Buch: Sein letzter Cache

Jetzt habe ich mir auch mal ein „Geocaching-Buch“ gekauft um zu sehen wie sich das so liest. Es handelt sich um einen Krimi von Franziska Frey, „Sein letzter Cache„. 2,99 € hat mich das gekostet und ich mir wurde recht früh klar das hat sich für mich nicht gelohnt.

Ein Problem dürfte wohl sein dass ich sehr tief im Thema bin und einem dadurch eher Dinge aufstoßen die nicht recht „passen“. So habe ich in über 10 Jahren wirklich nie erlebt das jemand mit einem Steigeisen Bäume beklettert oder gar Krampen in den Baum klöppelt und speziell in der heutigen Zeit würde er vermutlich schneller eine Anzeige an den Hacken haben als er wieder unten wäre?! Und so irritierte mich das Buch schon früh mit:

„rammt er sein rechtes Steigeisen in das Baumholz“

Aber auch:

„sein letzter Gedanke ’nicht gehoben'“

ist mir in der Formulierung gänzlich unbekannt, ich vermute mal es ist DNF oder nicht gefunden gemeint?! Mag aber natürlich auch lokal unterschiedlich sein. Ach ja:

„die Trackaufzeichnung aus Matthias‘ GPS gemeinsam mit Torsten überprüfte und der ihr bestätigte, dass man die schlecht manipulieren könne“

halte ich z.B. auch schon für gewagt?! Das ist eine GPX-Datei, die kann ich schon mit Notepad locker editieren…

Ein weiteres Problem dieses Buches ist für mich der Gebrauch der Sprache. Nicht dass ich ein Meister darin wäre aber ich versuche ja auch kein Geld damit zu verdienen. Aber Formulierungen wie:

„dann konnte Klettern unmöglich gemacht werden“

„Barbara schrie immer noch gellend und die Tränen spritzten ihr aus den Augen“

„bei Günnur klackte es dunkel im Gehirn“

„der blutende Baum, der nach seine Attacke oft qualvoll stirbt“

finde ich irgendwie sehr, sehr seltsam und störend. So ein Buch soll mich ja mit auf die Reise nehmen und mich in einer Geschichte versinken lassen. Solche holprigen Formulierungen bewirken bei mir aber eher einen Bruch im Lesen da ich automatisch stutze wenn ich auf solch ungewöhnlichen Text treffe.

Dazu kommt ein eher leidlicher Spannungsbogen. Nach dem Fund des Toten passiert eigentlich erst einmal sehr lange nichts was mit Geocachen zu tun hat, überraschend für mich auch dass nach einem Absturz aus einem Baum bei dem nichts auf etwas anderes als einen Unfall hinweist überhaupt die Kripo so umfangreich ermittelt. Es gleitet in das sadistische Leben des Opfers ab, dann ins Berufliche und ein wenig werden noch die Aspekte Deutsch-Türkischer Ehen beleuchtet. Mag natürlich für die Handlung wichtig sein, gefühlt eher nicht, ist halt nur nicht unbedingt ein Grund warum ich mir speziell einen Krimi geholt habe der mit Cachen zu tun hat. Erst nach 45% (Kindle) kommt mal wieder etwas Geocaching ins Spiel und hier auch noch mit teils kleinen Fehlern wie:

„mindestens 161 Meter entfernt liegen muss, um eine Überdosung“

<Klugscheiss an>die 161 Meter gibt es wegen der Darstellung auf der Karte<Klugscheiss aus>

Insgesamt wirkt die Handlung arg konstruiert und der Schreibstil auf mich eher angestrengt.

Geocaching kommt einmal kurz am Anfang, einmal sehr kurz in der Mitte und noch mal kurz am Ende vor, wirkt aber eher wie ein Versuch das Hobby irgendwie in ein Buch zu integrieren.

Wer ein Buch sucht das, zumindest ein wenig, mit Cachen zu tun hat kann hier zumindest preisgünstig fündig werden. Ich kenne die Autorin nicht aber dieses Buch kommt mir ansonsten so vor wie die Bücher die durch private Autoren bei Amazon eingestellt werden und die oftmals deutlich machen was einen Amateur von einem Profi unterscheidet. So sorry, ich würde es nicht empfehlen.

Ganz wichtig, weder glaube ich noch behaupte ich es besser zu können! Aber eben weil mir das bewusst ist versuche es auch gar nicht 8-)

ein paar Worte aus dem Sommerloch 8-)

Kleiner Rückblick

Die Trracers haben den Urlaub hinter sich, die D-Buddis haben ihn vor sich, daher die etwas längere Pause. Einzige Möglichkeit noch etwas zu „machen“ wäre ein Interview zum Mega in Bremerhaven (2017) gewesen, aber da haben wir uns entschieden es nicht zu tun da es eigentlich nicht zu uns passt. Kann man auch im letzten Podcast nachhören. Dennoch vielen Dank an die Owner / Orga für das Vertrauen uns das überhaupt anzubieten. Aber es gibt da ja gewisse andere Blogs. Die haben zwar zum Teil dann mehr Bilder als Text in ihren Artikeln, dafür kann man aber sicher sein dort NIE irgendein negatives Wort über irgendein Event zu lesen solange ein kostenloser Stellplatz raus springt, ist doch vielleicht auch gar nicht so verkehrt ;-)

Ein Filmchen oder Zwischenpodcast auf Krampf zu produzieren wollte ich nicht, das funktioniert nur wenn ich wirklich Lust dazu habe. Und Lust und Zeit waren bei uns dieses Jahr etwas knapp da wir nun bald beide die 5 vorne stehen haben und mit dem Alter auch pünktlich die ersten Zipperlein kamen, was gepaart mit diversen anderen kleinen oder größeren Katastrophen dieses Jahr viel von unserer Zeit gefressen hat. Daher sind wir jetzt ganz froh erst einmal in der Urlaub zu kommen.

Trotzdem war es ein cachetechnisch recht schönes Jahr, obwohl es nicht ganz so viele Caches geworden sind wie sonst. Und auch mit dem Verlauf von Blog und Podcast kann man eigentlich nur ganz zufrieden sein. Klar, Hörer- und Lesertechnisch tritt offensichtlich eine gewisse Stagnation ein, aber da waren die Zahlen eh nie der Beweggrund sondern eher spannende Begleiterscheinung. Kurz und gut, hat Spaß gemacht 8-)

kleine Vorausschau

Die unsichtbare Heike und ich werden ja die ersten 2 August-Wochen Münster – Nürnberg – Regensburg – Merseburg besuchen und eine Idee ist es am Ende jedes Stadt-Besuchs eine kurze Audio-Zusammenfassung über die Stadt zu machen, sowohl als Tourist als auch als Cacher. Ist aber vorerst nur ein Gedanke, ob da wirklich was kommt, wer weiß das schon 8-)

Dann ist Trracer ja komplett durchgedreht hatte der Trracer ja die sagenhafte Idee wir müssten auch mal ein Event veranstalten und war nicht zu stoppen. Nicht mal durch einen Reviewer oder gar die Naturschutzbehörde lies er sich stoppen und brachte alle Unterschriften zusammen um am Drehort unseres monumentalen Films das Event genehmigt zu bekommen, am 20.08.2016, 14.00 Uhr ist es so weit.

Danach kommt dann ja bereit die nächste Folge, wahrscheinlich live aus dem Keller und weiter denken wir eh schon lange nicht mehr 8-) Somit viel Spaß im Sommerloch, haltet uns die Treue, oder auch nicht, Hauptsache ihr habt Spaß 8-)

20080912_Kalter_Reifen_009

Nächste Folge

Vor dem Urlaub haben wir noch einen Termin für die nächste Folge gefunden! Und auch wenn sie durch den Urlaub etwas später kommt wird sie dennoch kommen ;-) Am 26.08. wird es sein. Höchstwahrscheinlich live, aber das steht noch nicht ganz fest. Falls ja dann 19.00 Uhr. Könnte ja auch sein das wir mal wieder versuchen Trracer zu eliminieren die mit einem neuen „Trracer in Gefahr“ verknüpfen. Mal sehen, wir werden es rechtzeitig vorher verkünden. Also, keine Ausreden, genug Zeit den Termin für Podcast und vor allem Chat frei zu halten ;-)

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Magic Places – Tister Bauernmoor

Eine tolle Gegend im Nirgendwo. Man kann per Moorbahn, die ist wirklich niedlich, oder zu Fuß nach vorne laufen und vom Aussichtsturm die Vogelwelt genießen. Beides macht Spaß, wir bevorzugen früh morgens zu Fuß, dann ist es hier schön einsam. Das Ganze hat wirklich was von einem mystischen Ort!

zu finden bei N53°16.196 E009°34.134

Genaueres bei hier.

Überblick bei Google Earth.

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Postkarte Extrem!

Wir freuen uns ja ohne wenn und aber über jede Karte, egal was drauf ist, egal ob gekauft oder gebastelt und egal woher! Aber ab und an gibt es schon mal eine Karte die ein klein wenig heraus ragt, sei es durch witzige Basteleien die wir hier schon bewundern durften, sei es durch irgendeinen „verbauten“ Gag oder aber in diesem Fall durch die Location…

Heute, 14.07.2016 kam eine Karte die am 01.07.2016 in die Post gegangen ist bei uns an und ich gestehe ich war schon vom Motiv, dem K2, beeindruckt. Aber so richtig fiel mir die Kinnlade runter als ich wie üblich die Koordinaten über Google Earth gestalked habe, N35°42.718 E76°33.733, Höhe 4750 Meter… Ich kann nur empfehlen sich das wirklich mal auf Google Earth anzuschauen!

Die Karte kommt von Thomas aka Etibachtfan der dort den Earthcache GC2K0RJ als gerade mal 5ter Found geloggt hat und der liegt dort seit 2010! Eigentlich sogar als 4ter da der Owner selber auch Found geloggt hat?! Aber bei so einem Cache eigentlich völlig egal, den muss man überhaupt erst mal erreichen. Ich bin mir z.B. leider sicher dass ich den nie erreichen werde da ich vermutlich die >4000 Meter Höhe nicht überstehen würde. Schon bei 3000-3500 habe ich mein Limit erleben „dürfen“.

VIELEN Dank für diese Karte, die bekommt schon einen etwas besseren Platz und meine Hochachtung vor der Leistung diesen Cache erreicht zu haben! Und wenn du wieder im Land bist müssen wir einen Termin machen wann wir uns über diesen Cache im Podcast unterhalten können ;-)

201607 K2

Cache-Runde „Verdauungs-Spaziergang“, nähe Egestorf

Was ein Sommer 8-/ Aber wenn es dann schon mal, scheinbar, einen halben Tag trocken bleibt treibt es mich auch mal wieder zum cachen. Hamburg durch die Baustellen-Schwemme zur Zeit schwer zu erreichen bevorzugte ich in diesem Fall den Süden. Und so wurde es eine kleine Runde von 13 Tradis auf 3,5 km. Eigentlich 14 Tradis, am Parkplatz gibt es auch noch einen einzelnen Cache.

20160712 Übersicht vorher

Es handelt sich um GC6M3TA und folgende, optimal parken kann man bei GC5D4J2. Der Start ist am Hof Sudermühle und es beschleicht einen schon vom Start weg ein wenig das Gefühl dass die Runde auch Werbung für den Hof ist, bzw. Gäste anlocken soll. Ist aber auch nicht tragisch denn es passiert weder auf unangenehme Weise noch wird wirklich aktiv Werbung gemacht! Von daher, was solls?!

20160712 Hofschild

Gleich zu Beginn wird schnell klar dass es sich hier um eine stark bewanderte Gegend handelt, so kamen mir selbst Wochentags Vormittag Wanderer entgegen und auch die Ausschilderung unterstreicht dies noch mal eindeutig.

20160712 Wegweiser

Ist aber ebenfalls nicht schlimm, in dieser schönen und nicht zu kleinen Gegend verläuft sich das ganz gut und die meisten Caches konnte ich ungestört suchen und ansonsten wartet man halt mal ein paar Minuten. Und warten ist hier nicht unangenehm denn die Gegend ist wirklich sehr schön.

20160712 Aussicht

Aber zur Runde selber. Die Verstecke sind ok, zwischen einfach und sehr einfach, die teilweise auf 3 gesetzte D-Wertung halte ich für etwas zu hoch und falls es doch mal klemmt gibt es überall sinnvolle und hilfreiche Hints, eigentlich genau so wie sie sein sollen. Bei einigen Dosen halte ich die Verstecke für etwas gewagt, d.h. ich vermute die könnten in so hoch frequentierter Gegend auch schnell mal abhanden kommen. Auch Suchspuren sind schon deutlich zu sehen, ist also kein schlechter Gedanke die Runde BALD zu machen. Hier mal ein Beispiel eines ungetarnten Verstecks:

20160712 Versteck

Am Ende der Runde hat man dann rund 3,5 Kilometer auf der Uhr und eine Menge schöner Gegend gesehen. Danach husch in den Gasthof oder vielleicht noch den nahen Wilseder Berg besuchen, da findet sich eigentlich für jeden was.

20160712 Track

Kurz und gut, nix herausragendes aber eine solide Runde in der schönen Heide, da kann man eigentlich nix verkehrt machen, daher

RAUS, CACHEN!

 

DSM087 – Meercoins

Heute mal eine Sommerloch-Folge die dann aber doch irgendwie wieder bei über 2 Stunden landete, so läuft es halt manchmal 8-) Aber hört doch einfach selber rein ;-)

Und auf ganz besonderen Wunsch, um auf der Urlaubsfahrt was zu hören zu haben, habe ich die Folge im Turbogang fertig gemacht ;-)

Bücher
Jäger des versteckten Schatzes: Alles über Geocaching von Ingo Oschmann
– Travelling Jacks Cacherwelten

Mix
Team Matschmöpse und wir können Helden sein
Muddy Angel Run und ein Video davon
– Gute Tat für die Seenotrettung, hier gibts Coins, hier das Event
– Auto mit TB bei EBay
TB-Run
Groundspeak Entenrennen
Saarfuchs über Ethik

Hardware
Garmin Oregon 700/750t
Tough-Smartphone

Caches
der versteckte Zauberstab
– Trracers Empfehlung, Wissenschaft… auch bei OC
– kann man noch loggen den Cache

Events
Hot, Hot, Hot
R.I.P. Hamburg…
Geocoinfest 2016

2016_07 Karte

Mono Download
Stereo Download

Download Varianten

Handy-Cachen – weiter gehts?!

Nun habe ich auch mein letztes Problem gelöst und mit einem speziellen Akku für mein Samsung S5 auch das letzte lösbare Problem gelöst, die Laufzeit. Die ist mit diesem Akku jetzt wirklich ausreichend und für meine Wurstfinger passt das Handy sogar besser als vorher. Ja, die Wasserdichtigkeit geht damit verloren, aber der habe ich auch vorher nicht komplett getraut, von daher egal.

App der Wahl bleibt Locus, auch wenn es jetzt einmal zickte. D.h. Locus versuchte zu starten und blieb dann mit nichtssagender Fehlermeldung stehen. Erst eine Neuinstallation half, hatte aber den Nachteil das alle Einstellungen weg waren und vor allem auch die Offline-Karte über AndroMaps neu eingebunden werden musste. Mal sehen ob dies wieder geschieht, dann müsste ich die Lösung noch mal überdenken.

Auch einen weiteren Nachteil musste ich erkennen, bei so richtig fiesem Regen war das Handy-Display irgendwann so nass dass es tatsächlich nicht mehr einwandfrei zu bedienen war, schon ein kleiner Nachteil. Aber da ich älter werde und eh keine so richtige Lust mehr habe bei übelstem Wetter los zu ziehen ist das Problem nicht so schlimm für mich ;-)

Jetzt, nachdem ich mich endlich zum Handy durch gerungen habe kommt Garmin mit dem Oregon 700 auf den Markt 8-/ In meinen Augen kommt dieses Gerät aber tatsächlich zu spät. Auf mich wirkt es der Beschreibung nach vor allem wie ein Extender fürs Handy und warum soll ich dann nicht gleich das Handy nutzen?! Und wer Garmin Firmware kennt wird, ähnlich wie ich, vermutlich skeptisch sein ob die Kopplung mit Handy wirklich (gleich) funktionieren wird und wie rund die ganze Geschichte läuft. Also für mich sind Bluetooth und WLan auf jeden Fall kein Grund zu wechseln und dürfte eh noch mal die Laufzeit verkürzen womit man dann fast wieder beim Handy ohne Telefonfunktion ist…

Also für mich kann ich weiterhin behaupten das die Handy-Lösungen heutzutage weit genug sind um wirklich geeigneter Ersatz für das GPS zu sein. Der schlechte Empfang ist schon länger Geschichte, die Laufzeit bekommt man für „normale“ Ausflüge mittlerweile ebenfalls in den Griff. Mit Locus Pro habe ich eine, für mich, eierlegende Wollmilchsau gefunden und bisher war das Cachen damit eine wahre Freude. Maximal den viel zu unruhigen Kompass empfinde ich auf dem Handy unbrauchbar, da laufe ich jetzt auch die letzten Meter eher nach Karte. Das Montana liegt zur Zeit im Schrank, inkl. Auto- und Fahrradhalterung. Ich überlege tatsächlich es zu verkaufen denn auf „Hardcore-Touren“, die ich eh nur noch sehr selten mache, nähme ich eh eher mein uraltes Colorado mit, damit könnte man zur Not wohl sogar Zeltnägel in den Boden hauen ;-)

20160705 Locus

Freitag wieder live…

Diesen Freitag, 08.07. um 19.00 Uhr ist es mal wieder so weit, wir gehen mal wieder live auf Sendung. Und trotz Sommerloch bin ich guter Dinge dass wir wie immer ein paar Minuten zusammen bekommen ;-)

Wir freuen uns also auf euch und hoffen wie immer auf rege Teilnahme wenn wir in unserer typisch höflich und zuvorkommenden Art über die Dinge berichten die im Geocaching so vor sich gehen 8-)

20160704 Erinnerung

 

Mega-Ende Hamburg

So merkwürdig das Hamburger Mega in der Planung auch war, so wurde es jetzt immerhin mit nordischem Humor, einer Menge Luftballons und einem würdigen Grab zu ebenjenem getragen 8-)

Immerhin 51 Will Attends waren für dieses R.I.P.-Event vom Benebelten, mit Unterstützung durch HoyaHH, geloggt und vor Ort waren auch wirklich viele Besucher zu sehen. Ach wie „überraschend“ hat der Owner des Hamburg Mega, das-Seba, kurzfristig doch noch abgesagt, da wird Zuverlässigkeit halt ganz groß geschrieben ;-) Störte aber auch wirklich niemanden vor Ort, die Stimmung war insgesamt sehr gut, trotz des wirklich heftig windig und nassen Wetters.

Man muss es ja eh mal etwas relativieren. So wird immer gesagt in Hamburg geht kein Mega wegen Differenzen der ganzen Cacher, ich persönlich glaube da nicht dran. Bisher gab es ja nur diesen einen ernsthaften Versuch und der war ja im nachhinein betrachtet trotz eines guten Konzepts von Beginn an ein Witz. Der Owner hat doch nie wirklich angefangen ernsthaft etwas vorzubereiten und damit letztlich auch eine Menge verbrannte Erde hinterlassen. Dabei gab es gar keinen Gegenwind, im Gegenteil, Unterstützung wurde ihm ja von allen Seiten angeboten! Und auch das Mega-Stade sollte man in die Überlegung nicht einbeziehen denn dort gab es ja gar keinen wirklichen Gegenwind sondern eher kritische Begleitung und etwas wirklich übertriebene Reaktionen darauf, was dann hochgeschaukelt wurde und dargestellt wurde als wäre sonst was vorgefallen.

Von daher glaube ich nicht daran das kein Mega in Hamburg möglich ist! Im Gegenteil, würde sich ein seriöser Cacher bzw. eine Gruppe seriöser Cacher an die Planung machen würde es vermutlich besser laufen als mancher vermutet. Das Problem ist wohl eher dass niemand wirklich Lust hat sich die Arbeit an Bein zu binden?! Schon das Zarkier-Event hat für mich gezeigt dass mit ein bisserl guten Willen und Werbung mal eben ein Event mit >100 Cachern ohne große Vorbereitung lief das wohl fast allen Spaß gemacht hat. Natürlich fanden selbst hier einige wenige noch was zu meckern, aber das haste überall und ist wohl unvermeidlich.

Also ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben dass wir irgendwann doch noch ein Mega in Hamburg erleben werden 8-) Und falls nicht, ist dass eigentlich wirklich schlimm?!

201607_RIP

Sommerloch?

Im Moment beschleicht mich tatsächlich das Gefühl wir haben ein Sommerloch erreicht, oder es ist vielleicht langsam alles besprochen was es zu besprechen gibt!?

Wenn man die üblichen Kanäle so verfolgt stellt man fest das es hauptsächlich um Themen geht die bereits x mal besprochen worden sind. Wie sinnvoll Powertrails sind oder nicht wird man wohl nie schlüssig zu Ende diskutieren, welche Dinge Punktegeilheit oder noch ok sind, wie man loggen soll und wie das mit den Koords von Mysteries ist, alles endlos durchgekaut und nie wirklich zu gütlicher Einigung gekommen. Auch die Groundspeak-Themen drehen sich immer wieder um Nano-Icon und Souvenirs und ob Groundspeak denn nun Geldgeil ist oder einfach nur leben muss. Und so sieht es zur Zeit auch häufig in den sozialen Medien aus, das xte mal die Frage was tun bei vollem Logbuch und das yte mal die Antworten Logbuch ersetzen, Fotolog, einfach irgendwo drüber malen, nicht loggen, sich intensiv gegenseitig beschimpfen… Alles nichts Neues, genauso wenig wie die Argumente.

Wie geht es weiter könnte man sich da fragen?! Ich glaube das Hobby geht weiter wie immer, im großen und ganzen bleibt es die Suche nach der Dose und die Unterschrift im Logbuch mit den üblichen kleinen Nebengeräuschen 8-) Was aber machen die ganzen Blogs und Podcasts? Das wird vielleicht gar nicht so einfach, mittlerweile merkt man die Themen-„Dünne“ ja schon ein wenig wenn bei jedem kleineren Pubs sofort alle über die gleichen Themen berichten, aber was bleibt auch anderes übrig?

Was meint ihr dazu, einfach nur eine Phase oder beginnt das Hobby sich wirklich nach so vielen Jahren etwas zu „beruhigen“? Gibt es Themen die ihr bei den Geocaching-Medien vermisst oder die ihr viel zu intensiv behandelt seht? Nicht das wir uns allzu viel an Wünschen von außen halten würden, aber interessant ist es natürlich schon mal zu hören/lesen wie Hörer/Leser das so sehen! Also, füllt das Sommerloch mal mit und schreibt was, hier ausnahmsweise mal von mir die Aufforderung reichlich zu kommentieren!

201606 Sommerloch

Event, Event und Hamburg brennt

Ganz so schlimm ist es dieses mal wohl nicht, aber eine gute Schlagzeile lockt doch viel eher?! ;-)

Nun gibt es statt des Hamburg Mega, das ja bis heute nicht abgesagt wurde, ein Beerdigungs-Event mit Augenzwinkern. Aber auch hier findet sich natürlich schnell der eine oder andere der wieder was zu bekritteln hat, so wurde im Log „Nachtreten“ bemängelt… Leider hat der Kollege wohl nur schlurig drüber geschaut denn wenn er mal nach dem Bereich „Owner“ geschaut hätte wäre ihm vielleicht aufgefallen dass der Owner des Hamburg-Mega dort auch vermerkt ist. das-Seba hat also den Humor so eine Geschichte mit dem richtigen Blickwinkel zu sehen, wie er auch mit einem Log noch mal bestätigte, leider hat es nie dafür gereicht das Projekt mal irgendwann offiziell zu beenden 8-/ Irgendwas ist halt immer ;-)

Eigentlich kann man nur hoffen dass dieses Event nun mal in Ruhe und ohne drum herum gepolter über die Bühne geht denn es ist doch alles in bester Ordnung?! Hier muss man wohl auch mal die Reviewer loben die das Event erst gar nicht durchlassen wollten weil ja das-Seba durch den Kakao gezogen würde und erst nach dessen schriftlicher Genehmigung wurde gepublisht, das ist doch Vorbildlich!

Fazit, ein Event mit typisch trockenem nordischem Humor, da wird der Versuch eines Megas in HH der eher peinlich war, humorvoll beendet. Auch der Owner der hier natürlich in gewisser Weise durch den Kakao gezogen wird hat den Humor das mitzumachen und dies sogar schriftlich genehmigt. Sorry, aber wer jetzt noch was zu nölen findet sollte sich wirklich mal untersuchen lassen…

Aus familiären Gründen weiß ich nicht genau ob ich Samstag Zeit habe aber wenn alles normal läuft sollte es so sein und dann werde ich sicher gerne mal vor Ort vorbei schauen. Ist ja das mindeste wo wir das Hamburger Mega doch auch vorher virtuell immer gerne begleitet haben ;-)

2010626 DEAD

Meine GPS-Geräte seit 2004

Als ich mal wieder alte PDFs zusammen fasste kamen auch die alten Geocaching-Rechnungen auf den Bildschirm und siehe da, was für ein Sammelsurium an Geräten es doch über die Jahre waren 8-)

Angefangen hat das ganze Elend mit einem Yakumo PocketPC den es damals als Medion gelabelt bei Aldi gab und der so in etwa das erste mobile bezahlbare Navigationsgerät für das Auto war. Und bei der Erforschung was man damit noch so machen könnte stieß ich damals auf Geocaching und bin irgendwie bis heute kleben geblieben. Vom Yakumo habe ich zwar nix mehr, weiß aber das wir ihn zu Weihnachten 2004 gekauft haben. Mit Glopus wurde er mein erstes Geocaching-Gerät.

Es folgte das Garmin Geko 101, der Yakumo war doch zu grob, miserable Akku-Laufzeit und bei Regen nicht nutzbar.

erste Hand-GPS

Und damit begann das Sammeln von Erfahrungen 8-) Das Gecko war sehr zuverlässig und nicht schlecht. ABER es hatte keine Karte und das war nur so lange egal bis wir zum ersten mal auf der falschen Seite des Baches standen ;-) Wer sich das heute gar nicht mehr vorstellen kann, ohne Karte sieht man halt nicht dass es am Ziel überhaupt einen Bach gibt. Problem 2, auf das Gerät konnte man keine Daten übertragen, d.h. jeder Cache, jeder Wegpunkt musste per Hand eingegeben werden. War damals noch nicht so tragisch, nervte aber dennoch sehr schnell.

Dann kam das Garmin ETrex Legend raus, mit Karte (schwarz/weiß und nur sehr kleine Bereiche) und es passten wahnwitzige 200 Caches auf mal drauf. Zu seiner Zeit war das echt ein gigantischer Schritt nach vorn.

20160608 02 Etrex Legend Aber selbst zu der Zeit waren 200 Caches nicht so richtig ausreichend und es passte halt nur sehr wenig Kartenmaterial auf das Gerät, dazu war an OSM noch gar nicht zu denken. Also wurde auch eine Alternative getestet, ein Alan MAP500 wo das Kartenhandling schon erheblich einfacher war.

20160608 03 Alan MAP500

Und nicht nur das, es war insgesamt ein echt gutes Gerät. Hätten die sich noch etwas weiter entwickelt hätten die meiner Meinung nach locker mit Garmin konkurrieren können, leider aber gab es dort keinen Nachfolger und daher folgte ein Garmin eTrex Legend C.

20160608 02 Etrex Legend C

Schon ein kleiner Sprung, die Farb-Darstellung war der schwarz-weiß Karte vom Legend schon weit voraus und es hatte auch etwas mehr Platz. Wirklich ein schönes Gerät. Kurze Zeit später kam dann aber die HCx Serie heraus deren GPS-Empfang dem einfachen C um Längen voraus war und so kam es wie es kommen musste ;-)

20160608 04 Etrex Legend Cx

Die Legends hatten alle ein Problem, ihr Gummi-Schicht löste sich nach 1-2 Jahren ab und dann konnte man die Geräte zu Garmin einsenden und bekam ein neues Gerät. Zu der Zeit war Cachen aber schon ein großes Hobby für uns und so kaufte ich mir ein Zweitgerät um für die Zeit des Tausches Ersatz zu haben, ein Magellan eXplorist 210.

20160608 05 Magellan eXplorist 210

Ein wirklich tolles Gerät und dem Garmin Legend zumindest ebenbürtig! Leider mit der schlechteren Firmware. Ja, kaum zu glauben und dazu dauerten Updates dort auch durchaus mal 1/2 Jahr. Nachdem ich dann mein Garmin mal auf dem Autodach vergas und es auch nicht wieder finden konnte gab es ein neues HCX.

20160608 06 Etrex Legend HCx

Das hielt für meine Verhältnisse erstaunlich lange aber als dann das Garmin Colorado 300 kam habe ich sofort zugeschlagen.

20160608 07 Colorado 300

Das Display damals ein Gedicht, das Bedien-Rad nach etwas Eingewöhnung gar nicht so verkehrt, ein tolles Gerät das ich heute noch im Schrank habe. Für mich durch das Display und die Robustheit eines der besten Geräte die ich insgesamt hatte. Aber wie immer, der Platz für Geocaches und Karten wurde auch hier irgendwann zu eng. Ein Oregon 300 wollte ich nicht nachdem ich das Grusel-Display sah, aber als dann das Oregon 450 kam war es mal wieder Zeit 8-)

20160608 08 Oregon 450

Kein schlechtes Gerät aber es hatte auch so seine Macken. Dann kam das Gerät für ältere Herren wie mich auf den Markt, das Garmin Montana 600, endlich ein Gerät das ich notfalls auch ohne Brille ablesen kann.

20160608 09 Montana 600

Dann kam mal eine kurze Teststellung von Garmin, das 64s, hat mich aber nicht richtig überzeugt.

20160608 10 GPSMAP 64s Teststellung

Das Montana 600 war ein richtig, richtig gutes Gerät. Einzig das GGZ Format vermisste ich um endlich mal keine Beschränkung an Caches mehr zu haben. Dann kam das Montana 610 auf den Markt das GGZ kann und vor allem in der Display-Qualität ein Quantensprung ist. Und dies Gerät ist mein bisher letztes Gerät und wird es wohl auch bleiben. Warum? Einerseits ist es wirklich gut, andererseits zeigt mein Testen des Handy-Cachens das ich wohl tatsächlich bis auf Extrem-Touren eher beim Handy bleiben werde.

So, jetzt konnte ich mal aufzeigen wie es mir in so vielen Jahren Cachen mit den Geräten so ging, wie sieht es bei euch aus?

Handy-Cachen – Assimiliert

Es ist so weit, ich bin zum Handy-Cacher konvertiert! Ok, lange oder „harte“ Touren bei denen damit gerechnet werden darf dass es über mehrere Tage geht oder das GPS-Gerät auch mal andere Dinge heftig berührt werde ich wohl immer noch mit dem Garmin machen, aber „normales“ cachen wird jetzt über Handy erledigt.

Wir sind kein Techi-Blog, daher will ich nicht zu sehr ins Detail gehen. Ich nutze Locus Map Pro inkl. der zugehörigen Tools und dank Herrn Schlemmercacher jetzt auch mit Offline-Karten von OpenAndroMaps. Letzteres ist dabei wichtig, da ich ohne diese zum ersten mal in meiner Handy-Zeit mein 1 GB Limit erreicht habe. Lag nicht nur an Locus aber es hatte durchaus seinen Anteil! Wie man das technisch alles einrichtet, darüber gibt es genug Artikel in anderen Blogs, da möchte ich hier nicht noch mal das Gleiche schreiben.

Was hat mich letztlich überzeugt?! Das Handling und zwar speziell zwei Dinge. Erstens ist es auf dem Handy wesentlich geschmeidiger sich nach dem Fund noch etwas zu dem Cache zu notieren da die Eingabe besser von der Hand geht. Zweitens ist die Kommunikation zwischen Gerät und PC/GSAK über z.B. die Dropbox schon extrem viel einfacher, vor allem ohne jedes Kabel!

Nachteile gibt es auch, die Akku-Laufzeit wird schon sehr kurz wenn man mit Handy GPS nutzt, aber irgendwas ist ja immer ;-) Gelöst habe ich dieses Problem für mich vorerst mit einer Hülle für mein Samsung S5 in das ein Akku integriert ist womit sich die Laufzeit sich fast verdoppelt und damit reicht es dann auch für längere Touren. Und ich bin durchaus jemand der sehr oft auf das Gerät schaut, also mehr Akku verbraucht als eigentlich nötig wäre.

Fazit?! Fragt mich heute jemand was er sich kaufen soll würde ich ihm raten das Handy zu nutzen, wenn er keine extremen Dinge vor hat. Spart viel Geld und ist sogar flexibler!