zu glauben für das Geld wäre ein Wohnung wirtschaftlich zu betreiben? Der Preis wäre nur über Zuschüsse möglich und darüber höre ich kaum einen Politiker sprechen?!

Zum Abschluss sei noch eins erwähnt, wir haben keinen Mangel an Wohnraum! Wir haben nur einen Mangel an Wohnraum an schönen Stellen, also mitten in der Stadt, ruhig gelegen und Bushalte vor der Tür, ja, da wird es knapp. Dafür stehen auf dem Land Immobilien in Mengen leer. Vielleicht muss man einfach auch mal darüber nachdenken wie man diese Immobilien attraktiver macht in dem man ländliche Regionen aufwertet? Aber nein, die Politik fabuliert ja lieber über die bösen Vermieter.

So, sorry, musste mal raus 😉

Überwachungskamera – Audio geht auch

Was mir beim herum experimentieren auffiel, Audio ist eigentlich auch gar nicht schlecht. Bei der IN-9010 ist ein Mikro sozusagen Serie. Und das war recht cool, konnte man sogar Gespräche von der Straße hören und verstehen. Sozusagen ein Traum für jeden Spanner 😎 Aber es hat auch echt was entspannendes wenn man im Büro den Überwachungsmonitor laufen hat und es zwitschert als würde man draußen im Garten sitzen.

So habe ich mir also für meine IN-5907 ein passendes Mikro gesucht. Die Auswahl an Outdoor-Mikros ist erstaunlich klein, das hätte ich gar nicht erwartet. Dann gibt es wohl Mikros mit 5 und 12 Volt und diverse Anschlußarten. Und aus Erfahrung geläutert habe ich mich nicht auf sonderliche Experimente eingelassen und das Original von INSTAR gekauft, das IN-Mikro 380.

Ein durchaus gutes Mikro und man hört wirklich viel auch auf höhere Entfernung. Dafür aber auch ein ganz hübsches Rauschen. Da geht aber wohl noch einiges in den Einstellung, das muss ich noch mal in Ruhe durchgehen. Aber auch so bin ich schon recht zufrieden, zumal sich der Preis in Grenzen hält und es ja keinen schlechten Eindruck macht.

Braucht man also Audio? Aus meiner Sicht eigentlich nicht, aber es ist halt eine witzige Erweiterung, nicht mehr aber auch nicht weniger 😉

Der Berg rief, die Cacher kamen

Nun ist es also schon wieder Geschichte, das Event auf dem Wilseder Berg. Und schön war es, so einfach kann man es fast schon auf den Punkt bringen.

Ich kenne natürlich nicht alle Teilnehmer, aber von denen die ich kenne überraschte mich schon der eine oder andere etwas. Bereits das dritte WA kam vom Glider74 der mit Anreise aus Hannover schon nicht mehr zu den direkten Nachbar-Cachern gehörte und wen freut es nicht wenn Cacher aus vielen Ecken und Enden kommen. Nummer 7 dann hmichel777 der zwar schon vorher einiges hier oben mitgemacht hat, aber eine Anfahrt aus Ecke Frankfurt ist wohl kaum selbstverständlich. Und so ging es dann weiter, einige Cacher aus der Region, aber auch immer wieder Cacher aus diversen Regionen Deutschlands. Also ein durchaus buntes Sammelsurium und das zu einem Event das eigentlich nichts besonderes bietet außer halt die Location und den Weg dort hin, das hatte doch schon mal was.

Wir machten uns dann gegen 18.30 Uhr mit dem Poilettentapir auf dem Weg der tatsächlich dachte er wäre früh genug um Erster zu sein, tja… Den Owner vom OC-Event, den Ritter Ramon ließen wir vorerst mit seinem Schlachtroß am Parkplatz zurück damit er die weiteren Anreisenden einweisen konnte. OC ist übrigens das tote Pferd das ab und an noch ein Wiehern ausstößt 😉 Schon der Aufstieg war von Gefahren gesäumt!

wie man sieht hat mich die Angst derart zittern lassen dass das Bild recht unscharf wurde, war aber wohl eine Kobra!

Oben angekommen wartete bereits tbou auf uns. Der hatte bereits im März sein WA geloggt und saß seitdem vermutlich bereits hier oben 😎 Und dann trafen so nach und nach die anderen Teilnehmer ein und für das OC-Event gab es sogar ein Logbuch. Ok, der Name vom Poilettentapir war nur fast richtig geschrieben, ansonsten aber immerhin überhaupt ein Logbuch. Für Events hier oben ja eigentlich eher untypisch.

Dann gab es auch ein paar Geschenke für den Owner.

von der gesamt anwesenden Brockenfrühstück-Orga
die waren echt liebevoll gemacht

Aber auch für das leibliche Wohl war wieder im Überfluss gesorgt und das alles ohne jede Absprache, da staune ich auch immer wieder nicht schlecht 😎

Und ganz überraschend ließ sich auch der Yeti selber sehen der heute wahrlich reich geworden wäre hätte er für jedes Selfie einen Euro genommen!

So wurde dann auf das eigentliche Ereignis gewartet, den Sonnenuntergang gegen 21.45 Uhr.

Und der kam. Dazu hatten wir noch das Glück dass die Wolken sich zurück hielten und genug Platz ließen für ausreichend ah und oh.

Erst danach löste sich das Event dann langsam auf. Bis wir letztlich daheim waren war es Mitternacht und jede Minute hat sich gelohnt. Sollte der Poiletten-Yeti also irgendwann wieder rufen werden wir mit Sicherheit wieder folgen!

Event Wilsede naht

Jetzt ist es bald wieder so weit, ein besonderes Event naht. Bereit im März hatte ich es hier schon mal erwähnt und nun ist es bald da, wir freuen uns schon drauf. Es geht mal wieder auf den Wilseder Berg zur Yeti-Sichtung 😎 Die zulässige Grenze von 40 Leuten dürfte bereits knapp überschritten sein mit den 36 WAs, aber wollen wir erstmal schauen wer es überhaupt bis oben schafft 😉

Wir fangen schon mal an langsam alles zusammen zu tragen, passendes Bier, passende Schokolade, Nussecken und was es sonst noch so braucht für so einen schweren Aufstieg!

Warum uns das Event am Herzen liegt? Nun ja, hier ist halt ein epochaler Film entstanden

Und natürlich auch die Tatsache dass man hier mal etwas körperliche Bewegung haben muss um den Ort zu erreichen, das hat mir schon immer gefallen. Zumal man hier auch nicht wie auf manch anderem Event, das leider immer mehr verwässert, den zu dicken Hintern mit dem Zug hochbringen lassen kann. Nein, Bewegung ist hier unumgänglich. Das sorgt jedes Jahr immer wieder dafür dass fast nur gleich gesinnte Cacher hier oben aufschlagen und das mögen wir halt. Dabei halten wir uns gar nicht für besser, sondern das ist einfach nur die Variante die wir bevorzugen.

So freuen wir uns also auf ein schönes Event zu ungewöhnlicher Zeit an ungewöhnlichem Ort mit wahrscheinlich ungewöhnlichen Cachern, was will man noch mehr 😉

GSAK 9 – wie geht es weiter

Eine neue Version von GSAK ist vor einiger Zeit auf den Markt gekommen, Version 9. Der Programmierer hatte wohl einen Schlaganfall und ordnet nun sein Leben neu, verständlich. Für GSAK bedeutet es u.a. dass die Software Freeware wird. Das macht er wohl hauptsächlich weil er einfach nicht mehr die Zeit hat GSAK so weiter zu pflegen wie man es von einer Bezahl-Software erwarten würde. Ich fand den Preis von GSAK eigentlich immer ok, man bekam dafür enorm langen und guten Support und das ist mir wichtiger als ewig neue Features oder GUIs die eigentlich eh kein Mensch benötigt. Man muss wohl abwarten wie und ob es mit der Software weiter geht. Eigentlich reichte mir die Version 8 schon völlig, aber wie sich nun zeigte ist die API dort nicht mehr lauffähig. D.h. wer die Groundspeak-API nutzen will muss auf Version 9 umsteigen. Da gehöre ich leider dazu.

Warum leider? Weil Version 9 bei mir nicht so richtig gut anlief. Alle Funktionen liefen deutlich merkbar langsamer, ebenso die Makros. Erst ein Reparatur- / Defragmentierungs-Lauf der Datenbank, der auch Fehler fand, schaffte Abhilfe. Dennoch ist es bei immer noch merklich etwas langsamer als die Vorgänger-Version. Ich hatte dann erst wieder die 8.7 installiert, aber dort ging halt nach kurzer Zeit die API nicht mehr, so bin ich jetzt also wieder bei 9.0. Wem es also ähnlich geht, ruhig mal die Datenbank durch GSAK prüfen lassen, kann zumindest etwas helfen.

Tja, die neue API ist dann wohl das hauptsächlich Neue in GSAK 9 und die verhält sich bei mir doch etwas anders. So hatte ich mir einen API-Aufruf auf einen Button gelegt und schwupps, plötzlich holte er mir nicht mehr alle offenen, findbaren Caches in meinem Umkreis sonder plötzlich auch die gefundenen und deaktivierten Caches, warum auch immer… Leider habe ich bisher keine Möglichkeit gefunden das Holen der deaktivierten Caches zu unterdrücken, die gefundenen Caches kann man aber unterdrücken in dem man nun auf Seite 2 der Einstellungen den eigenen Cacher-Namen bei „not found by“ eingibt, das war vorher nicht nötig.

Wie es mit GSAK weiter geht ist wohl unklar. Open Source ist unwahrscheinlich, dann würde es zumindest Probleme mit der Groundspeak-API geben und die ist schon recht wichtig für GSAK denke ich. Ob vielleicht jemand anders die Software weiter pflegt? Ich bin da skeptisch. Da ich selber Programmierer bin weiß ich durchaus was es bedeutet fremden Code zu pflegen, speziell wenn er so lange „historisch gewachsen“ ist. Aber wer weiß, vielleicht findet sich ja noch ein Enthusiast. Schade dass es GAPP nicht mehr gibt, das war so um 2013 mal eine echte Alternative die durchaus mit dem damaligen GSAK mithalten konnte.